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Normen zur Verlegung von Bodenbelägen

Die Verlegung entscheidet über die Lebensdauer eines Bodenbelags. Grundlage in Österreich ist die Werkvertragsnorm ÖNORM B 2236 für Bodenlegearbeiten; dazu kommen Normen zu Klebstoffen, Verlegewerkstoffen und den zulässigen Toleranzen der fertigen Fläche.

Diese Seite bündelt alle Normen mit Bezug zur Verlegung. Jede Karte führt zur ausführlichen Zusammenfassung mit Status-Ampel, Praxistipps und Querverweisen – etwa zur Untergrundprüfung, die vor jeder Verlegung Pflicht ist. Aktuell umfasst dieses Thema 118 Normen.

≈ ÖNORM B 2232

DIN 18353

VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen – Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) – Estricharbeiten

Legt die allgemeinen Vertragsbedingungen (ATV) für Estricharbeiten nach VOB/C fest, einschließlich Baustoffe, Ausführung, Haupt- und Nebenleistungen sowie Abrechnung. Aktuelle Fassung: DIN 18353:2023-09.

DIN 18356

VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen – Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) – Parkett- und Holzpflasterarbeiten

Regelt die vertraglichen Anforderungen an Parkett- und Holzpflasterarbeiten nach VOB/C.

≈ ÖNORM B 2236, ÖNORM B 5236

DIN 18365

VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen – Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) – Bodenbelagarbeiten

Regelt die vertraglichen und technischen Anforderungen für Bodenbelagarbeiten nach VOB/C in Deutschland.

DIN 18367

VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen – Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) – Holzpflasterarbeiten

Zurückgezogen: Holzpflasterarbeiten wurden mit der VOB 2019 in die DIN 18356 (Parkett- und Holzpflasterarbeiten) überführt. DIN 18367 wird nicht mehr eigenständig geführt.

DIN 18534

Abdichtung von Innenräumen

Regelt Planung, Ausführung und Instandhaltung von Abdichtungen in Innenräumen mit wasserbeanspruchten Böden und Wänden (max. Anstauhöhe 10 cm), z. B. in Bädern, Duschanlagen, gewerblichen Küchen und ähnlichen Nassräumen.

DIN 18535

Abdichtung von Behältern und Becken

DIN 18535 regelt Planung und Ausführung von Abdichtungen für Behälter und Becken (z. B. Schwimmbecken, Wasserspeicher) gegen drückendes Wasser von innen.

DIN 18560-1

Estriche im Bauwesen – Teil 1: Allgemeine Anforderungen, Prüfung und Ausführung

DIN 18560-1 (Ausgabe 2021-02) ist die Grundlagennorm aller Estrichkonstruktionen im Bauwesen: Begriffe, Klassifizierungen, Prüfverfahren und allgemeine Ausführungsregeln für alle Estricharten.

≈ DIN 18560-2

DIN 18560-2

Estriche im Bauwesen – Teil 2: Estriche und Heizestriche auf Dämmschichten (schwimmende Estriche)

DIN 18560-2 regelt Anforderungen an schwimmende Estriche und Heizestriche auf Dämmschichten: Mindestdicken, Festigkeitsklassen und Ausführungsdetails.

DIN 18560-7

Estriche im Bauwesen – Teil 7: Hochbeanspruchbare Estriche (Industrieestriche)

DIN 18560-7 regelt Anforderungen an hochbeanspruchbare Estriche (Industrieestriche) hinsichtlich Planung, Ausführung und Prüfung.

≈ ÖNORM EN 1081:2021-01, DIN EN 1081:2021-01

DIN 51953

Prüfung von organischen Bodenbelägen; Prüfung der Ableitfähigkeit elektrostatischer Ladungen von Bodenbelägen in explosionsgefährdeten Räumen

Zurückgezogene Prüfnorm für die elektrostatische Ableitfähigkeit von Bodenbelägen in explosionsgefährdeten Bereichen; ersetzt durch DIN EN 1081.

≈ ÖNORM EN ISO 24344, DIN EN ISO 24344, SN EN ISO 24344

DIN EN 435

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung der Biegsamkeit

Zurückgezogene Prüfnorm für die Biegsamkeit elastischer Bodenbeläge wie PVC, Kautschuk und Linoleum; abgelöst durch EN ISO 24344.

