Was EN 13892-2 regelt
EN 13892-2 legt fest, wie die Biegezugfestigkeit und die Druckfestigkeit von Estrichmörtel im Labor bestimmt werden. Geprüft werden geformte Mörtelprüfkörper, also Prismen, aus Zement-, Calciumsulfat-, Magnesia- und Kunstharzestrichmörtel. Hergestellt und gelagert werden sie nach EN 13892-1.
Bezug zu den Festigkeitsklassen
Aus den Ergebnissen leiten sich die Klassen nach EN 13813 ab: Druckfestigkeitsklassen von C5 bis C80 und Biegezugfestigkeitsklassen von F1 bis F50. Die Zahl nennt die Mindestfestigkeit in N/mm². CT-C25-F4 bezeichnet also einen Zementestrichmörtel der Klassen C25 und F4.
Labor und Baustelle
Die Norm prüft geformte Prismen, nicht den eingebauten Estrich. Für die Prüfung am Bauteil gibt es eigene Regeln, in Österreich etwa die Bauteilprüfung der Biegezugfestigkeit nach ÖNORM B 3732. Prismenwerte und Bauteilwerte sind deshalb nicht dasselbe.
Ausgabe
Gültig ist EN 13892-2:2002, in Deutschland DIN EN 13892-2:2003-02.