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Boden-Normen-Lexikon

Alle relevanten ÖNORMEN, DIN- und EN-Normen für Bodenbeläge – verständlich erklärt, mit Praxistipps und Querverweisen.

Aktuell In Überarbeitung Zurückgezogen

232 Normen für Bodenbeläge, verständlich zusammengefasst: von Nutzungsklassen über Brandverhalten und Rutschhemmung bis zur fachgerechten Verlegung. Jede Zusammenfassung zeigt in wenigen Minuten, was die Norm regelt, ob sie noch gültig ist und worauf es in der Praxis ankommt.

≈ DIN CEN/TR 17849:2023-12; keine ÖNORM-Übernahme bekannt

CEN/TR 17849

Elastische, textile, Laminat- und modulare mechanisch verriegelnde Bodenbeläge – Leitfaden zur Umsetzung gemäß der Bauproduktenverordnung EU 305/2011 (CPR)

CEN/TR 17849 erklärt, warum für CE-Kennzeichnung und Leistungserklärung von Bodenbelägen weiterhin EN 14041:2004/AC:2006 gilt.

≈ Kein Gegenstück; AT vergleichbar: ÖNORM B 2608

DIN 18032-1

Sporthallen – Hallen und Räume für Sport und Mehrzwecknutzung – Teil 1: Grundsätze für die Planung

DIN 18032-1 ist die deutsche Planungsnorm für Sporthallen. Anforderungen an den Sportboden selbst stehen in DIN V 18032-2 und EN 14904.

≈ Kein Gegenstück; AT vergleichbar: ÖNORM B 2606-3

DIN 18035-6

Sportplätze – Teil 6: Kunststoffflächen

DIN 18035-6 regelt Kunststoffflächen auf Sportplätzen im Freien, vom Baugrund über die Tragschichten bis zum eingebauten Belag.

≈ Kein Gegenstück; AT vergleichbar: ÖNORM B 1600

DIN 18040-1

Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen – Teil 1: Öffentlich zugängliche Gebäude

DIN 18040-1 regelt die barrierefreie Planung öffentlich zugänglicher Gebäude, mit Anforderungen an Bodenbeläge, Kontraste und Treppen.

≈ Kein Gegenstück; AT vergleichbar: ÖNORM B 8115-3

DIN 18041

Hörsamkeit in Räumen – Anforderungen, Empfehlungen und Hinweise für die Planung

DIN 18041 regelt die Raumakustik etwa von Unterrichts-, Besprechungs- und Büroräumen, damit Sprache gut verständlich ist.

≈ Kein Gegenstück; AT teilweise vergleichbar: ÖNORM B 2110 und B 22xx

DIN 18299

VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen – Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) – Allgemeine Regelungen für Bauarbeiten jeder Art

DIN 18299 ist der allgemeine Teil der VOB/C. Sie gilt für alle Bauarbeiten und ergänzt die Gewerke-Normen für Boden, Parkett und Estrich.

≈ ÖNORM B 2232

DIN 18353

VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen – Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) – Estricharbeiten

DIN 18353 ist die VOB/C-Norm (ATV) für Estricharbeiten in Deutschland. Aktuell ist die Ausgabe 2023-09.

≈ ÖNORM B 2236, ÖNORM B 5236

DIN 18356

VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen – Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) – Parkett- und Holzpflasterarbeiten

DIN 18356 ist die VOB/C-Norm (ATV) für Parkett- und Holzpflasterarbeiten in Innenräumen. Aktuell ist die Ausgabe 2019-09.

≈ ÖNORM B 2236, ÖNORM B 5236

DIN 18365

VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen – Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) – Bodenbelagarbeiten

DIN 18365 ist die VOB/C-Norm (ATV) für Bodenbelagarbeiten mit Linoleum, Kunststoff, Elastomer, Textilien, Kork und mehrschichtigen Elementen.

DIN 18367

VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen – Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) – Holzpflasterarbeiten

DIN 18367 war die VOB/C-Norm für Holzpflasterarbeiten. Sie ist zurückgezogen und seit 2016 in DIN 18356 aufgegangen.

DIN 18534

Abdichtung von Innenräumen

DIN 18534 regelt die Abdichtung von Boden- und Wandflächen in Innenräumen gegen Wasser bis 10 cm Anstauhöhe, etwa in Bädern, Duschen und gewerblichen Küchen.

DIN 18535

Abdichtung von Behältern und Becken

DIN 18535 regelt die Abdichtung von Behältern und Becken gegen Füllwasser von innen, etwa Schwimmbecken, Trinkwasserbehälter und Regenrückhaltebecken.

DIN 18560-1

Estriche im Bauwesen – Teil 1: Allgemeine Anforderungen, Prüfung und Ausführung

DIN 18560-1 ist die Grundnorm der deutschen Estrichreihe: allgemeine Anforderungen, Prüfung und Ausführung von Estrichen im Bauwesen.

≈ ÖNORM B 3732

DIN 18560-2

Estriche im Bauwesen – Teil 2: Estriche und Heizestriche auf Dämmschichten (schwimmende Estriche)

DIN 18560-2 regelt schwimmende Estriche und Heizestriche auf Dämmschichten: Nenndicken nach Nutzung, Dämmschicht, Heizrohre und Prüfung.

≈ ÖNORM B 3732

DIN 18560-3

Estriche im Bauwesen – Teil 3: Verbundestriche

DIN 18560-3 regelt Verbundestriche, die fest mit dem tragenden Untergrund verbunden sind und ihre Last direkt in ihn abgeben.

≈ ÖNORM B 3732

DIN 18560-4

Estriche im Bauwesen – Teil 4: Estriche auf Trennschicht

DIN 18560-4 regelt Estriche auf Trennschicht, die durch eine dünne Lage vom tragenden Untergrund getrennt sind.

DIN 18560-7

Estriche im Bauwesen – Teil 7: Hochbeanspruchbare Estriche (Industrieestriche)

DIN 18560-7 regelt hochbeanspruchbare Industrieestriche, die ohne Belag direkt genutzt und mechanisch stark beansprucht werden.

≈ Kein Gegenstück; AT vergleichbar: ÖNORM V 2102 (anderes System)

DIN 32984

Bodenindikatoren im öffentlichen Raum

DIN 32984 legt Anforderungen an Bodenindikatoren mit Rippen und Noppen fest, die blinden und sehbehinderten Menschen Orientierung geben.

≈ Kein Gegenstück; AT vergleichbar: ÖNORM B 8115-2

DIN 4109-1

Schallschutz im Hochbau – Teil 1: Mindestanforderungen

DIN 4109-1 legt die Mindestanforderungen an Luft- und Trittschalldämmung im Hochbau fest, etwa für Decken zwischen fremden Nutzungseinheiten.

≈ DIN EN 16165; ÖNORM EN 16165

DIN 51097

Prüfung von Bodenbelägen; Bestimmung der rutschhemmenden Eigenschaft; Naßbelastete Barfußbereiche; Begehungsverfahren; Schiefe Ebene

DIN 51097 war das Prüfverfahren für die Rutschhemmung in nassbelasteten Barfußbereichen auf der schiefen Ebene. Heute gilt DIN EN 16165 Anhang A.

≈ Kein direktes DACH-Äquivalent

DIN 51130

Prüfung von Fußböden – Bestimmung des Verdrängungsraums

DIN 51130 legt seit der Ausgabe 2023-03 nur noch fest, wie der Verdrängungsraum profilierter Fußböden gemessen wird. Die R-Prüfung steht in DIN EN 16165.

≈ DIN EN 16165, ÖNORM EN 16165

DIN 51131

Prüfung von Bodenbelägen – Bestimmung der rutschhemmenden Eigenschaft – Verfahren zur Messung des Gleitreibungskoeffizienten

DIN 51131 regelte die Messung des Gleitreibungskoeffizienten von Bodenbelägen. Sie ist zurückgezogen; heute gilt DIN EN 16165 Anhang D.

≈ Rein deutsche Norm; Nachfolger DIN EN 1081

DIN 51953

Prüfung von organischen Bodenbelägen – Prüfung der Ableitfähigkeit für elektrostatische Ladungen für Bodenbeläge in explosionsgefährdeten Räumen

DIN 51953 war eine deutsche Prüfnorm für die Ableitfähigkeit von Bodenbelägen in explosionsgefährdeten Räumen. Ersetzt durch DIN EN 1081.

≈ ÖNORM EN 438-2, DIN EN 438-2

DIN EN 438-2

Dekorative Hochdruck-Schichtpressstoffplatten (HPL) – Platten auf Basis härtbarer Harze (Schichtpressstoffe) – Teil 2: Bestimmung der Eigenschaften

DIN EN 438-2 legt Prüfverfahren zur Bestimmung der Eigenschaften dekorativer Hochdruck-Schichtpressstoffplatten (HPL) fest.

≈ Kein direktes Äquivalent (verwandt: EN 14904; AT-Hallenplanung: ÖNORM B 2608)

DIN V 18032-2

Sporthallen – Hallen für Turnen, Spiele und Mehrzwecknutzung – Teil 2: Sportböden; Anforderungen, Prüfungen

DIN V 18032-2 ist die deutsche Vornorm für Sportböden in Sporthallen mit Anforderungen je nach Sportbodenart und Prüfverfahren. Ausgabe 2001-04.

≈ AT: keine 1:1-Entsprechung; Niederspannungsanlagen regelt OVE E 8101

DIN VDE 0100-410

Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 4-41: Schutzmaßnahmen – Schutz gegen elektrischen Schlag

DIN VDE 0100-410 regelt den Schutz gegen elektrischen Schlag in Niederspannungsanlagen. Für Bodenbelagsarbeiten ist sie nur am Rand wichtig.

≈ ÖNORM EN 1081:2020 12 01; DIN EN 1081:2021-01

EN 1081

Elastische, Laminat- und modulare mehrschichtige Bodenbeläge – Bestimmung des elektrischen Widerstandes

EN 1081 legt fest, wie vertikaler Widerstand, Erdungs- und Oberflächenwiderstand elastischer, Laminat- und modularer Mehrschichtbeläge gemessen werden.

≈ ÖNORM EN 12104:2023-09-15; DIN EN 12104:2023-07

EN 12104

Elastische Bodenbeläge – Presskorkplatten – Spezifikation

EN 12104 ist die Produktnorm für Presskorkplatten mit oder ohne dekorative Deckschicht, zur Verwendung mit Finish oder Versiegelung. Aktuell EN 12104:2023.

≈ DIN EN 12199; ÖNORM EN 12199

EN 12199

Elastische Bodenbeläge – Spezifikationen für homogene und heterogene profilierte Elastomer-Bodenbeläge

EN 12199 ist die Produktnorm für profilierte oder genoppte Elastomer-Bodenbeläge, homogen oder heterogen. Gültig ist EN 12199:2020.

≈ DIN EN 12235:2013-12

EN 12235

Sportböden – Bestimmung der Ballreflexion

EN 12235 legt fest, wie die Ballreflexion eines Sportbodens gemessen wird, also wie hoch ein Ball im Vergleich zu Beton zurückspringt.