≈ ÖNORM EN 438-2, DIN EN 438-2

DIN EN 438-2

Dekorative Hochdruck-Schichtpressstoffplatten (HPL) – Platten auf Basis härtbarer Harze (Schichtpressstoffe) – Teil 2: Bestimmung der Eigenschaften

DIN EN 438-2 legt die Prüfverfahren zur Bestimmung der Eigenschaften von dekorativen Hochdruck-Schichtpressstoffplatten (HPL) fest.

≈ DIN EN 14904

DIN V 18032-2

Sporthallen – Hallen für Turnen, Spiele und Mehrzwecknutzung – Teil 2: Sportböden; Anforderungen, Prüfungen

DIN V 18032-2 legt sportfunktionelle Anforderungen und Prüfverfahren für Sportböden in Sporthallen fest: Kraftabbau, Verformung, Ballreflexion und Gleitverhalten.

≈ OVE E 8101:2025

DIN VDE 0100-410

Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 4-41: Schutzmaßnahmen – Schutz gegen elektrischen Schlag

Regelt Schutzmaßnahmen gegen elektrischen Schlag in Niederspannungsanlagen – relevant für ableitfähige und isolierende Bodenbeläge in ESD-Bereichen sowie für elektrisch beheizte Fußböden.

≈ ÖNORM EN 1081:2020 12 01; DIN EN 1081:2021-01

EN 1081

Elastische, Laminat- und modulare mehrschichtige Bodenbeläge – Bestimmung des elektrischen Widerstandes

EN 1081 legt Prüfverfahren zur Bestimmung des elektrischen Widerstandes elastischer, Laminat- und modularer mehrschichtiger Bodenbeläge fest – Grundlage für ESD- und ATEX-Bereiche.

≈ ÖNORM EN 12104:2023-09-15; DIN EN 12104:2023-07

EN 12104

Elastische Bodenbeläge – Presskorkplatten – Spezifikation

EN 12104 legt Anforderungen an Korkplatten-Bodenbeläge aus Presskork fest – mit oder ohne dekorativer Deckschicht, mit oder ohne Einfärbung – für den Einsatz in Innenräumen.

≈ DIN EN 12199; ÖNORM EN 12199

EN 12199

Elastische Bodenbeläge – Spezifikationen für homogene und heterogene profilierte Elastomer-Bodenbeläge

Spezifikationen für homogene und heterogene profilierte Elastomer-Bodenbeläge in Platten- und Rollenform; Nutzungsklassifizierung nach EN ISO 10874.

≈ DIN EN 12466; ÖNORM EN 12466

EN 12466

Elastische Bodenbeläge – Begriffe

EN 12466 legt die Fachterminologie für elastische Bodenbeläge fest – Grundlage für Normen zu PVC, Linoleum und Kautschuk.

≈ DIN EN 12524; ÖNORM EN 12524

EN 12524

Baustoffe und -produkte – Wärme- und feuchteschutztechnische Eigenschaften – Tabellierte Bemessungswerte

EN 12524 lieferte tabellierte Bemessungswerte für Wärmeleitfähigkeit, Wasserdampf-Diffusion und spezifische Wärmekapazität von Baustoffen und Bauprodukten.

≈ ÖNORM EN 1264-1:2021, DIN EN 1264-1:2021

EN 1264-1

Raumflächenintegrierte Heiz- und Kühlsysteme mit Wasserdurchströmung – Teil 1: Definitionen und Symbole

Definiert Systemtypen, Begriffe und Formelzeichen für wassergeführte Flächenheizungen und -kühlsysteme – Grundlage der gesamten EN 1264-Normenreihe.

≈ ÖNORM EN 1264-2, DIN EN 1264-2

EN 1264-2

Raumflächenintegrierte Heiz- und Kühlsysteme mit Wasserdurchströmung – Teil 2: Fußbodenheizung: Prüfverfahren für die Bestimmung der Wärmeleistung unter Benutzung von Berechnungsmethoden und experimentellen Methoden

Regelt die Berechnung und den experimentellen Nachweis der Wärmeleistung von wassergeführten Fußbodenheizungen.

≈ DIN EN 1264-3; ÖNORM EN 1264-3; SN EN 1264-3

EN 1264-3

Raumflächenintegrierte Heiz- und Kühlsysteme mit Wasserdurchströmung – Teil 3: Auslegung

Regelt die Dimensionierung von Fußbodenheizungen und -kühlungen mit Wasserdurchströmung.

