Was DIN V 18032-2 regelt
DIN V 18032-2 legt Anforderungen und Prüfungen für Sportböden in Hallen für Turnen, Spiele und Mehrzwecknutzung fest. Sie ist eine Vornorm, Ausgabe April 2001, und ersetzt DIN 18032-2:1991-03. Der Sportboden wird nach seiner Elastizität beschrieben: flächenelastisch, punktelastisch, kombinierelastisch oder mischelastisch. Je nach Art gelten eigene Anforderungen an den Gesamtaufbau, an eine eventuelle obere elastische Schicht und an die Unterkonstruktion.
Anforderungen unabhängig von der Bauart
Laut Zertifizierungsprogramm von DIN CERTCO gehören dazu unter anderem die Ebenheit nach DIN 18202, ein matter, pflegeleichter Oberbelag mit festgelegtem Gleitverhalten, ausdrücklich keine textilen Oberbeläge, Anforderungen an Bodenöffnungen und Randfugen, Fußbodenheizung nach DIN EN 1264 und für Rad- und Rollsport ein Rollwiderstand von höchstens 15 N. Die Grenzwerte für Kraftabbau, Standardverformung, Verformungsmulde und Ballreflexion hängen von der Sportbodenart ab; bei zertifizierten Böden werden sie auch in den regelmäßigen Kontrollprüfungen gemessen.
Verhältnis zu EN 14904
DIN V 18032-2 ist eine rein deutsche Vornorm. Die europäische Norm für Sporthallenböden ist EN 14904.