≈ DIN EN 12466; ÖNORM EN 12466

EN 12466

Elastische Bodenbeläge – Begriffe

EN 12466 legt die Begriffe für elastische Bodenbeläge fest. Gültig ist EN 12466:1998, in Deutschland DIN EN 12466:1998-06.

≈ DIN EN 12524; ÖNORM EN 12524

EN 12524

Baustoffe und -produkte – Wärme- und feuchteschutztechnische Eigenschaften – Tabellierte Bemessungswerte

EN 12524 enthielt Bemessungswerte zum Wärme- und Feuchteschutz von Baustoffen. Sie ist bei DIN zurückgezogen; der Regelsetzer empfiehlt EN ISO 10456.

≈ ÖNORM EN 12529:2007-07-01; DIN EN 12529

EN 12529

Räder und Rollen – Möbelrollen – Rollen für Drehstühle – Anforderungen

EN 12529 legt Anforderungen, Maße und Prüfungen für Rollen an Drehstühlen fest. Sie beschreibt die Rolle, nicht den Bodenbelag.

≈ ÖNORM EN 1264-1:2021, DIN EN 1264-1:2021

EN 1264-1

Raumflächenintegrierte Heiz- und Kühlsysteme mit Wasserdurchströmung – Teil 1: Definitionen und Symbole

EN 1264-1 legt Begriffe, Symbole und Systemtypen für Flächenheiz- und Kühlsysteme mit Wasserdurchströmung in Boden, Wand und Decke fest.

≈ ÖNORM EN 1264-2, DIN EN 1264-2

EN 1264-2

Raumflächenintegrierte Heiz- und Kühlsysteme mit Wasserdurchströmung – Teil 2: Fußbodenheizung: Prüfverfahren für die Bestimmung der Wärmeleistung unter Benutzung von Berechnungsmethoden und experimentellen Methoden

EN 1264-2 legt fest, wie die Wärmeleistung von Fußbodenheizungen mit Wasserdurchströmung durch Berechnung und Versuch bestimmt wird.

≈ DIN EN 1264-3; ÖNORM EN 1264-3; SN EN 1264-3

EN 1264-3

Raumflächenintegrierte Heiz- und Kühlsysteme mit Wasserdurchströmung – Teil 3: Auslegung

EN 1264-3 regelt die Auslegung von Flächenheiz- und Kühlsystemen mit Wasserdurchströmung auf Basis der Kennlinien aus den Teilen 2 und 5.

≈ DIN EN 1264-4:2021-08; ÖNORM EN 1264-4:2021-08-01

EN 1264-4

Raumflächenintegrierte Heiz- und Kühlsysteme mit Wasserdurchströmung – Teil 4: Installation

EN 1264-4 regelt Planung und Aufbau von Fußboden-, Wand- und Deckenkonstruktionen mit Heiz- oder Kühlsystemen mit Wasserdurchströmung.

≈ DIN EN 12664; ÖNORM EN 12664

EN 12664

Wärmetechnisches Verhalten von Baustoffen und Bauprodukten – Bestimmung des Wärmedurchlasswiderstandes nach dem Verfahren mit dem Plattengerät und dem Wärmestrommessplatten-Gerät – Trockene und feuchte Produkte mit mittlerem und niedrigem Wärmedurchlasswiderstand

EN 12664 regelt, wie der Wärmedurchlasswiderstand trockener und feuchter Bauprodukte mit mittlerem und niedrigem Widerstand gemessen wird.

≈ DIN EN 12667; ÖNORM EN 12667

EN 12667

Wärmetechnisches Verhalten von Baustoffen und Bauprodukten – Bestimmung des Wärmedurchlasswiderstandes nach dem Verfahren mit dem Plattengerät und dem Wärmestrommessplatten-Gerät – Produkte mit hohem und mittlerem Wärmedurchlasswiderstand

EN 12667 regelt, wie der Wärmedurchlasswiderstand von Bauprodukten mit hohem und mittlerem Widerstand gemessen wird, etwa von Dämmstoffen.

≈ ÖNORM EN 12825; DIN EN 12825

EN 12825

Doppelböden

EN 12825 legt Anforderungen und Prüfverfahren für Doppelböden fest, also modulare Bodenelemente aus Platten und Stützen mit zugänglichem Hohlraum.

≈ DIN EN 1307; ÖNORM EN 1307

EN 1307

Textile Bodenbeläge – Einstufung

EN 1307 stuft textile Bodenbeläge und Teppichfliesen in Gebrauchsklassen und Luxusklassen ein. Gültig ist EN 1307:2014+A3:2018.

≈ DIN EN 1307:2018-05 (zurückgezogen); ÖNORM EN 1307:2018-05-15 (zurückgezogen)

EN 1307:2014+A2:2018

Textile Bodenbeläge – Einstufung

EN 1307:2014+A2:2018 war eine frühere Fassung der Einstufungsnorm für textile Bodenbeläge. Ersetzt durch EN 1307:2014+A3:2018.

≈ DIN EN 13226:2025-02; ÖNORM EN 13226:2025-01-01

EN 13226

Holzfußböden – Massivholz-Parkettelemente mit Nut und/oder Feder

EN 13226 ist die Produktnorm für Massivholz-Parkettelemente mit Nut und/oder Feder. Aktuell ist EN 13226:2024, in Deutschland DIN EN 13226:2025-02.

≈ ÖNORM EN 13297, DIN EN 13297

EN 13297

Textile Bodenbeläge – Einstufung von Polvlies-Bodenbelägen

EN 13297 stufte Polvlies-Bodenbeläge in Gebrauchsklassen ein. Sie ist zurückgezogen; heute gilt EN 1307.

≈ DIN EN 13318; ÖNORM EN 13318; SN EN 13318

EN 13318

Estrichmörtel und Estriche – Begriffe

EN 13318 legt die Begriffe für Estrichmörtel und Estriche fest. Aktuell ist EN 13318:2025, in Deutschland DIN EN 13318:2026-03.

≈ DIN EN 13329; ÖNORM EN 13329

EN 13329

Laminatböden – Spezifikationen, Anforderungen und Prüfverfahren

EN 13329 ist die europäische Produktnorm für Laminatböden mit Eigenschaften, Anforderungen und Prüfverfahren. Aktuell ist EN 13329:2023.

≈ ÖNORM EN 13451-1, DIN EN 13451-1

EN 13451

Schwimmbadgeräte – Teil 1: Allgemeine sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren für in öffentlichen Schwimmbädern installierte Schwimmbadgeräte (Normenreihe EN 13451)

EN 13451 ist eine Normenreihe zu Schwimmbadgeräten; Teil 1 enthält allgemeine sicherheitstechnische Anforderungen. Für Bodenbeläge nur am Rand relevant.

≈ DIN EN 13454-1:2005-01; ÖNORM EN 13454-1:2005-01-01

EN 13454-1

Calciumsulfat-Binder, Calciumsulfat-Compositbinder und Calciumsulfat-Werkmörtel für Estriche – Teil 1: Begriffe und Anforderungen

EN 13454-1 legt Begriffe und Anforderungen für Calciumsulfat-Binder und Calciumsulfat-Werkmörtel für Estriche fest, etwa für Fließestrich.

≈ ÖNORM EN 13489; DIN EN 13489; SN EN 13489

EN 13489

Holzfußböden und Parkett – Mehrschichtparkettelemente

EN 13489 legt Merkmale, Anforderungen und Prüfverfahren für Mehrschichtparkettelemente als Bodenbelag in Innenräumen fest. Aktuell ist EN 13489:2023.

≈ ÖNORM EN 13501-1, DIN EN 13501-1

EN 13501-1

Klassifizierung von Bauprodukten und Bauarten zu ihrem Brandverhalten – Teil 1: Klassifizierung mit den Ergebnissen aus den Prüfungen zum Brandverhalten von Bauprodukten

EN 13501-1 klassifiziert das Brandverhalten von Bauprodukten. Für Bodenbeläge gelten die Klassen A1fl bis Ffl, dazu die Rauchklassen s1 und s2.

≈ ÖNORM EN 13553; DIN EN 13553

EN 13553

Elastische Bodenbeläge – Polyvinylchlorid-Bodenbeläge zur Anwendung in besonderen Nassräumen – Spezifikation

EN 13553 legt Mindesteigenschaften für PVC-Bahnen in besonderen Nassräumen fest, mit zwei Klassen A und B für verschiedene Untergründe.

≈ DIN EN 13813; ÖNORM EN 13813

EN 13813

Estrichmörtel, Estrichmassen und Estriche – Estrichmörtel und Estrichmassen – Eigenschaften und Anforderungen

EN 13813 ist die europäische Produktnorm für Estrichmörtel und Estrichmassen in Innenräumen: Eigenschaften, Klassen und Bezeichnung.

≈ DIN EN 13845; ÖNORM EN 13845

EN 13845

Elastische Bodenbeläge – Polyvinylchlorid-Bodenbeläge mit partikelbasiertem erhöhten Gleitwiderstand – Spezifikation

EN 13845 ist die Produktnorm für PVC-Bodenbeläge mit partikelbasiertem, dauerhaft erhöhtem Gleitwiderstand, in Platten oder Rollen.

≈ ÖNORM EN 13892-1; DIN EN 13892-1

EN 13892-1

Prüfverfahren für Estrichmörtel und Estrichmassen – Teil 1: Probenahme, Herstellung und Lagerung der Prüfkörper

EN 13892-1 regelt Probenahme, Herstellung und Lagerung der Prüfkörper für die Laborprüfungen von Estrichmörteln nach der Reihe EN 13892.

≈ DIN EN 13892-10; ÖNORM EN 13892-10

EN 13892-10

Prüfverfahren für Estrichmörtel und Estrichmassen – Teil 10: Messung des Feuchtegehalts – Calciumcarbidmethode

EN 13892-10 (2025) beschreibt die Calciumcarbid-Methode (CM-Messung) zur Bestimmung des Feuchtegehalts von Estrichen.

≈ DIN EN 13892-2; ÖNORM EN 13892-2

EN 13892-2

Prüfverfahren für Estrichmörtel und Estrichmassen – Teil 2: Bestimmung der Biegezug- und Druckfestigkeit

EN 13892-2 beschreibt die Laborprüfung der Biegezug- und Druckfestigkeit von Estrichmörteln. Daraus folgen die Klassen F und C nach EN 13813.

≈ DIN EN 13892-3; ÖNORM EN 13892-3

EN 13892-3

Prüfverfahren für Estrichmörtel und Estrichmassen – Teil 3: Bestimmung des Verschleißwiderstandes nach Böhme

EN 13892-3 beschreibt die Prüfung des Verschleißwiderstands von Zementestrichmörtel nach Böhme. Das Ergebnis ist die Klasse A nach EN 13813.

≈ DIN EN 13892-4; ÖNORM EN 13892-4

EN 13892-4

Prüfverfahren für Estrichmörtel und Estrichmassen – Teil 4: Bestimmung des Verschleißwiderstandes nach BCA

EN 13892-4 beschreibt die Prüfung des Verschleißwiderstands von Estrichmörteln nach BCA mit drei Stahlrollen. Ergebnis ist die Klasse AR nach EN 13813.