≈ DIN EN 1264-4:2021-08; ÖNORM EN 1264-4:2021-08-01

EN 1264-4

Raumflächenintegrierte Heiz- und Kühlsysteme mit Wasserdurchströmung – Teil 4: Installation

Regelt die Installation wasserführender Fußbodenheizungen/-kühlungen: Dämmschicht, Rohrverlegung, Estrichaufbau und Aufheizprotokoll.

≈ DIN EN 12664; ÖNORM EN 12664

EN 12664

Wärmetechnisches Verhalten von Baustoffen und Bauprodukten – Bestimmung des Wärmedurchlasswiderstandes nach dem Verfahren mit dem Plattengerät und dem Wärmestrommessplatten-Gerät – Trockene und feuchte Produkte mit mittlerem und niedrigem Wärmedurchlasswiderstand

Prüfverfahren für den Wärmedurchlasswiderstand von Baustoffen per Plattengerät oder Wärmestrommessplatten-Gerät; für Materialien bis 2,0 W/(m·K).

≈ DIN EN 12667; ÖNORM EN 12667

EN 12667

Wärmetechnisches Verhalten von Baustoffen und Bauprodukten – Bestimmung des Wärmedurchlasswiderstandes nach dem Verfahren mit dem Plattengerät und dem Wärmestrommessplatten-Gerät – Produkte mit hohem und mittlerem Wärmedurchlasswiderstand

EN 12667 legt Prüfverfahren (Plattengerät, Wärmestrommessplatten-Gerät) zur Bestimmung des Wärmedurchlasswiderstands für Baustoffe mit R ≥ 0,5 m²·K/W fest.

≈ ÖNORM EN 12825; DIN EN 12825

EN 12825

Doppelböden

Legt Eigenschaften, Leistungsklassen und Prüfverfahren für Doppelbodensysteme (Hohlraumböden auf Stützen) für den Gebäude-Innenausbau fest.

≈ DIN EN 1307; ÖNORM EN 1307

EN 1307

Textile Bodenbeläge – Einstufung

Klassifiziert textile Bodenbeläge nach Nutzungsklassen, Komforteigenschaften und Zusatzmerkmalen wie Luxuskennwerten.

≈ DIN EN 1307:2018-05 (zurückgezogen); ÖNORM EN 1307:2018-05-15 (zurückgezogen)

EN 1307:2014+A2:2018

Textile Bodenbeläge – Einstufung

EN 1307:2014+A2:2018 klassifizierte textile Bodenbeläge nach Nutzungsklassen; zurückgezogen und durch EN 1307:2014+A3:2018 ersetzt.

≈ DIN EN 13226:2025-02; ÖNORM EN 13226:2025-01-01

EN 13226

Holzfußböden – Massivholz-Parkettelemente mit Nut und/oder Feder

Legt Anforderungen an Massivholz-Parkettelemente mit Nut und/oder Feder hinsichtlich Geometrie, Holzfeuchte und Sortierung fest.

≈ ÖNORM EN 13297, DIN EN 13297

EN 13297

Textile Bodenbeläge – Einstufung von Polvlies-Bodenbelägen

Zurückgezogene Norm zur Klassifizierung von Polvlies-Bodenbelägen (Nadelvlies mit Pol). Ersetzt durch EN 1307:2014.

≈ DIN EN 13329; ÖNORM EN 13329

EN 13329

Laminatböden – Spezifikationen, Anforderungen und Prüfverfahren

Europäische Produktnorm für Laminatböden: definiert Klassifizierung, Anforderungen und Prüfverfahren für alle gängigen Deckschichttypen.

≈ ÖNORM EN 13489; DIN EN 13489; SN EN 13489

EN 13489

Holzfußböden und Parkett – Mehrschichtparkettelemente

Legt Anforderungen und Prüfverfahren für Mehrschichtparkettelemente mit einer Holzdeckschicht fest.

≈ ÖNORM EN 13553; DIN EN 13553

EN 13553

Elastische Bodenbeläge – Polyvinylchlorid-Bodenbeläge zur Anwendung in besonderen Nassräumen – Spezifikation

Legt Mindestanforderungen an PVC-Beläge in Rollenform fest, die für eine wasserdichte Verlegung in besonderen Nassräumen geeignet sein müssen.

≈ DIN EN 13845; ÖNORM EN 13845

EN 13845

Elastische Bodenbeläge – Polyvinylchlorid-Bodenbeläge mit partikelbasiertem erhöhten Gleitwiderstand – Spezifikation

Legt Anforderungen an PVC-Bodenbeläge mit partikelverstärkter Nutzschicht für dauerhafte Rutschhemmung in gewerblichen und industriellen Bereichen fest.

