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ÖNORM B 2236 Bodenbeläge und Holzfußböden – Werkvertragsnorm

Ausgabe: 2019-11 DACH-Äquivalent: DIN 18356; DIN 18365 Zuletzt geändert: Zuletzt geprüft: 20.10.2026, 13:50 Uhr Quelle: Austrian Standards, Austrian Standards, Austrian Standards, Austrian Standards, wko.at, Austrian Standards
Das Wichtigste in Kürze

ÖNORM B 2236 ist die Werkvertragsnorm für Bodenbelags- und Holzfußbodenarbeiten in Österreich, die Technik dazu regelt ÖNORM B 5236.

Status: Aktuell gültig Ausgabe: 2019-11

Was ÖNORM B 2236 regelt

ÖNORM B 2236 ist die Werkvertragsnorm für Bodenbelags- und Holzfußbodenarbeiten in Österreich. Sie enthält die Verfahrens- und Vertragsbestimmungen für das Verlegen von Bodenbelägen und gilt auch, wenn sie über einer Warmwasser-Fußbodenheizung verlegt werden. Seit der Ausgabe 2019-11 umfasst sie Beläge aus Linoleum, Kunststoff, Kautschuk und Kork, textile Beläge, Fußbodenpaneele und Holzfußböden. Laut Titelblatt ersetzt sie die frühere Werkvertragsnorm für Holzfußböden, ÖNORM B 2218, und die Teile 6 und 7 der zurückgezogenen Reihe ÖNORM B 2242 für Beläge auf Fußbodenheizungen.

Zusammenspiel mit ÖNORM B 5236

Seit 2019 sind bei Bodenbelags- und Holzfußbodenarbeiten Vertrag und Technik auf zwei Normen aufgeteilt. ÖNORM B 2236 enthält die verfahrens- und vertragsrechtlichen Regeln, die technischen Anforderungen an Planung und Ausführung stehen in der ÖNORM B 5236. Diese gibt es seit 1. September 2026 in einer neuen Ausgabe, unter anderem mit modularen mechanisch verriegelnden Bodenbelägen (MMF) im Anwendungsbereich und geänderten Grenzwerten für Zementestriche. ÖNORM B 2236 selbst ist weiterhin in der Ausgabe 2019-11 aktuell.

Ist ÖNORM B 2110 vereinbart und nennt der Vertrag eine ÖNORM ohne Ausgabedatum, gilt laut Austrian Standards die bei Beginn der Angebotsfrist gültige Fassung, ohne Angebotsfrist die zum Angebotsdatum. Bei Fristbeginn vor dem 1. September 2026 ist das für die B 5236 die Ausgabe 2019-11.

Wann die Norm gilt

Werkvertragsnormen gelten nicht automatisch, sondern wenn sie vereinbart sind. Laut Austrian Standards (Fachinformation 17, 2017) gelten mit der Vereinbarung der ÖNORM B 2110 auch die in Betracht kommenden technischen ÖNORMEN und die Werkvertragsnormen der Reihe B 22xx als mitvereinbart. Bei Verbrauchergeschäften nach dem Konsumentenschutzgesetz müssen sie ausdrücklich vereinbart werden.

Ohne Vereinbarung gelten die Vertragsregeln der ÖNORM B 2236 nicht. Laut Vorwort der B 5236 kann die Einhaltung von ÖNORMEN ein Weg zum Stand der Technik sein, aber nicht zwingend der einzige.

Aufbau

Wie alle gewerkspezifischen Werkvertragsnormen ergänzt sie die ÖNORM B 2110 und folgt einem einheitlichen Aufbau: Verfahrensbestimmungen mit Hinweisen für Ausschreibung und Angebot, Vertragsbestimmungen zu Materialien und Ausführung samt Prüf- und Warnpflicht, Nebenleistungen, Ausmaß und Abrechnung sowie Gewährleistung.

Prüf- und Warnpflicht

Vor der Verlegung prüft der Bodenleger den Untergrund, unter anderem die Restfeuchte des Estrichs mit der CM-Messung nach ÖNORM B 5236. Erkennbare Mängel teilt er dem Auftraggeber mit. Nach ÖNORM B 2110 enthebt ihn laut Austrian Standards die Überwachung durch die örtliche Bauaufsicht nicht der Warnpflicht.

Praxishinweis

Messprotokolle und eine schriftliche Warnung bei Mängeln machen später nachweisbar, was vor der Verlegung festgestellt wurde.

Originalwortlaut bei Austrian Standards erwerben

Verwandte Normen zu ÖNORM B 2236

Diese Normen werden häufig gemeinsam mit ÖNORM B 2236 referenziert.

DIN 18353

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Abdichtung von Innenräumen

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Bodenbelags- und Holzfußbodenarbeiten – Planung und Ausführung

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Häufige Fragen zur ÖNORM B 2236

Was regelt die ÖNORM B 2236?

ÖNORM B 2236 ist die Werkvertragsnorm für Bodenbelags- und Holzfußbodenarbeiten in Österreich, die Technik dazu regelt ÖNORM B 5236.

Ist die ÖNORM B 2236 aktuell gültig?

Ja, die ÖNORM B 2236 ist aktuell gültig.

Gibt es ein DACH-Äquivalent zur ÖNORM B 2236?

Das DACH-Äquivalent zur ÖNORM B 2236 ist DIN 18356; DIN 18365.

Wann wurde die ÖNORM B 2236 zuletzt geprüft?

Zuletzt geprüft am 20.10.2026.

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