≈ DIN EN 13892-5:2003-09; ÖNORM EN 13892-5:2003-09-01

EN 13892-5

Prüfverfahren für Estrichmörtel und Estrichmassen – Teil 5: Bestimmung des Widerstandes gegen Rollbeanspruchung von Estrichen für Nutzschichten

EN 13892-5 prüft, wie verschleißfest Estriche als befahrene Nutzschicht ohne Belag gegen ein schwer belastetes Rollrad sind.

≈ DIN EN 13892-6; ÖNORM EN 13892-6

EN 13892-6

Prüfverfahren für Estrichmörtel und Estrichmassen – Teil 6: Bestimmung der Oberflächenhärte

EN 13892-6 beschreibt die Bestimmung der Oberflächenhärte von Estrichmörteln. Das Ergebnis kann als Klasse SH nach EN 13813 erklärt werden.

≈ DIN EN 13892-7:2003-09

EN 13892-7

Prüfverfahren für Estrichmörtel und Estrichmassen – Teil 7: Bestimmung des Widerstandes gegen Rollbeanspruchung von Estrichen mit Bodenbelägen

EN 13892-7 prüft, welcher Rollbeanspruchung ein Estrich mit Bodenbelag standhält, gemessen mit einem belasteten Rad.

≈ ÖNORM EN 13892-8, DIN EN 13892-8

EN 13892-8

Prüfverfahren für Estrichmörtel und Estrichmassen – Teil 8: Bestimmung der Haftzugfestigkeit

EN 13892-8 beschreibt die Bestimmung der Haftzugfestigkeit von Estrichen und der Zugfestigkeit ihrer Oberfläche, im Labor und am eingebauten Estrich.

≈ DIN EN 13893:2003-02; ÖNORM EN 13893:2003-03-01

EN 13893

Elastische, laminierte und textile Bodenbeläge – Messung des Gleitreibungskoeffizienten von trockenen Bodenbelagsoberflächen

EN 13893 legt ein Verfahren zur Messung des Gleitreibungskoeffizienten auf trockenen Oberflächen elastischer, laminierter und textiler Bodenbeläge fest.

≈ ÖNORM EN 1399; DIN EN 1399

EN 1399

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung der Widerstandsfähigkeit gegen Ausdrücken und Abbrennen von Zigaretten

EN 1399 legt fest, wie die Widerstandsfähigkeit elastischer Bodenbeläge gegen das Ausdrücken und Abbrennen von Zigaretten geprüft wird.

≈ ÖNORM EN 14041:2018, DIN EN 14041:2018, SN EN 14041:2018

EN 14041

Elastische, textile, Laminat- und modulare mehrschichtige Bodenbeläge – Wesentliche Merkmale

EN 14041 legt die wesentlichen Merkmale elastischer, textiler, Laminat- und modularer mehrschichtiger Bodenbeläge fest, Grundlage des CE-Zeichens.

≈ DIN EN 14085; ÖNORM EN 14085 (beide zurückgezogen)

EN 14085

Elastische Bodenbeläge – Spezifikation für Fußbodenpaneele für lose Verlegung

EN 14085 war die Spezifikation für Fußbodenpaneele mit elastischer Oberschicht zur losen Verlegung. Sie ist zurückgezogen und durch EN ISO 20326 ersetzt.

≈ DIN EN 14215; ÖNORM EN 14215

EN 14215

Textile Bodenbeläge – Einstufung von abgepassten Teppichen und Läufern

EN 14215 stuft abgepasste Teppiche und Läufer in Gebrauchs- und Luxusklassen ein. Aktuell ist EN 14215:2025, in Deutschland DIN EN 14215:2026-02.

≈ ÖNORM EN 14259:2004-02-01 (zurückgezogen); Nachfolger EN ISO 22636

EN 14259

Klebstoffe für Bodenbeläge – Anforderungen an das mechanische und elektrische Verhalten

EN 14259 legte Anforderungen an Klebstoffe für Bodenbeläge fest. Sie ist zurückgezogen und durch EN ISO 22636 ersetzt.

≈ DIN EN ISO 17178:2020-06; ÖNORM EN ISO 17178:2020-05-15

EN 14293

Klebstoffe — Klebstoffe für das Kleben von Parkett auf einen Untergrund — Prüfverfahren und Mindestanforderungen

EN 14293 war die Prüfnorm mit Mindestanforderungen für Parkettklebstoffe. Sie ist zurückgezogen und durch EN ISO 17178 ersetzt.

≈ DIN EN 14342:2013-09; ÖNORM EN 14342:2013-09-15

EN 14342

Holzfußböden und Parkett – Eigenschaften, Bewertung der Konformität und Kennzeichnung

EN 14342 legt fest, welche Eigenschaften Holzfußböden und Parkett für die CE-Kennzeichnung angeben müssen und wie die Konformität bewertet wird.

≈ DIN EN 14499; ÖNORM EN 14499

EN 14499

Textile Bodenbeläge – Klassifizierung von Teppichunterlagen

EN 14499 legt Mindestanforderungen an Teppichunterlagen fest und stuft sie in sieben Klassen nach Verwendungszweck ein. Aktuell ist EN 14499:2024.

≈ ÖNORM EN 14565; DIN EN 14565

EN 14565

Elastische Bodenbeläge – Bodenbeläge auf Basis synthetischer Thermoplaste – Spezifikation

EN 14565 legt die Eigenschaften elastischer Bodenbeläge auf Basis synthetischer thermoplastischer Polymere fest, geliefert als Rolle oder Platte.

≈ DIN EN 1470; ÖNORM EN 1470

EN 1470

Textile Bodenbeläge – Einstufung von Nadelvlies-Bodenbelägen, ausgenommen Polvlies-Bodenbeläge

EN 1470 stufte Nadelvlies-Bodenbeläge ohne Pol in Gebrauchsklassen ein. Sie ist zurückgezogen; heute gilt EN 1307.

≈ DIN EN 1471:2004-02 (zurückgezogen); Nachfolger DIN EN ISO 9405

EN 1471

Textile Bodenbeläge – Beurteilung der Aussehensveränderung

EN 1471 beschrieb, wie die Aussehensveränderung textiler Bodenbeläge beurteilt wird. Sie ist zurückgezogen; heute gilt EN ISO 9405.

≈ DIN EN 14808:2006-03; ÖNORM EN 14808:2006-03-01

EN 14808

Sportböden – Bestimmung des Kraftabbaus

EN 14808 legt fest, wie der Kraftabbau von Sportböden gemessen wird, also wie viel Stoß der Boden dem Sportler abnimmt.

≈ DIN EN 14809:2006-03 mit Berichtigung 1:2008-04; ÖNORM EN 14809:2008-01-01

EN 14809

Sportböden – Bestimmung der vertikalen Verformung

EN 14809 legt fest, wie die vertikale Verformung von Sportböden gemessen wird, also wie weit der Boden unter einem Stoß nachgibt.

≈ DIN EN 14836:2019-04; ÖNORM EN 14836

EN 14836

Sportböden – Synthetische Sportböden für den Außenbereich – Künstliche Bewitterung

EN 14836 legt ein Prüfverfahren zur künstlichen Bewitterung synthetischer Sportböden im Außenbereich fest, als Grundlage für Folgeprüfungen.

≈ DIN EN 14877:2013-12; ÖNORM EN 14877:2013-10-15

EN 14877

Kunststoffflächen auf Sportanlagen im Freien – Anforderungen

EN 14877 legt Anforderungen an Kunststoffbeläge auf Sportanlagen im Freien fest, etwa für Laufbahnen, Tennis- und Mehrzweckplätze.

≈ DIN EN 14891:2017-05; ÖNORM EN 14891:2017-03-15

EN 14891

Flüssig zu verarbeitende wasserundurchlässige Produkte im Verbund mit keramischen Fliesen und Plattenbelägen – Anforderungen, Prüfverfahren, Bewertung und Überprüfung der Leistungsbeständigkeit, Klassifizierung und Bezeichnung

EN 14891 legt Anforderungen und Prüfungen für flüssig verarbeitete Abdichtungen unter Fliesen fest, im Außenbereich und in Schwimmbecken.

≈ ÖNORM EN 14904, DIN EN 14904

EN 14904

Sportböden – Sportböden für Hallen und Räume mehrfunktionaler Sportnutzung und Mehrzwecknutzung – Anforderungen

EN 14904 legt Anforderungen an Sportböden für Mehrzweck-Sporthallen fest: Kraftabbau, Verformung, Ballreflexion, Gleitverhalten und mehr.

≈ ÖNORM EN 15114, DIN EN 15114

EN 15114

Textile Bodenbeläge – Einstufung textiler Bodenbeläge ohne Pol

EN 15114 stufte textile Bodenbeläge ohne Pol ein, die nicht unter die Normen für Nadelvlies und Polvlies fielen. Sie ist zurückgezogen; heute gilt EN 1307.

≈ DIN EN 1516:2000-09; ÖNORM EN 1516:1999-11-01

EN 1516

Sportböden – Bestimmung des Eindruckverhaltens

EN 1516 legt fest, wie das Eindruckverhalten von Sportböden geprüft wird, also wie stark Punktlasten bleibende Dellen hinterlassen.

≈ DIN EN 15251:2012-12 (zurückgezogen); Nachfolger EN 16798-1

EN 15251

Eingangsparameter für das Raumklima zur Auslegung und Bewertung der Energieeffizienz von Gebäuden – Raumluftqualität, Temperatur, Licht und Akustik

EN 15251 legte Kriterien für das Raumklima bei Auslegung und Energiebewertung von Gebäuden fest. Sie ist zurückgezogen; heute gilt EN 16798-1.

≈ DIN EN 15330-1; ÖNORM EN 15330-1

EN 15330-1

Sportböden – Überwiegend für den Außenbereich hergestellte Kunststoffrasenflächen und Nadelfilze – Teil 1: Festlegungen für Kunststoffrasenflächen für Fußball, Hockey, Rugbytraining, Tennis und multifunktionale Kunststoffrasenflächen

EN 15330-1 legt Anforderungen an Leistung, Dauerhaftigkeit und Prüfung von Kunststoffrasen für den Sport im Freien fest, etwa für Fußball oder Tennis.

≈ DIN EN 15330-2; ÖNORM EN 15330-2

EN 15330-2

Sportböden – Überwiegend für den Außenbereich hergestellte Kunststoffrasenflächen und Nadelfilze – Teil 2: Festlegungen für Nadelfilze für Tennis und für multifunktionale Beläge

EN 15330-2 legt Leistungs- und Dauerhaftigkeitsmerkmale von Nadelfilz-Sportbelägen für den Außenbereich fest, für Tennis und multifunktionale Nutzung.

≈ DIN EN 1569

EN 1569

Sportböden – Bestimmung des Verhaltens bei rollender Last

EN 1569 legt ein Prüfverfahren für das Verhalten von Sportböden bei rollender Last fest, im Labor und vor Ort.