≈ ÖNORM EN 1399; DIN EN 1399

EN 1399

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung der Widerstandsfähigkeit gegen Ausdrücken und Abbrennen von Zigaretten

EN 1399 legt Prüfverfahren fest, mit denen elastische Bodenbeläge auf Widerstandsfähigkeit gegen Ausdrücken und Abbrennen von Zigaretten getestet werden.

≈ ÖNORM EN ISO 20326; DIN EN ISO 20326

EN 14085

Elastische Bodenbeläge – Spezifikation für Fußbodenpaneele für lose Verlegung

EN 14085 legte Maß-, Form- und Leistungsanforderungen an elastische Bodenbelagsplatten zur losen Verlegung fest und wurde durch EN ISO 20326 abgelöst.

≈ DIN EN ISO 17178:2020-06; ÖNORM EN ISO 17178:2020-05-15

EN 14293

Klebstoffe — Klebstoffe für das Kleben von Parkett auf einen Untergrund — Prüfverfahren und Mindestanforderungen

Zurückgezogene Prüf- und Anforderungsnorm für Parkettklebstoffe; seit 2020 ersetzt durch EN ISO 17178.

≈ DIN EN 14499; ÖNORM EN 14499

EN 14499

Textile Bodenbeläge – Klassifizierung von Teppichunterlagen

EN 14499 klassifiziert Teppichunterlagen für textile Bodenbeläge und legt Mindestanforderungen für faserige, nichtfaserige und kombinierte Unterlagen fest.

≈ ÖNORM EN 14565; DIN EN 14565

EN 14565

Elastische Bodenbeläge – Bodenbeläge auf Basis synthetischer Thermoplaste – Spezifikation

Spezifikation für elastische Bodenbeläge aus synthetischen Thermoplasten in Bahnen, Fliesen und Platten: Maße, mechanische Eigenschaften und Nutzungsklassen.

≈ DIN EN 14836:2019-04; ÖNORM EN 14836

EN 14836

Sportflächen — Synthetische Sportflächen für den Außenbereich — Prüfverfahren für künstliche Bewitterung

Prüfverfahren für künstliche Bewitterung synthetischer Außensportbeläge — bewertet Farb- und Eigenschaftsänderungen nach UV- und Feuchtebeanspruchung.

≈ ÖNORM EN 14904, DIN EN 14904

EN 14904

Sportböden – Sportböden für Hallen und Räume mehrfunktionaler Sportnutzung und Mehrzwecknutzung – Anforderungen

Legt Anforderungen und Prüfverfahren für Sportböden in Hallen (Indoor) fest, einschließlich Kraftabbau, Reibung und Ballreflexion.

≈ DIN EN 14904; ÖNORM EN 14904

EN 14904:2006

Sportböden – Sportböden für Hallen und Räume mehrfunktionaler Sportnutzung und Mehrzwecknutzung – Anforderungen

Europäische Norm für Mehrzweck-Sporthallenböden: regelt Leistungsanforderungen, Prüfverfahren und Elastizitätstypen für fertig verlegte Sportbodensysteme.

≈ ÖNORM EN 15114, DIN EN 15114

EN 15114

Textile Bodenbeläge – Einstufung textiler Bodenbeläge ohne Pol

Zurückgezogene Norm zur Einstufung textiler Bodenbeläge ohne Pol (z. B. Nadelvlies) in Gebrauchsklassen – ersetzt durch EN 1307:2014.

≈ DIN EN 15330-1; ÖNORM EN 15330-1

EN 15330-1

Sportböden – Überwiegend für den Außenbereich hergestellte Kunststoffrasenflächen und Nadelfilze – Teil 1: Festlegungen für Kunststoffrasenflächen für Fußball, Hockey, Rugbytraining, Tennis und multifunktionale Kunststoffrasenflächen

EN 15330-1 legt Anforderungen und Prüfverfahren für Kunstrasensysteme im Außenbereich fest – für Fußball, Hockey, Tennis, Rugby und Multisport.

≈ DIN EN 15330-2; ÖNORM EN 15330-2

EN 15330-2

Sportböden – Überwiegend für den Außenbereich hergestellte Kunststoffrasenflächen und Nadelfilze – Teil 2: Festlegungen für Nadelfilze für Tennis und für multifunktionale Beläge

EN 15330-2 legt Leistungs- und Haltbarkeitsanforderungen für Nadelfilz-Sportbeläge im Außenbereich fest – für Tennis- und Multisportflächen.

