Was ÖNORM B 6000 regelt
ÖNORM B 6000 gilt für alle werkmäßig hergestellten Dämmstoffe für den Wärme- und/oder Schallschutz im Hochbau, für die harmonisierte europäische Produktnormen vorliegen. Sie legt Produktarten mit ihren Leistungsanforderungen und Verwendungsbestimmungen fest. Nicht erfasst sind Wärmedämmstoffe für die technische Gebäudeausrüstung und betriebstechnische Anlagen der Industrie.
Bezug zu anderen Normen
Die Norm verweist unter anderem auf die europäischen Produktnormen ÖNORM EN 13162 bis EN 13171, etwa für Mineralwolle, EPS und XPS, auf ÖNORM EN 29052-1 zur dynamischen Steifigkeit von Trittschalldämmstoffen unter schwimmenden Estrichen und auf ÖNORM EN 13501-1 zum Brandverhalten. In Deutschland regelt DIN 4108-10 die anwendungsbezogenen Anforderungen an Wärmedämmstoffe.
Ausgabe 2026
Aktuell ist die Ausgabe vom 1. Jänner 2026; davor galt die Ausgabe 2023-06-15.
Bezug zum Bodenbelag
Unter schwimmenden Estrichen liegen Wärme- und Trittschalldämmstoffe. Ihre Eignung beeinflusst, wie sich der Estrich unter Last verhält, und damit den Untergrund für den Bodenbelag.