≈ DIN EN 15772; ÖNORM EN 15772

EN 15772

Textile Bodenbeläge – Mindestanforderungen für Nadelvlies-Bodenbeläge im Fall von Veranstaltungen mit begrenzter Dauer

EN 15772 legte Mindestanforderungen an Nadelvlies-Bodenbeläge in Rollen für Veranstaltungen mit begrenzter Dauer fest. Sie ist zurückgezogen.

≈ ÖNORM EN 15804:2022-02-15; DIN EN 15804

EN 15804

Nachhaltigkeit von Bauwerken – Umweltproduktdeklarationen – Grundregeln für die Produktkategorie Bauprodukte

EN 15804 enthält die Grundregeln für Umweltproduktdeklarationen (EPD) von Bauprodukten. Für Bodenbeläge ergänzt EN 16810 sie.

≈ ÖNORM EN 16094:2021-08-01; DIN EN 16094

EN 16094

Laminatböden – Prüfverfahren zur Bestimmung der Mikrokratzbeständigkeit

EN 16094 legt Prüfverfahren für die Mikrokratzbeständigkeit von Laminatböden fest, dazu eines gegen Aufpolieren matter Oberflächen.

≈ DIN EN 16165; ÖNORM EN 16165

EN 16165

Bestimmung der Rutschhemmung von Fußböden – Ermittlungsverfahren

EN 16165 fasst die Prüfverfahren für die Rutschhemmung von Fußböden zusammen: schiefe Ebene barfuß und beschuht, Pendel und Gleitmessgerät.

≈ DIN EN 16205; ÖNORM EN 16205

EN 16205

Messung von Gehschall auf Fußböden im Prüfstand

EN 16205 legt ein Prüfstandsverfahren fest, mit dem der Gehschall von Bodenbelägen auf einer Bezugs-Betondecke gemessen wird.

≈ DIN EN 16511; ÖNORM EN 16511

EN 16511

Modulare mechanisch verriegelnde Bodenbeläge (MMF) – Spezifikation, Anforderungen und Prüfverfahren für mehrschichtige modulare Paneele für die schwimmende Verlegung

EN 16511 ist die Produktnorm für modulare mechanisch verriegelnde Bodenbeläge (MMF), also mehrschichtige Klickpaneele für die schwimmende Verlegung.

≈ DIN EN 16516:2020-10; ÖNORM EN 16516:2021-01-15

EN 16516

Bauprodukte: Bewertung der Freisetzung von gefährlichen Stoffen – Bestimmung von Emissionen in die Innenraumluft

EN 16516 ist das europäische Prüfkammerverfahren, mit dem Emissionen aus Bauprodukten in die Innenraumluft gemessen werden, etwa VOC und Formaldehyd.

≈ ÖNORM EN 16776; DIN EN 16776

EN 16776

Elastische Bodenbeläge – Heterogene Polyurethan-Bodenbeläge – Spezifikation

EN 16776 ist die Produktnorm für heterogene Polyurethan-Bodenbeläge mit duroplastischen Eigenschaften als Rollen, Dielen oder Platten.

≈ DIN EN 16798-1:2022-03; ÖNORM EN 16798-1:2024-03-01

EN 16798-1

Energetische Bewertung von Gebäuden – Lüftung von Gebäuden – Teil 1: Eingangsparameter für das Innenraumklima zur Auslegung und Bewertung der Energieeffizienz von Gebäuden bezüglich Raumluftqualität, Temperatur, Licht und Akustik – Modul M1-6

EN 16798-1 legt fest, welche Werte für Raumklima, Luftqualität, Licht und Akustik bei Auslegung und Energiebewertung von Gebäuden angesetzt werden.

≈ DIN EN 16810:2017-08; ÖNORM EN 16810:2017-08-15

EN 16810

Elastische, textile und Laminat-Bodenbeläge – Umwelt-Produktdeklarationen – Produktkategorieregeln

EN 16810 legt fest, wie Umwelt-Produktdeklarationen (EPD) für elastische, textile und Laminatbeläge erstellt werden, auf Basis der EN 15804.

≈ DIN EN 17142:2019-04; ÖNORM EN 17142:2019-04-01

EN 17142

Modularer mehrschichtiger Bodenbelag – Elemente mit einer auf Holzpulver basierenden Deckschicht – Spezifikationen, Anforderungen und Prüfverfahren

EN 17142 legt Anforderungen und Prüfverfahren für modulare mehrschichtige Bodenbeläge mit einer Deckschicht auf Holzpulverbasis fest.

≈ ÖVE/ÖNORM EN 17210:2021-08-01; DIN EN 17210:2021-08

EN 17210

Barrierefreiheit und Nutzbarkeit der gebauten Umwelt – Funktionale Anforderungen

EN 17210 beschreibt funktionale Mindestanforderungen an eine barrierefreie gebaute Umwelt. Konkrete Maße und Werte liefern nationale Normen.

≈ DIN EN 17539:2021-10

EN 17539

Modulare mechanisch verriegelnde Fußbodenbeläge (MMF) – Bestimmung der geometrischen Eigenschaften

EN 17539 beschreibt, wie Dicke, Maße, Ebenheit, Fugenöffnungen und Höhenversatz von Klickpaneelen (MMF) im Labor geprüft werden.

≈ ÖNORM EN 1815, DIN EN 1815

EN 1815

Elastische, modulare mechanisch verriegelnde Bodenbeläge (MMF) und Laminat-Bodenbeläge – Beurteilung des elektrostatischen Verhaltens

EN 1815 legt ein Verfahren zur Bestimmung der Körperspannung beim Begehen elastischer, MMF- und Laminatböden fest. Aktuell ist EN 1815:2025.

≈ DIN EN 1816; ÖNORM EN 1816

EN 1816

Elastische Bodenbeläge – Spezifikation für homogene und heterogene ebene Elastomer-Bodenbeläge mit Schaumstoffbeschichtung

EN 1816 ist die Produktnorm für ebene Elastomer-Bodenbeläge mit Schaumstoffbeschichtung, homogen oder heterogen. Gültig ist EN 1816:2020.

≈ DIN EN 1817; ÖNORM EN 1817

EN 1817

Elastische Bodenbeläge – Spezifikation für homogene und heterogene ebene Elastomer-Bodenbeläge

EN 1817 ist die Produktnorm für ebene Elastomer-Bodenbeläge (Kautschuk), homogen oder heterogen, in Rollen oder Platten. Gültig ist EN 1817:2020.

≈ DIN EN 1903:2015-07 (zurückgezogen); Nachfolger DIN EN ISO 22635

EN 1903

Klebstoffe – Prüfverfahren für Klebstoffe für Boden- und Wandbeläge aus Kunststoff oder Gummi – Bestimmung der Maßänderungen nach beschleunigter Alterung

EN 1903 prüfte Klebstoffe für Kunststoff- und Gummibeläge über die Maßänderung des verklebten Belags nach Alterung. Ersetzt durch EN ISO 22635.

≈ DIN EN 1963:2007-07 (zurückgezogen); Nachfolger DIN EN ISO 12951

EN 1963

Textile Bodenbeläge – Prüfungen mit dem Tretradgerät System Lisson

EN 1963 beschrieb Prüfungen textiler Bodenbeläge mit dem Tretradgerät System Lisson. Sie ist zurückgezogen; heute gilt EN ISO 12951.

≈ DIN EN 423; ÖNORM EN 423

EN 423

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung der Fleckenempfindlichkeit

EN 423 war das Prüfverfahren für die Fleckenempfindlichkeit elastischer Bodenbeläge. Heute gilt EN ISO 26987.

≈ DIN EN 424; ÖNORM EN 424

EN 424

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung des Verhaltens bei einer nachgeahmten Verschiebung eines Möbelfußes

EN 424 war das Prüfverfahren für das Verhalten elastischer Beläge beim Verschieben eines Möbelfußes. Heute gilt EN ISO 16581.

≈ DIN EN 425; ÖNORM EN 425

EN 425

Elastische Bodenbeläge und Laminatböden – Stuhlrollenversuch

EN 425 war der Stuhlrollenversuch für elastische Bodenbeläge und Laminat. Heute gilt EN ISO 4918.

≈ DIN EN 426; ÖNORM EN 426 (beide zurückgezogen)

EN 426

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung von Breite, Länge, Ebenheit und Geradheit von Bahnen

EN 426 war das Prüfverfahren für Breite, Länge, Ebenheit und Geradheit von Belagsbahnen. Heute gilt EN ISO 24341.

≈ DIN EN 427; ÖNORM EN 427 (beide zurückgezogen)

EN 427

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung der Kantenlänge, Rechtwinkligkeit und Geradheit von Platten

EN 427 war das Prüfverfahren für Kantenlänge, Rechtwinkligkeit und Geradheit von Belagsplatten. Heute gilt EN ISO 24342.

≈ DIN EN 428; ÖNORM EN 428

EN 428

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung der Gesamtdicke

EN 428 war das Prüfverfahren für die Gesamtdicke elastischer Bodenbeläge. Heute gilt EN ISO 24346.

≈ DIN EN 429:1993-11 (zurückgezogen)

EN 429

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung der Dicke der Schichten

EN 429 beschrieb, wie die Dicke der Schichten elastischer Bodenbeläge bestimmt wird. Sie ist zurückgezogen; heute gilt EN ISO 24340.

≈ DIN EN 430; ÖNORM EN 430 (beide zurückgezogen)

EN 430

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung der flächenbezogenen Masse

EN 430 war das Prüfverfahren für die flächenbezogene Masse elastischer Bodenbeläge. Heute gilt EN ISO 23997.

≈ DIN EN 431; ÖNORM EN 431

EN 431

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung des Trennwiderstandes

EN 431 war das Prüfverfahren für den Trennwiderstand elastischer Bodenbeläge. Heute gilt EN ISO 24345 zum Schälwiderstand.

≈ DIN EN 432; ÖNORM EN 432

EN 432

Elastische Bodenbeläge — Bestimmung der Scherkraft

EN 432 beschreibt die Bestimmung der Scherfestigkeit einzelner Schichten elastischer Bodenbeläge und der Haftfestigkeit zwischen Belag und Verklebung.

≈ DIN EN 433; ÖNORM EN 433

EN 433

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung des Resteindruckes nach konstanter Belastung

EN 433 war das Prüfverfahren für den Resteindruck elastischer Bodenbeläge nach konstanter Belastung. Heute gilt EN ISO 24343-1.

≈ DIN EN 434:1994-11; ÖNORM EN 434:1995

EN 434

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung der Maßänderung und Schüsselung nach Wärmeeinwirkung

EN 434 war das Prüfverfahren für Maßänderung und Schüsselung elastischer Bodenbeläge nach Wärmeeinwirkung. Heute gilt EN ISO 23999.

≈ DIN EN 435:1994-11 (zurückgezogen)

EN 435

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung der Biegsamkeit

EN 435 war das Prüfverfahren für die Biegsamkeit elastischer Bodenbeläge. Heute gilt EN ISO 24344.

≈ DIN EN 436:1994-11 (zurückgezogen)

EN 436

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung der Dichte

EN 436 war das Prüfverfahren für die Dichte elastischer Bodenbeläge. Heute gilt EN ISO 23996.