≈ DIN EN 1569

EN 1569

Sportböden – Bestimmung des Verhaltens bei rollender Last

EN 1569 legt das Prüfverfahren zur Bewertung von Sportböden unter rollender Last fest – anwendbar im Labor und direkt vor Ort.

≈ DIN EN 15772; ÖNORM EN 15772

EN 15772

Textile Bodenbeläge – Mindestanforderungen für Nadelvlies-Bodenbeläge im Fall von Veranstaltungen mit begrenzter Dauer

Legt Mindestanforderungen an textile Nadelvlies-Bodenbeläge (Rollenware) für den einmaligen Einsatz bei zeitlich begrenzten Veranstaltungen fest. Die Norm ist seit Oktober 2024 zurückgezogen.

≈ ÖNORM EN 16094:2021, DIN EN 16094:2021-08

EN 16094

Laminatböden – Prüfverfahren zur Bestimmung der Mikrokratzbeständigkeit

EN 16094 legt das Prüfverfahren zur Bestimmung der Mikrokratzbeständigkeit von Laminatböden fest (Ausgabe 2021, drei Methoden: Glanz, Kratzer, Polierung).

≈ DIN EN 16511; ÖNORM EN 16511

EN 16511

Modulare mechanisch verriegelnde Bodenbeläge (MMF) – Spezifikation, Anforderungen und Prüfverfahren für mehrschichtige modulare Paneele für die schwimmende Verlegung

EN 16511 legt Anforderungen und Prüfverfahren für mehrschichtige modulare Bodenbelagspaneele mit Klicksystem (MMF) für schwimmende Verlegung fest.

≈ ÖNORM EN 16776; DIN EN 16776

EN 16776

Elastische Bodenbeläge – Heterogene Polyurethan-Bodenbeläge – Spezifikation

Anforderungen und Prüfverfahren für vorgefertigte heterogene Polyurethan-Bodenbeläge mit duroplastischen Eigenschaften – als Rolle, Diele oder Platte.

≈ ÖNORM EN 1815, DIN EN 1815

EN 1815

Elastische, modulare mechanisch verriegelnde Bodenbeläge (MMF) und Laminat-Bodenbeläge – Beurteilung des elektrostatischen Verhaltens

Prüfnorm für elektrostatische Körperaufladung beim Begehen elastischer Bodenbeläge, MMF und Laminat. Grenzwert ≤ 2 kV gilt als antistatisch.

≈ DIN EN 1816; ÖNORM EN 1816

EN 1816

Elastische Bodenbeläge – Spezifikation für homogene und heterogene ebene Elastomer-Bodenbeläge mit Schaumstoffbeschichtung

EN 1816 legt Anforderungen an homogene und heterogene ebene Elastomer-Bodenbeläge mit Schaumstoffrücken fest: Abmessungen, Abrieb und Klassifizierung.

≈ DIN EN 1817; ÖNORM EN 1817

EN 1817

Elastische Bodenbeläge – Spezifikation für homogene und heterogene ebene Elastomer-Bodenbeläge

Produktnorm für homogene und heterogene ebene Elastomer-Bodenbeläge (Gummi) in Rollen- und Plattenform, mit Klassifizierung nach Nutzungsintensität.

≈ DIN EN ISO 22635; ÖNORM EN ISO 22635

EN 1903

Klebstoffe – Prüfverfahren für Klebstoffe für Boden- und Wandbeläge aus Kunststoff oder Gummi – Bestimmung der Maßänderungen nach beschleunigter Alterung

EN 1903 legte das Prüfverfahren für Klebstoffe bei Kunststoff- und Gummibodenbelägen fest – Bestimmung der Maßänderungen nach beschleunigter Alterung. Abgelöst durch EN ISO 22635:2019.

≈ DIN EN 423; ÖNORM EN 423

EN 423

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung der Fleckenempfindlichkeit

EN 423 regelte das Prüfverfahren zur Bestimmung der Fleckenempfindlichkeit elastischer Bodenbeläge und wurde 2012 durch EN ISO 26987 abgelöst.

≈ DIN EN 425; ÖNORM EN 425

EN 425

Elastische Bodenbeläge und Laminatböden – Stuhlrollenversuch

Prüfverfahren zur Beurteilung von Veränderungen in Aussehen und Festigkeit elastischer Bodenbeläge und Laminatböden unter Beanspruchung durch Stuhlrollen.

