Was ÖNORM B 2242-2 regelte
ÖNORM B 2242-2 war Teil 2 der Werkvertragsnormen-Reihe für Warmwasser-Fußbodenheizungen. Sie enthielt die Vertragsbestimmungen für das Heizsystem selbst, also für die Heizanlage einer Fußbodenheizung, die unter oder in einem Estrich liegt. Die Verfahrensbestimmungen standen in Teil 1, die Vertragsbestimmungen für Estrich und Beläge in den Teilen 4 bis 7.
Status
Die letzte Ausgabe ist vom 1. Mai 2007. Die Norm ist wie alle Teile der Reihe ÖNORM B 2242 zurückgezogen.
Was heute gilt
Vertragsregeln für Heizungsarbeiten enthält heute die Werkvertragsnorm ÖNORM H 2201 für Leistungen der Sanitär-, Heizungs-, Lüftungs- und Kältetechnik. Technisch behandelt die Reihe ÖNORM EN 1264 wasserdurchströmte Flächenheizungen. Die Seite von Estrich und Belag decken ÖNORM B 2232, B 2207 und B 2236 ab. In Deutschland ist die VOB/C-Norm DIN 18380 (Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen) das Gegenstück.
Praxishinweis
Bevor der Bodenleger auf einer Fußbodenheizung verlegt, prüft er nach ÖNORM B 5236 unter anderem die Belegreife des Heizestrichs.
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