≈ DIN EN 548; ÖNORM EN 548

EN 548

Elastische Bodenbeläge – Spezifikation für Linoleum mit und ohne Muster

EN 548 war die Produktnorm für Linoleum mit und ohne Muster. Sie ist zurückgezogen und durch EN ISO 24011 ersetzt.

≈ DIN EN 61340-4-1 (VDE 0300-4-1):2016-04; AT: OVE EN 61340-4-1:2016-05-01

EN 61340-4-1

Elektrostatik – Teil 4-1: Standard-Prüfverfahren für spezielle Anwendungen – Elektrischer Widerstand von Bodenbelägen und verlegten Fußböden

EN 61340-4-1 legt fest, wie der elektrische Widerstand von Bodenbelägen und verlegten Böden gemessen wird, etwa für ESD-Böden.

≈ DIN EN ISO 10581; DIN EN ISO 10582; ÖNORM EN ISO 10581; ÖNORM EN ISO 10582

EN 649

Elastische Bodenbeläge – Homogene und heterogene Polyvinylchlorid-Bodenbeläge – Spezifikation

EN 649 war die Produktnorm für homogene und heterogene PVC-Bodenbeläge. Sie ist zurückgezogen; heute gelten EN ISO 10581 und EN ISO 10582.

≈ ÖNORM EN 650:2025 08 15; DIN EN 650:2025-09

EN 650

Elastische Bodenbeläge – Bodenbeläge aus Polyvinylchlorid mit einem Rücken aus Jute oder Polyestervlies oder auf Polyestervlies mit einem Rücken aus Polyvinylchlorid – Spezifikation

EN 650 ist die Produktnorm für PVC-Bodenbeläge mit Rücken aus Jute oder Polyestervlies bzw. auf Polyestervlies mit PVC-Rücken. Aktuell ist EN 650:2025.

≈ ÖNORM EN 651:2011, DIN EN 651:2011-05

EN 651

Elastische Bodenbeläge – Polyvinylchlorid-Bodenbeläge mit einer Schaumstoffschicht – Spezifikation

EN 651 war die Produktnorm für PVC-Bodenbeläge mit einer Schaumstoffschicht. Sie ist zurückgezogen und durch EN ISO 11638:2022 ersetzt.

≈ DIN EN 652:2011-06; ÖNORM EN 652:2011

EN 652

Elastische Bodenbeläge – Polyvinylchlorid-Bodenbeläge mit einem Rücken auf Korkbasis – Spezifikation

EN 652 ist die Produktnorm für PVC-Bodenbeläge mit einem Rücken auf Korkbasis, geliefert als Platten oder Rollen. Aktuell ist EN 652:2011.

≈ ÖNORM EN 653; DIN EN 653

EN 653

Elastische Bodenbeläge – Geschäumte (gepolsterte) Polyvinylchlorid-Bodenbeläge – Spezifikation

EN 653 war die Produktnorm für geschäumte (gepolsterte) PVC-Bodenbeläge. Sie ist seit 2012 zurückgezogen und durch EN ISO 26986 ersetzt.

≈ DIN EN 654; ÖNORM EN 654

EN 654

Elastische Bodenbeläge – Polyvinylchlorid-Flex-Platten – Spezifikation

EN 654 war die Produktnorm für PVC-Flex-Platten. Sie ist zurückgezogen und in Deutschland seit 2012 durch DIN EN ISO 10595 ersetzt.

≈ DIN EN 655; ÖNORM EN 655

EN 655

Elastische Bodenbeläge – Platten auf einem Rücken aus Presskork mit einer Polyvinylchlorid-Nutzschicht – Spezifikation

EN 655 ist die Produktnorm für Platten auf einem Rücken aus Presskork mit einer PVC-Nutzschicht. Aktuell ist EN 655:2011.

≈ DIN EN 660-1; ÖNORM EN 660-1

EN 660-1

Elastische Bodenbeläge – Ermittlung des Verschleißverhaltens – Teil 1: Stuttgarter Prüfung

EN 660-1 war die Stuttgarter Prüfung zum Verschleißverhalten elastischer Bodenbeläge. Sie ist zurückgezogen, Teil 2 gilt weiter.

≈ DIN EN 660-2; ÖNORM EN 660-2

EN 660-2

Elastische Bodenbeläge – Ermittlung des Verschleißverhaltens – Teil 2: Frick-Taber-Prüfung

EN 660-2 beschreibt die Frick-Taber-Prüfung zur Ermittlung des Verschleißverhaltens elastischer Bodenbeläge. Die Norm ist weiterhin gültig.

≈ DIN EN 686; ÖNORM EN 686

EN 686

Elastische Bodenbeläge – Spezifikation für Linoleum mit und ohne Muster mit Schaumrücken

EN 686 ist die Produktnorm für Linoleum mit und ohne Muster mit Schaumrücken, geliefert als Rollen. Aktuell ist EN 686:2019.

≈ DIN EN 687; ÖNORM EN 687

EN 687

Elastische Bodenbeläge – Spezifikation für Linoleum mit und ohne Muster mit Korkmentrücken

EN 687 ist die Produktnorm für Linoleum mit und ohne Muster auf Korkmentrücken, geliefert als Rollen. Aktuell ist EN 687:2019.

≈ DIN EN 688; ÖNORM EN 688

EN 688

Elastische Bodenbeläge – Spezifikation für Korklinoleum

EN 688 (Ausgabe 2026) legt Anforderungen an Korklinoleum in Rollenform fest und klassifiziert es nach Nutzungsintensität gemäß EN ISO 10874.

≈ DIN EN 985; ÖNORM EN 985

EN 985

Textile Bodenbeläge – Stuhlrollenprüfung

EN 985 war das Prüfverfahren für die Stuhlrolleneignung textiler Bodenbeläge. Sie ist zurückgezogen; DIN Media empfiehlt EN ISO 4918.

≈ ÖNORM EN 986, DIN EN 986

EN 986

Textile Bodenbeläge – Fliesen – Bestimmung der Maßänderung infolge der Wirkungen wechselnder Feuchte- und Temperaturbedingungen und vertikale Flächenverformung

EN 986 legt fest, wie die Maßänderung textiler Fliesen bei wechselnder Feuchte und Temperatur und ihre vertikale Flächenverformung bestimmt werden.

≈ DIN EN ISO 10140-1; ÖNORM EN ISO 10140-1

EN ISO 10140-1

Akustik – Messung der Schalldämmung von Bauteilen im Prüfstand – Teil 1: Anwendungsregeln für bestimmte Produkte

EN ISO 10140-1 legt Anwendungsregeln für die Labormessung der Schalldämmung bestimmter Bauteile und Produkte fest, etwa zu Einbau und Prüfbedingungen.

≈ ÖNORM EN ISO 10140-3, DIN EN ISO 10140-3

EN ISO 10140-3

Akustik – Messung der Schalldämmung von Bauteilen im Prüfstand – Teil 3: Messung der Trittschalldämmung

EN ISO 10140-3 legt fest, wie die Trittschalldämmung von Deckenkonstruktionen im Prüfstand gemessen wird. Grundlage für den Kennwert ΔLw von Bodenbelägen.

≈ ÖNORM EN ISO 10140-5; DIN EN ISO 10140-5

EN ISO 10140-5

Akustik – Messung der Schalldämmung von Bauteilen im Prüfstand – Teil 5: Anforderungen an Prüfstände und Prüfeinrichtungen

EN ISO 10140-5 legt Anforderungen an Prüfstände und Prüfeinrichtungen für die Labormessung der Schalldämmung von Bauteilen fest.

≈ DIN EN ISO 10456; ÖNORM EN ISO 10456

EN ISO 10456

Baustoffe und Bauprodukte – Wärme- und feuchtetechnische Eigenschaften – Tabellierte Bemessungswerte und Verfahren zur Bestimmung der wärmeschutztechnischen Nenn- und Bemessungswerte

EN ISO 10456 enthält Verfahren für wärmeschutztechnische Nenn- und Bemessungswerte und tabellierte Bemessungswerte gängiger Baustoffe.

≈ ÖNORM EN ISO 105-B02; DIN EN ISO 105-B02

EN ISO 105-B02

Textilien – Farbechtheitsprüfungen – Teil B02: Farbechtheit gegen künstliches Licht: Xenonbogenlicht (ISO 105-B02:2014)

EN ISO 105-B02 legt fest, wie die Farbechtheit von Textilien gegen künstliches Licht mit einer Xenonbogenlampe geprüft wird, auch bei textilen Bodenbelägen.

≈ DIN EN ISO 105-X12; ÖNORM EN ISO 105-X12

EN ISO 105-X12

Textilien – Farbechtheitsprüfungen – Teil X12: Farbechtheit gegen Reiben (ISO 105-X12:2016); Deutsche Fassung EN ISO 105-X12:2016

EN ISO 105-X12 legt fest, wie die Farbechtheit von Textilien gegen Reiben geprüft wird, trocken und nass, ausdrücklich auch bei textilen Bodenbelägen.

≈ DIN EN ISO 10581; ÖNORM EN ISO 10581

EN ISO 10581

Elastische Bodenbeläge – Homogene Polyvinylchlorid-Bodenbeläge – Spezifikation

EN ISO 10581 ist die Produktnorm für homogene PVC-Bodenbeläge in Platten und Rollen, mit Klassifizierung nach Nutzungsintensität und Kennzeichnung.

≈ DIN EN ISO 10582:2018-12; ÖNORM EN ISO 10582:2019-04-01

EN ISO 10582

Elastische Bodenbeläge – Heterogene Poly(vinylchlorid)-Bodenbeläge – Spezifikationen

EN ISO 10582 ist die Produktnorm für ungeschäumte heterogene PVC-Bodenbeläge in Platten, Dielen und Rollen, mit Nutzungsklassen und Kennzeichnung.

≈ DIN EN ISO 10595; ÖNORM EN ISO 10595

EN ISO 10595

Elastische Bodenbeläge – Halbflexible PVC-Bodenplatten – Spezifikation

EN ISO 10595 ist die Produktnorm für halbflexible PVC-Bodenplatten (VCT), mit Nutzungsklassen und Kennzeichnung. Gültig ist EN ISO 10595:2012.

≈ ÖNORM EN ISO 10874; DIN EN ISO 10874

EN ISO 10874

Elastische, textile und Laminat-Bodenbeläge – Klassifizierung

EN ISO 10874 legt die Nutzungsklassen für elastische, textile und Laminat-Bodenbeläge fest, von 21 bis 23, 31 bis 34 und 41 bis 43.

≈ ISO 10965:2011 (keine EN-Übernahme bekannt)

EN ISO 10965

Textile Bodenbeläge — Bestimmung des elektrischen Widerstandes

ISO 10965 legt ein Laborverfahren zur Bestimmung des elektrischen Widerstands textiler Bodenbeläge fest. Eine EN-ISO-Übernahme ist nicht bekannt.