≈ DIN EN ISO 24341; ÖNORM EN ISO 24341

EN 426

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung von Breite, Länge, Ebenheit und Geradheit von Bahnen

EN 426 legte die Prüfverfahren für Breite, Länge, Ebenheit und Geradheit elastischer Bodenbeläge in Bahnenform fest; seit 2012 ersetzt durch EN ISO 24341.

≈ DIN EN ISO 24342:2024-10; ÖNORM EN ISO 24342:2019-02-01

EN 427

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung der Kantenlänge, Rechtwinkligkeit und Geradheit von Platten

EN 427 legte Prüfverfahren zur Bestimmung von Kantenlänge, Geradheit und Rechtwinkligkeit elastischer Bodenbelagsfliesen fest; zurückgezogen, Nachfolger EN ISO 24342.

≈ DIN EN 429; ÖNORM EN 429

EN 429

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung der Dicke der Schichten

EN 429 legte das Prüfverfahren zur Bestimmung der Schichtdicken elastischer Bodenbeläge fest und wurde 2012 durch EN ISO 24340 ersetzt.

≈ DIN EN 432; ÖNORM EN 432

EN 432

Elastische Bodenbeläge — Bestimmung der Scherkraft

EN 432 legt das Prüfverfahren zur Messung der Scherkraft zwischen Schichten elastischer Bodenbeläge fest. Gilt für PVC, Linoleum und Kautschuk.

≈ DIN EN 436:1994-11; ÖNORM EN 436:1995-01

EN 436

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung der Dichte

EN 436 legte zwei Prüfmethoden zur Bestimmung der Dichte homogener elastischer Bodenbeläge und von Vollschichten anderer elastischer Bodenbeläge fest.

≈ DIN EN 548; ÖNORM EN 548

EN 548

Elastische Bodenbeläge – Spezifikation für Linoleum mit und ohne Muster

Europäische Produktnorm für Linoleum-Bodenbeläge in Bahnen- und Plattenform, mit und ohne Muster – zurückgezogen, Nachfolger ist EN ISO 24011.

≈ DIN EN ISO 10581; DIN EN ISO 10582; ÖNORM EN ISO 10581; ÖNORM EN ISO 10582

EN 649

Elastische Bodenbeläge – Homogene und heterogene Polyvinylchlorid-Bodenbeläge – Spezifikation

Frühere Produktnorm für homogene und heterogene PVC-Bodenbeläge; seit 2014 zurückgezogen und durch EN ISO 10581 sowie EN ISO 10582 ersetzt.

≈ ÖNORM EN 650:2025 08 15; DIN EN 650:2025-09

EN 650

Elastische Bodenbeläge – Bodenbeläge aus Polyvinylchlorid mit einem Rücken aus Jute oder Polyestervlies oder auf Polyestervlies mit einem Rücken aus Polyvinylchlorid – Spezifikation

EN 650 legt Produktanforderungen für PVC-Bodenbeläge auf Jute- oder Polyestervliesträger fest – als Bahnenware oder Fliesen. Aktuelle Ausgabe: EN 650:2025.

≈ ÖNORM EN 651:2011, DIN EN 651:2011-05

EN 651

Elastische Bodenbeläge – Polyvinylchlorid-Bodenbeläge mit einer Schaumstoffschicht – Spezifikation

PVC-Bodenbeläge mit Schaumstoffschicht: Klassifizierung, Maße und Leistungsmerkmale. EN 651 ist zurückgezogen und seit 2022 durch EN ISO 11638 ersetzt.

≈ DIN EN 652:2011-06; ÖNORM EN 652:2011

EN 652

Elastische Bodenbeläge – Polyvinylchlorid-Bodenbeläge mit einem Rücken auf Korkbasis – Spezifikation

Legt Anforderungen und Prüfverfahren für PVC-Bodenbeläge mit einem Rücken auf Korkbasis fest. Die Norm gilt für Platten und Rollenware.

≈ ÖNORM EN 653; DIN EN 653

EN 653

Elastische Bodenbeläge – Geschäumte (gepolsterte) Polyvinylchlorid-Bodenbeläge – Spezifikation

Historische Produktnorm für geschäumte PVC-Bodenbeläge (Cushioned Vinyl) in Bahnen- und Fliesenform für den Innenbereich – zurückgezogen und ersetzt durch EN ISO 26986.

