Was EN 14809 regelt
EN 14809 legt fest, wie die vertikale Verformung von Sportböden bestimmt wird, also wie weit der Boden unter einem genormten Stoß nachgibt. Das Prüfgerät ist als „Künstlicher Sportler Stuttgart“ bekannt. Laut Austrian Standards beschreibt die Norm drei Verfahren, eines für niedrige und zwei für hohe Belastung.
Ausgabe
Gültig ist EN 14809:2005 mit der Berichtigung AC:2007. In Österreich gilt die konsolidierte ÖNORM EN 14809:2008-01-01, die die Ausgabe 2006 ersetzt, in Deutschland DIN EN 14809:2006-03 mit DIN EN 14809 Berichtigung 1:2008-04.
Bezug zum Bodenbelag
Zusammen mit dem Kraftabbau nach EN 14808 ist die vertikale Verformung ein Grundkennwert jedes Sporthallen- und Kunststoffsportbodens; Prüfberichte nennen sie auch Standardverformung. Grenzwerte enthält EN 14809 nicht. Laut öffentlichen Prüfberichten verlangt EN 14904 für Hallenböden unter 5 mm und EN 14877 für Leichtathletikbeläge höchstens 3 mm. Das neuere Gerät „Advanced Artificial Athlete“ nach CEN/TS 16717 misst die vertikale Verformung anders als das klassische Gerät; beim Vergleich von Prüfzeugnissen zählt deshalb das Messgerät.