≈ DIN EN ISO 11654:1997-07; ÖNORM EN ISO 11654:1997-09-01

EN ISO 11654

Akustik – Schallabsorber für die Anwendung in Gebäuden – Bewertung der Schallabsorption

EN ISO 11654 rechnet gemessene Schallabsorptionsgrade in einen Einzahlwert αw um und ordnet Absorber in die Klassen A bis E ein.

≈ DIN EN ISO 1182:2020-11; ÖNORM EN ISO 1182

EN ISO 1182

Prüfungen zum Brandverhalten von Produkten – Nichtbrennbarkeitsprüfung (ISO 1182:2020)

EN ISO 1182 prüft die Nichtbrennbarkeit homogener Produkte und wesentlicher Bestandteile. Grundlage für A1fl und A2fl nach EN 13501-1.

≈ DIN EN ISO 11925-2:2026-10; ÖNORM EN ISO 11925-2

EN ISO 11925-2

Prüfungen zum Brandverhalten – Entzündbarkeit von Produkten bei direkter Flammeneinwirkung – Teil 2: Einzelflammentest

EN ISO 11925-2 ist der Einzelflammentest zur Entzündbarkeit von Bauprodukten. Bodenbeläge werden 15 Sekunden beflammt, Kriterium sind 150 mm in 20 Sekunden.

≈ ÖNORM EN ISO 140-8, DIN EN ISO 140-8

EN ISO 140-8

Akustik – Messung der Schalldämmung in Gebäuden und von Bauteilen – Teil 8: Messung der Trittschallminderung durch eine Deckenauflage auf einer massiven Bezugsdecke in Prüfständen

EN ISO 140-8 war das Laborverfahren für die Trittschallminderung von Deckenauflagen auf einer massiven Bezugsdecke. Sie ist zurückgezogen.

≈ DIN EN ISO 16251-1; ÖNORM EN ISO 16251-1

EN ISO 16251-1

Akustik – Labormessung der Trittschallminderung von Deckenauflagen auf kleinflächigen Prüfdeckennachbildungen – Teil 1: Schwere Massivdecke (ISO 16251-1:2014)

EN ISO 16251-1 ist ein Laborverfahren zur Messung der Trittschallminderung von Bodenbelägen auf einer kleinflächigen Betondeckennachbildung.

≈ DIN EN ISO 16581; ÖNORM EN ISO 16581

EN ISO 16581

Elastische und Laminat-Bodenbeläge – Bestimmung des Verhaltens bei einer nachgeahmten Verschiebung eines Möbelfußes (ISO 16581:2014)

EN ISO 16581 prüft, wie elastische und Laminatbeläge auf das Verschieben eines Möbelfußes reagieren. Nachfolgerin von EN 424.

≈ DIN EN ISO 22636; ÖNORM EN ISO 22636:2021-03-01

EN ISO 22636

Klebstoffe – Klebstoffe für Bodenbeläge – Anforderungen an das mechanische und elektrische Verhalten

EN ISO 22636 legt fest, welche Anforderungen Klebstoffe für elastische und textile Bodenbeläge erfüllen müssen und wie sie geprüft werden.

≈ DIN EN ISO 23997; ÖNORM EN ISO 23997

EN ISO 23997

Elastische Bodenbeläge — Bestimmung der flächenbezogenen Masse

EN ISO 23997 legt fest, wie die flächenbezogene Masse elastischer Bodenbeläge bestimmt wird. Nachfolgerin der EN 430.

≈ DIN EN ISO 23999; ÖNORM EN ISO 23999

EN ISO 23999

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung der Maßhaltigkeit und Schüsselung (vertikale Verformung) nach Wärmeeinwirkung

EN ISO 23999 legt fest, wie Maßhaltigkeit und Schüsselung elastischer Bodenbeläge nach Wärmeeinwirkung geprüft werden. Aktuell EN ISO 23999:2025.

≈ ÖNORM EN ISO 24011; DIN EN ISO 24011

EN ISO 24011

Elastische Bodenbeläge – Spezifikation für Linoleum mit und ohne Muster (ISO 24011:2009)

EN ISO 24011 ist die Produktnorm für Linoleum mit und ohne Muster in Platten und Rollen, mit Klassifizierung nach Nutzungsintensität.

≈ ISO 24337:2019 (keine EN-Übernahme bekannt)

EN ISO 24337

Laminatböden – Bestimmung der geometrischen Eigenschaften

ISO 24337 regelt die Bestimmung geometrischer Eigenschaften von Laminatböden. Eine EN-ISO-Übernahme ist nicht nachweisbar.

≈ DIN EN ISO 24340; ÖNORM EN ISO 24340

EN ISO 24340

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung der Dicke der Schichten (ISO 24340:2006)

EN ISO 24340 legt fest, wie die Dicke der einzelnen Schichten elastischer Bodenbeläge bestimmt wird, etwa die Dicke der Nutzschicht.

≈ DIN EN ISO 24341; ÖNORM EN ISO 24341

EN ISO 24341

Elastische und textile Bodenbeläge – Bestimmung der Länge, Breite und Geradheit einer Bahn (ISO 24341:2006)

EN ISO 24341 legt fest, wie Länge, Breite und Geradheit von Bahnen aus elastischen und textilen Belägen geprüft werden.

≈ DIN EN ISO 24342:2024-10; ÖNORM EN ISO 24342:2024-10-15

EN ISO 24342

Elastische und textile Bodenbeläge – Bestimmung der Kantenlänge, Rechtwinkligkeit und Geradheit von Fliesen und Planken (ISO 24342:2024)

EN ISO 24342 legt fest, wie Kantenlänge, Rechtwinkligkeit und Geradheit von Fliesen und Planken aus elastischen und textilen Belägen geprüft werden.

≈ DIN EN ISO 24343-1:2012; ÖNORM EN ISO 24343-1:2012

EN ISO 24343-1

Elastische und Laminat-Bodenbeläge – Bestimmung des Eindrucks und des Resteindrucks – Teil 1: Resteindruck (ISO 24343-1:2007)

EN ISO 24343-1 legt fest, wie der Resteindruck in elastischen und Laminat-Bodenbelägen nach Belastung und Entlastung mit konstanter Last bestimmt wird.

≈ ISO 24343-2:2018 (keine EN-Übernahme bekannt)

EN ISO 24343-2

Elastische und Laminat-Bodenbeläge — Bestimmung des Eindrucks und des Resteindrucks — Teil 2: Kurzzeit-Eindrucktiefe und Kurzzeit-Resteindruck bei elastischen Bodenbelägen

ISO 24343-2 regelt Kurzzeit-Eindruck und Kurzzeit-Resteindruck elastischer Bodenbeläge. Eine EN-ISO-Übernahme ist nicht nachweisbar.

≈ DIN EN ISO 24344; ÖNORM EN ISO 24344

EN ISO 24344

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung der Flexibilität und Durchbiegung (ISO 24344:2008); Deutsche Fassung EN ISO 24344:2012

EN ISO 24344 legt fest, wie Flexibilität und Durchbiegung elastischer Bodenbeläge geprüft werden: Biegen um Dorne und Dreipunkt-Biegeversuch.

≈ DIN EN ISO 24346; ÖNORM EN ISO 24346

EN ISO 24346

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung der Gesamtdicke (ISO 24346:2006)

EN ISO 24346 legt fest, wie die Gesamtdicke elastischer Bodenbeläge bestimmt wird. Nachfolgerin der EN 428.

≈ ÖNORM EN ISO 26986, DIN EN ISO 26986

EN ISO 26986

Elastische Bodenbeläge – Geschäumte Polyvinylchlorid-Bodenbeläge – Spezifikation

EN ISO 26986 ist die Produktnorm für geschäumte (gepolsterte) PVC-Bodenbeläge in Platten und Rollen. Gültig ist EN ISO 26986:2012 mit A1:2022.

≈ DIN EN ISO 26987; ÖNORM EN ISO 26987

EN ISO 26987

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung der Fleckenempfindlichkeit und Chemikalienbeständigkeit

EN ISO 26987 legt fest, wie Fleckenempfindlichkeit und Chemikalienbeständigkeit elastischer Bodenbeläge geprüft werden. Nachfolgerin von EN 423.

≈ ÖNORM EN ISO 354:2003, DIN EN ISO 354:2003-12, SN EN ISO 354:2003

EN ISO 354

Akustik – Messung der Schallabsorption in Hallräumen

EN ISO 354 beschreibt die Messung des Schallabsorptionsgrads von Materialien im Hallraum. Grundlage für Absorptionswerte von Akustikprodukten.

≈ DIN EN ISO 4918; ÖNORM EN ISO 4918

EN ISO 4918

Elastische, textile und Laminat-Bodenbeläge – Stuhlrollenversuch

EN ISO 4918 ist der Stuhlrollenversuch für elastische, textile und Laminat-Bodenbeläge. Ein Entwurf ergänzt modulare Klickbeläge.

≈ ISO 6356:2012 (keine CEN-Übernahme als EN, keine ÖNORM EN ISO-Entsprechung)

EN ISO 6356

Textile und Laminat-Bodenbeläge – Beurteilung des elektrostatischen Verhaltens – Begehtest

ISO 6356 beschreibt einen Begehtest, mit dem das elektrostatische Verhalten textiler und Laminat-Bodenbeläge beurteilt wird.

≈ DIN EN ISO 717-1:2021-05; ÖNORM EN ISO 717-1; SN EN ISO 717-1

EN ISO 717-1

Akustik – Bewertung der Schalldämmung in Gebäuden und von Bauteilen – Teil 1: Luftschalldämmung

EN ISO 717-1 legt fest, wie die gemessene Luftschalldämmung von Bauteilen und Gebäuden zu Einzahlangaben wie Rw zusammengefasst wird.

≈ ÖNORM EN ISO 717-2:2021-05; DIN EN ISO 717-2:2021-05

EN ISO 717-2

Akustik – Bewertung der Schalldämmung in Gebäuden und von Bauteilen – Teil 2: Trittschalldämmung

EN ISO 717-2 legt die Einzahlangaben für die Trittschalldämmung von Decken und für die Trittschallminderung durch Bodenbeläge und schwimmende Estriche fest.

≈ DIN EN ISO 7730:2025-12; ÖNORM EN ISO 7730:2025-12-01

EN ISO 7730

Ergonomie der thermischen Umgebung – Analytische Bestimmung und Interpretation der thermischen Behaglichkeit durch Berechnung des PMV- und des PPD-Indexes und Kriterien der lokalen thermischen Behaglichkeit

EN ISO 7730 bewertet die thermische Behaglichkeit in Räumen und nennt Kriterien für lokales Unbehagen, etwa durch warme oder kalte Fußböden.

≈ ISO 8302:1991 (keine EN- oder ÖNORM-Übernahme bekannt)

EN ISO 8302

Wärmeschutz – Bestimmung des stationären Wärmedurchlasswiderstandes und verwandter Eigenschaften – Verfahren mit dem Plattengerät

ISO 8302 beschreibt, wie der Wärmedurchlasswiderstand im stationären Zustand mit dem Plattengerät gemessen wird. Eine EN-Übernahme ist nicht bekannt.