≈ DIN EN 654; ÖNORM EN 654

EN 654

Elastische Bodenbeläge – Polyvinylchlorid-Flex-Platten – Spezifikation

Zurückgezogene Europanorm für halbflexible PVC-Bodenplatten (Flex-Platten); abgelöst durch EN ISO 10595:2012.

≈ DIN EN 655; ÖNORM EN 655

EN 655

Elastische Bodenbeläge – Platten auf einem Rücken aus Presskork mit einer Polyvinylchlorid-Nutzschicht – Spezifikation

Legt Anforderungen an elastische Kork-PVC-Bodenfliesen hinsichtlich Maße, Aussehen und mechanischer Eigenschaften fest.

≈ DIN EN 660-1; ÖNORM EN 660-1

EN 660-1

Elastische Bodenbeläge – Ermittlung des Verschleißverhaltens – Teil 1: Stuttgarter Prüfung

Zurückgezogene Prüfnorm für die Ermittlung des Verschleißverhaltens elastischer Bodenbeläge mittels Stuttgarter Verfahren (Dickenabnahme der Nutzschicht unter definierter mechanischer Beanspruchung).

≈ DIN EN 660-2; ÖNORM EN 660-2

EN 660-2

Elastische Bodenbeläge – Ermittlung des Verschleißverhaltens – Teil 2: Frick-Taber-Prüfung

EN 660-2 beschreibt die Frick-Taber-Methode zur Bestimmung des Verschleißverhaltens der Nutzschicht von PVC-Bodenbelägen – Ergebnis: Volumenverlust in mm³.

≈ DIN EN 686; ÖNORM EN 686

EN 686

Elastische Bodenbeläge – Spezifikation für Linoleum mit und ohne Muster mit Schaumrücken

EN 686 legt Anforderungen an Linoleum-Bodenbeläge mit Schaumrücken fest – in uni und gemustert, als Bahnenware.

≈ DIN EN 687; ÖNORM EN 687

EN 687

Elastische Bodenbeläge – Spezifikation für Linoleum mit und ohne Muster mit Korkmentrücken

EN 687 legt Anforderungen an Linoleum-Bodenbeläge mit Korkmentrücken als Bahnenware fest – in uni sowie gemusterter Ausführung.

≈ DIN EN 688; ÖNORM EN 688

EN 688

Elastische Bodenbeläge – Spezifikation für Korklinoleum

EN 688 legt Anforderungen an Korklinoleum in Rollenform fest und definiert eine Klassifikation nach Nutzungsintensität für elastische Bodenbeläge.

≈ DIN EN 985; ÖNORM EN 985

EN 985

Textile Bodenbeläge – Stuhlrollenprüfung

Zurückgezogene Prüfnorm für textile Bodenbeläge: bewertet das Verhalten von Teppichböden unter Beanspruchung durch Bürostuhlrollen. Nachfolger ist EN ISO 4918.

≈ ÖNORM EN 986, DIN EN 986

EN 986

Textile Bodenbeläge – Fliesen – Bestimmung der Maßänderung infolge der Wirkungen wechselnder Feuchte- und Temperaturbedingungen und vertikale Flächenverformung

Prüfnorm für Teppichfliesen: Bestimmt Maßänderungen bei wechselnden Feuchte- und Temperaturbedingungen sowie die vertikale Flächenverformung (Schüsselung).

≈ DIN EN ISO 10456; ÖNORM EN ISO 10456

EN ISO 10456

Baustoffe und Bauprodukte – Wärme- und feuchtetechnische Eigenschaften – Tabellierte Bemessungswerte und Verfahren zur Bestimmung der wärmeschutztechnischen Nenn- und Bemessungswerte

Legt Verfahren und tabellierte Werte für wärme- und feuchtetechnische Eigenschaften von Baustoffen und Bauprodukten fest.

≈ DIN EN ISO 10581; ÖNORM EN ISO 10581

EN ISO 10581

Elastische Bodenbeläge – Homogene Polyvinylchlorid-Bodenbeläge – Spezifikation

Legt Anforderungen an homogene PVC-Bodenbeläge in Bahnen und Fliesen hinsichtlich Maße, Eigenschaften und Klassifizierung fest.

≈ DIN EN ISO 10582:2018-12; ÖNORM EN ISO 10582:2019-04-01

EN ISO 10582

Elastische Bodenbeläge – Heterogene Poly(vinylchlorid)-Bodenbeläge – Spezifikationen

Anforderungen an ungeschäumte, heterogene PVC-Bodenbeläge (Bahnen, Fliesen, Planken) für Innenräume – Klassifizierung, Maßtoleranzen, Leistungsklassen.