≈ DIN EN ISO 9239-1, ÖNORM EN ISO 9239-1, SN EN ISO 9239-1

EN ISO 9239-1

Prüfungen zum Brandverhalten von Bodenbelägen – Teil 1: Bestimmung des Brandverhaltens bei Beanspruchung mit einem Wärmestrahler

EN ISO 9239-1 bestimmt das Brandverhalten von Bodenbelägen unter einem Wärmestrahler. Ergebnis ist die kritische Wärmestromdichte für die Klassen A2fl bis Dfl.

≈ Keine EN-Übernahme bekannt; Nachfolger ISO 23106 und ISO 23122

ISO 10361

Textile Bodenbeläge – Herstellung von Aussehensveränderungen mit dem Vettermann-Trommelprüfgerät und dem Hexapodprüfgerät

ISO 10361 beschrieb, wie mit Vettermann-Trommel und Hexapod Aussehensveränderungen an textilen Bodenbelägen erzeugt werden. Zurückgezogen 2025.

≈ ISO 10577:2012 (keine EN-, DIN- oder ÖNORM-Übernahme bekannt)

ISO 10577

Elastische Bodenbeläge – Spezifikation für Bodenbeläge aus Elastomerbahnen ohne Rücken

ISO 10577 legt die Eigenschaften von Elastomer-Bahnenbelägen ohne Rücken fest, mit einer Einstufung nach Nutzungsintensität.

≈ DIN EN ISO 10581, ÖNORM EN ISO 10581, SN EN ISO 10581

ISO 10581

Elastische Bodenbeläge — Homogene Polyvinylchlorid-Bodenbeläge — Spezifikation

ISO 10581 ist die internationale Produktnorm für homogene PVC-Bodenbeläge. In Europa gilt sie als EN ISO 10581:2020.

≈ DIN EN ISO 10582:2018-12; ÖNORM EN ISO 10582:2019-04-01

ISO 10582

Elastische Bodenbeläge – Heterogene Poly(vinylchlorid)-Bodenbeläge – Spezifikationen

ISO 10582 ist die internationale Produktnorm für heterogene PVC-Bodenbeläge. In Europa gilt sie als EN ISO 10582:2018.

≈ DIN EN ISO 10595:2012-04; ÖNORM EN ISO 10595

ISO 10595

Elastische Bodenbeläge – Halbflexible PVC-Bodenplatten – Spezifikation

ISO 10595 ist die internationale Produktnorm für halbflexible PVC-Bodenplatten (VCT). In Europa gilt sie als EN ISO 10595:2012.

≈ DIN EN ISO 10874; ÖNORM EN ISO 10874

ISO 10874

Elastische, textile und Laminat-Bodenbeläge – Klassifizierung

ISO 10874 ist die internationale Norm zur Klassifizierung elastischer, textiler und Laminat-Bodenbeläge. In Europa gilt sie als EN ISO 10874.

≈ DE: DIN EN ISO 16000-9 bis -11, DIN ISO 16000-6

ISO 16000

Innenraumluftverunreinigungen – Mehrteilige Normenreihe

Die Normenreihe ISO 16000 regelt Probenahme und Messung von Verunreinigungen der Innenraumluft, auch Emissionen aus Bauprodukten wie Bodenbelägen.

≈ ISO 19322:2018 (keine EN-Übernahme bekannt)

ISO 19322

Elastische Bodenbeläge – Spezifikation für Bodenbeläge auf Basis von thermoplastischen Polymeren

ISO 19322 legt die Eigenschaften elastischer Bodenbeläge auf Basis thermoplastischer Polymere fest, als Rolle, Planke oder Fliese.

≈ ISO 22196:2011 (keine EN- oder DIN-Übernahme bekannt)

ISO 22196

Messung von antibakterieller Aktivität auf Kunststoff- und anderen porenfreien Oberflächen

ISO 22196 beschreibt, wie die antibakterielle Wirkung behandelter Kunststoffe und anderer porenfreier Oberflächen im Labor gemessen wird.

≈ DIN ISO 2424:2025-10

ISO 2424

Textile Bodenbeläge – Begriffe

ISO 2424 legt Begriffe für textile Bodenbeläge und die Einteilung dieser Produkte fest. Aktuell ist ISO 2424:2024, deutsch DIN ISO 2424:2025-10.

≈ DIN EN ISO 24344; ÖNORM EN ISO 24344

ISO 24344

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung der Flexibilität und Durchbiegung

ISO 24344 ist die internationale Norm für Flexibilität und Durchbiegung elastischer Bodenbeläge. In Europa gilt sie als EN ISO 24344.

≈ DIN EN ISO 24345:2012-04; ÖNORM EN ISO 24345

ISO 24345

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung des Schälwiderstands

ISO 24345 regelt die Bestimmung des Schälwiderstands elastischer Bodenbeläge. In Europa gilt sie als EN ISO 24345:2012.

≈ DIN EN ISO 26986; ÖNORM EN ISO 26986

ISO 26986

Elastische Bodenbeläge – Geschäumte Polyvinylchlorid-Bodenbeläge – Spezifikation

ISO 26986 ist die internationale Produktnorm für geschäumte PVC-Bodenbeläge. In Europa gilt sie als EN ISO 26986 mit A1:2022.

≈ DIN EN ISO 4918:2021-06; ÖNORM EN ISO 4918:2021-07

ISO 4918

Elastische, textile und Laminat-Bodenbeläge – Stuhlrollenversuch

ISO 4918 ist die internationale Norm für den Stuhlrollenversuch. In Europa gilt sie als EN ISO 4918:2021.

≈ Kein Gegenstück; DE funktional vergleichbar: VOL/B (keine Norm)

ÖNORM A 2060

Allgemeine Vertragsbestimmungen für Leistungen – Vertragsnorm

ÖNORM A 2060 enthält allgemeine Vertragsbestimmungen für Lieferungen und Dienstleistungen. Bauleistungen wie die Verlegung regeln ÖNORM B 2110 oder B 2118.

≈ DIN EN ISO 7519:2025-01

ÖNORM A 6240-2

Technische Zeichnungen für das Bauwesen – Teil 2: Kennzeichnung, Bemaßung und Darstellung

ÖNORM A 6240-2 regelt Kennzeichnung, Bemaßung und Darstellung in technischen Zeichnungen des Hochbaus. Aktuell ist die Ausgabe 2025-10-15.

≈ DIN 18040-1; DIN 18040-2

ÖNORM B 1600

Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen

ÖNORM B 1600 enthält die Planungsgrundlagen für barrierefreies Bauen in Österreich, auch für Bodenbeläge, Schwellen, Kontraste und taktile Leitsysteme.

≈ DIN 18040-1, DIN 18040-2

ÖNORM B 1601

Barrierefreie Gesundheitseinrichtungen, assistive Wohn- und Arbeitsstätten – Planungsgrundlagen

ÖNORM B 1601 ergänzt die ÖNORM B 1600 um Anforderungen für barrierefreie Gesundheitseinrichtungen sowie assistive Wohn- und Arbeitsstätten.

≈ DIN 18040-1

ÖNORM B 1602

Barrierefreie Bildungseinrichtungen – Planungsgrundlagen

ÖNORM B 1602 ergänzt die ÖNORM B 1600 für barrierefreie Bildungseinrichtungen, von Kindergärten und Schulen bis zu Hochschulen und Erwachsenenbildung.

≈ Kein direktes Gegenstück; DE vergleichbar: VOB/B (DIN 1961)

ÖNORM B 2110

Allgemeine Vertragsbestimmungen für Bauleistungen – Werkvertragsnorm

ÖNORM B 2110 enthält die allgemeinen Vertragsbestimmungen für Bauleistungen in Österreich. Sie gilt, wenn sie im Vertrag vereinbart wird.

≈ DIN 18352

ÖNORM B 2207

Fliesen-, Platten- und Mosaiklegearbeiten – Werkvertragsnorm

ÖNORM B 2207 ist die Werkvertragsnorm für Fliesen-, Platten- und Mosaiklegearbeiten in Österreich, auch auf Warmwasser-Fußbodenheizungen.

≈ DIN 18353

ÖNORM B 2232

Estricharbeiten – Werkvertragsnorm

ÖNORM B 2232 ist die Werkvertragsnorm für Estricharbeiten in Österreich, mit Verfahrens- und Vertragsbestimmungen für die Ausführung.

≈ Kein direktes DACH-Äquivalent

ÖNORM B 2233

Hafnerarbeiten – Installation und Errichtung von häuslichen Feuerstätten – Werkvertragsnorm

ÖNORM B 2233 ist die Werkvertragsnorm für Hafnerarbeiten, etwa das Setzen von Kachelöfen. Für Bodenbeläge ist sie nur am Rand relevant.

≈ DIN 18356; DIN 18365

ÖNORM B 2236

Bodenbeläge und Holzfußböden – Werkvertragsnorm

ÖNORM B 2236 ist die Werkvertragsnorm für Bodenbelags- und Holzfußbodenarbeiten in Österreich, die Technik dazu regelt ÖNORM B 5236.

ÖNORM B 2242-1

Herstellung von Warmwasser-Fußbodenheizungen – Werkvertragsnorm – Teil 1: Verfahrensbestimmungen

ÖNORM B 2242-1 regelte die Verfahrensbestimmungen für Warmwasser-Fußbodenheizungen unter oder im Estrich. Sie ist zurückgezogen.

≈ DIN 18380

ÖNORM B 2242-2

Herstellung von Warmwasser-Fußbodenheizungen – Werkvertragsnorm – Teil 2: Vertragsbestimmungen für das Heizsystem

ÖNORM B 2242-2 enthielt die Vertragsbestimmungen für das Heizsystem von Warmwasser-Fußbodenheizungen. Sie ist zurückgezogen.

≈ Kein Gegenstück; DE vergleichbar: DIN 18035-6

ÖNORM B 2606-3

Sportplatzbeläge – Teil 3: Kunststoffbeläge und bitumengebundene Beläge

ÖNORM B 2606-3 regelt Aufbau, Herstellung und Abnahme von Kunststoff- und bitumengebundenen Belägen auf Sportanlagen.

≈ Kein Gegenstück; DE vergleichbar: DIN 18032-1

ÖNORM B 2608

Sporthallen – Richtlinien für Planung und Ausführung

ÖNORM B 2608 ist die österreichische Planungsnorm für Sporthallen, vor allem modulare Standardhallen für Schul- und Vereinssport.

≈ DE: DIN 18560 (Estriche im Bauwesen) als technisches Gegenstück

ÖNORM B 3732

Estriche – Planung, Ausführung, Produkte und deren Anforderungen

ÖNORM B 3732 regelt Planung und Ausführung von Estrichen in Österreich und ergänzt die Produktnorm EN 13813, etwa für Schnellestriche.

≈ Kein direktes DACH-Äquivalent

ÖNORM B 3806

Anforderungen an das Brandverhalten von Bauprodukten (Baustoffen) für Luft führende Schächte und Lüftungsleitungen, Gebäudetrennfugen, Doppel- und Hohlraumböden

ÖNORM B 3806 legte Brandverhaltensanforderungen für Bauprodukte fest, unter anderem für Doppel- und Hohlraumböden. Sie ist zurückgezogen.

≈ DIN 18365, DIN 18356

ÖNORM B 5236

Bodenbelags- und Holzfußbodenarbeiten – Planung und Ausführung

ÖNORM B 5236 (Ausgabe 2026-09) regelt Planung und Ausführung von Bodenbelags-, Parkett- und Holzfußbodenarbeiten im Innenbereich.

≈ DIN 4108-10

ÖNORM B 6000

Werkmäßig hergestellte Dämmstoffe für den Wärme- und/oder Schallschutz im Hochbau – Produktarten, Leistungsanforderungen und Verwendungsbestimmungen – Produkte, die von harmonisierten europäischen Produktnormen erfasst sind

ÖNORM B 6000 legt Produktarten, Leistungsanforderungen und Verwendungsbestimmungen für werkmäßig hergestellte Dämmstoffe im Hochbau fest. Ausgabe 2026-01-01.

≈ DIN 4108-10 (Anwendung), DIN EN 13163 (Produkt)

ÖNORM B 6050

Dämmstoffe für den Wärme- und/oder Schallschutz im Hochbau – Expandierter Polystyrol-Partikelschaumstoff EPS

ÖNORM B 6050 ergänzte die EN 13163 um Anforderungen an EPS-Dämmstoffe im Hochbau. Sie ist zurückgezogen; Dämmstoffe regelt heute ÖNORM B 6000.

≈ Keine (rein österreichische Norm)

ÖNORM B 8115-1

Schallschutz und Raumakustik im Hochbau – Teil 1: Begriffe und Einheiten

ÖNORM B 8115-1 enthält die Begriffe und Einheiten zu Schallschutz und Raumakustik, die die übrigen Teile der Reihe B 8115 verwenden.

≈ Kein direktes DACH-Äquivalent (DE: Anforderungen in DIN 4109-1)

ÖNORM B 8115-2

Schallschutz und Raumakustik im Hochbau – Teil 2: Methodik zur Ermittlung von Schallschutzniveaus

ÖNORM B 8115-2 legt seit 2021 eine Methodik zur Ermittlung von Schallschutzniveaus fest. Konkrete Anforderungen enthält sie nicht.

≈ Keine; DE thematisch vergleichbar: DIN 18041

ÖNORM B 8115-3

Schallschutz und Raumakustik im Hochbau – Teil 3: Raumakustik

ÖNORM B 8115-3 gibt Planungshinweise zur Raumakustik, etwa für Büros, Schulen, Gaststätten und Sporthallen, mit Klassen und empfohlener Nachhallzeit.

≈ DIN 4109-32, DIN 4109-33, DIN 4109-34, DIN 4109-35, DIN 4109-36

ÖNORM B 8115-4

Schallschutz und Raumakustik im Hochbau – Teil 4: Maßnahmen zur Erfüllung der schalltechnischen Anforderungen

ÖNORM B 8115-4 enthält Anleitungen und Beispiele für Bauteile und Bauteilkombinationen, mit denen schalltechnische Anforderungen im Hochbau erfüllbar sind.

≈ Keine (rein österreichische Norm)

ÖNORM B 8115-5

Schallschutz und Raumakustik im Hochbau – Teil 5: Klassifizierung

ÖNORM B 8115-5 legt fünf Schallschutzklassen von A bis E fest. Sie gelten nur, wenn sie vorab vereinbart werden.

ÖNORM D 2202

Reinigungsleistungen – Reinigung von elastischen Bodenbelägen – Werkvertragsnorm

ÖNORM D 2202 war die Werkvertragsnorm für die Reinigung elastischer Bodenbeläge. Sie ist zurückgezogen; in der Historie folgt ÖNORM D 2210.

ÖNORM D 2210

Reinigungsleistungen – Allgemeine Bestimmungen für die Reinigung von Oberflächenmaterialien – Werkvertragsnorm

ÖNORM D 2210 enthält Verfahrens- und Vertragsbestimmungen für Reinigungsleistungen an Oberflächenmaterialien. Aktuell ist die Ausgabe 2018-10-15.

≈ DE: DIN 18202:2019-07 (inhaltsgleich)

ÖNORM DIN 18202

Toleranzen im Hochbau – Bauwerke

ÖNORM DIN 18202 legt Toleranzen im Hochbau fest, etwa für die Ebenheit. Sie ist die Grundlage, wenn der Untergrund vor dem Verlegen geprüft wird.

≈ DIN EN 685:2007-11; ÖNORM EN 685:2007

ÖNORM EN 685

Elastische, textile und Laminat-Bodenbeläge – Klassifizierung

ÖNORM EN 685 war die Klassifizierungsnorm für elastische, textile und Laminat-Bodenbeläge. Sie ist seit 2012 zurückgezogen und durch EN ISO 10874 ersetzt.

≈ Kein Gegenstück; DE vergleichbar: DIN 32984 (anderes System)

ÖNORM V 2102

Taktile Bodeninformationen (TBI) – Technische Hilfen für sehbehinderte und blinde Menschen

ÖNORM V 2102 regelt Planung und Ausführung taktiler Bodeninformationen, also Leitsysteme aus Stegen und Noppen für blinde und sehbehinderte Menschen.

≈ Kein direktes DACH-Äquivalent (Messverfahren heute: ÖNORM EN 16165)

ÖNORM Z 1261

Begehbare Oberflächen – Messung des Gleitreibungskoeffizienten in Gebäuden und im Freien von Arbeitsstätten

ÖNORM Z 1261 legte ein Verfahren zur Messung des Gleitreibungskoeffizienten begehbarer Oberflächen in Arbeitsstätten fest. Sie ist zurückgezogen.

232 Normen gesamt
171 Aktuell gültig
0 In Überarbeitung

Was regeln Normen für Bodenbeläge?

Normen für Bodenbeläge legen fest, welche Anforderungen ein Bodenbelag und seine Verlegung erfüllen müssen – von der Beanspruchbarkeit im Wohn-, Gewerbe- und Industriebereich über Sicherheitsaspekte wie Brandverhalten und Rutschhemmung bis zur fachgerechten Ausführung der Bodenlegearbeiten. Sie definieren einheitliche Prüfverfahren und Klassifizierungen, damit sich Produkte objektiv vergleichen lassen.

Normen sind Grundlage jeder Ausschreibung und gelten bei Abnahme und Gewährleistung als Maßstab für den Stand der Technik. Wer die relevanten Normen kennt, vermeidet Reklamationen und kann Anforderungen gegenüber Auftraggebern sauber begründen.

ÖNORM, DIN, EN und ISO – der Unterschied

Kürzel Geltungsbereich Beispiel
ÖNORM Österreich (Austrian Standards) ÖNORM B 2236 – Bodenlegearbeiten
DIN Deutschland DIN 51130 – Rutschhemmung
EN Europäisch harmonisiert, national übernommen EN 13501-1 – Brandverhalten
ISO International EN ISO 10874 – Nutzungsklassen

Eine EN-Norm wird in Österreich als ÖNORM EN und in Deutschland als DIN EN übernommen – der Inhalt ist identisch. Die Normen-Karten oben zeigen deshalb bei vielen Einträgen das jeweilige DACH-Äquivalent.

Die wichtigsten Normen-Themen für die Praxis

  • Nutzungsklassen (EN ISO 10874) – klassifizieren Bodenbeläge nach Beanspruchung: 21 bis 23 für Wohnbereiche, 31 bis 33 für Gewerbe, 41 bis 43 für die Industrie. Die Nutzungsklasse ist das wichtigste Auswahlkriterium für jedes Objekt.
  • Brandverhalten (EN 13501-1) – klassifiziert Bodenbeläge von A1fl bis Ffl inklusive Rauchentwicklung. In Fluchtwegen und öffentlichen Gebäuden wird häufig mindestens Bfl-s1 gefordert.
  • Rutschhemmung (DIN 51130) – teilt Beläge in die Gruppen R9 bis R13 ein, maßgeblich für Arbeitsräume und Arbeitsbereiche mit Rutschgefahr, etwa Küchen oder Werkstätten.
  • Verlegung & Werkvertrag (ÖNORM B 5236, ÖNORM B 2236) – ÖNORM B 5236 regelt die fachgerechte Planung und Ausführung von Bodenbelags- und Parkettarbeiten in Österreich, inklusive Untergrundprüfung und Belegreife. Die Werkvertragsnorm ÖNORM B 2236 regelt Vertrag, Abrechnung sowie Prüf- und Warnpflicht des Bodenlegers.

Vertiefende Übersichten gibt es zu Verlegung, Untergrund, Estrich, Rutschhemmung, Trittschall und Brandschutz – alle weiteren Themen im Themen-Hub.

Für wen ist dieses Lexikon gedacht?

Das Normen-Lexikon richtet sich an Bodenleger, Planer, Architekten und Ausschreibende, die Normbezüge schnell prüfen wollen, ohne jedes Mal den vollständigen Normtext zu kaufen. Die Status-Ampel zeigt auf einen Blick, ob eine Norm gültig, in Überarbeitung oder zurückgezogen ist – bei zurückgezogenen Normen samt Querverweis auf die Nachfolgenorm.

Häufige Fragen zu Bodenbelag-Normen

Welche Normen gelten für Bodenbeläge in Österreich?

In Österreich gelten vor allem ÖNORMEN sowie europäisch harmonisierte EN-Normen, die als ÖNORM EN übernommen wurden – etwa die Nutzungsklassen nach EN ISO 10874, das Brandverhalten nach EN 13501-1, die Ausführungsnorm ÖNORM B 5236 und die Werkvertragsnorm ÖNORM B 2236 für Bodenbelags- und Parkettarbeiten. Dieses Lexikon fasst derzeit 232 dieser Normen verständlich zusammen.

Was ist der Unterschied zwischen ÖNORM, DIN und EN?

ÖNORMEN gelten in Österreich, DIN-Normen in Deutschland. EN-Normen sind europäisch harmonisiert und werden national übernommen – in Österreich als ÖNORM EN, in Deutschland als DIN EN. ÖNORM EN und DIN EN sind daher inhaltlich identisch; nur rein nationale Normen wie die ÖNORM B 2236 unterscheiden sich zwischen den Ländern.

Ist das Normen-Lexikon kostenlos?

Ja, alle Zusammenfassungen sind ohne Anmeldung frei zugänglich. Für die Bauausführung maßgeblich bleibt der Originalwortlaut der jeweiligen Norm, erhältlich beim zuständigen Normungsinstitut wie Austrian Standards.

Wie erkenne ich, ob eine Norm noch gültig ist?

Jede Norm trägt eine Status-Ampel: Grün bedeutet aktuell gültig, Gelb in Überarbeitung, Rot zurückgezogen. Bei zurückgezogenen Normen nennt die Detailseite die Nachfolgenorm; zusätzlich ist das Datum der letzten Prüfung angegeben.

Rechtlicher Hinweis: Diese Zusammenfassungen dienen ausschließlich der Information und ersetzen nicht den Originalwortlaut der jeweiligen Norm. Maßgeblich für die Bauausführung ist stets das Original, erhältlich beim zuständigen Normungsinstitut.

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