≈ DIN EN ISO 10595; ÖNORM EN ISO 10595

EN ISO 10595

Elastische Bodenbeläge – Halbflexible PVC-Bodenplatten – Spezifikation

Legt Anforderungen an halbflexible Vinyl-Verbundplatten (VCT) auf PVC-Basis fest: Maße, Biegsamkeit, Resteindruckverhalten und Nutzungsklassifizierung.

≈ ÖNORM EN ISO 10874; DIN EN ISO 10874

EN ISO 10874

Elastische, textile und Laminat-Bodenbeläge – Klassifizierung

Klassifiziert elastische, textile und Laminat-Bodenbeläge nach Nutzungsklassen für Wohn-, Gewerbe- und Industriebereiche.

≈ DIN EN ISO 16251-1; ÖNORM EN ISO 16251-1

EN ISO 16251-1

Akustik – Labormessung der Trittschallminderung von Deckenauflagen auf kleinflächigen Prüfdeckennachbildungen – Teil 1: Schwere Massivdecke (ISO 16251-1:2014)

Laborverfahren zur Messung der Trittschallminderung durch Bodenbeläge auf einer kleinflächigen Prüfdeckennachbildung (schwere Massivdecke).

≈ DIN EN ISO 16581; ÖNORM EN ISO 16581

EN ISO 16581

Elastische und Laminat-Bodenbeläge – Bestimmung des Verhaltens bei einer nachgeahmten Verschiebung eines Möbelfußes (ISO 16581:2014)

Prüfnorm für den Widerstand elastischer und Laminatbodenbeläge gegen mechanische Beanspruchung durch die nachgeahmte Verschiebung eines Möbelfußes.

≈ DIN EN ISO 23999; ÖNORM EN ISO 23999

EN ISO 23999

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung der Maßhaltigkeit und Schüsselung (vertikale Verformung) nach Wärmeeinwirkung

Prüfverfahren zur Bestimmung von Maßhaltigkeit (Längen- und Breitenänderung) sowie Schüsselung (Curling) elastischer Bodenbeläge nach Einwirkung erhöhter Temperatur.

≈ ÖNORM EN ISO 24011; DIN EN ISO 24011

EN ISO 24011

Elastische Bodenbeläge – Spezifikation für Linoleum mit und ohne Muster (ISO 24011:2009)

Spezifikation für Linoleum-Bodenbeläge (Bahnen und Fliesen): Klassifizierung nach Nutzungsklasse, Maßtoleranzen, Resteindruckverhalten und Brandklasse.

≈ DIN EN ISO 24341; ÖNORM EN ISO 24341

EN ISO 24341

Elastische und textile Bodenbeläge – Bestimmung der Länge, Breite und Geradheit einer Bahn (ISO 24341:2006)

Prüfverfahren zur Bestimmung von Länge, Breite und Geradheit elastischer und textiler Bodenbeläge in Bahnenform. Fliesen/Planken: siehe EN ISO 24342.

≈ DIN EN ISO 24342:2024-10; ÖNORM EN ISO 24342:2019-02-01

EN ISO 24342

Elastische und textile Bodenbeläge – Bestimmung der Kantenlänge, Rechtwinkligkeit und Geradheit von Fliesen und Planken (ISO 24342:2024)

Prüfverfahren zur Bestimmung von Kantenlänge, Rechtwinkligkeit und Geradheit elastischer und textiler Bodenbeläge in Fliesen- und Dielenform.

≈ ÖNORM EN ISO 24343-1:2012, DIN EN ISO 24343-1:2012

EN ISO 24343

Elastische und Laminat-Bodenbeläge – Bestimmung des Eindrucks und des Resteindrucks (Normenreihe EN ISO 24343)

Normenreihe zu Eindruck und Resteindruck elastischer und Laminat-Bodenbeläge (Teil 1: Langzeit-Resteindruck; Teil 2: Kurzzeit-Eindruck).

≈ DIN EN ISO 24343-1:2012; ÖNORM EN ISO 24343-1:2012

EN ISO 24343-1

Elastische und Laminat-Bodenbeläge – Bestimmung des Eindrucks und des Resteindrucks – Teil 1: Resteindruck (ISO 24343-1:2007)

Prüfverfahren zur Bestimmung des Resteindrucks bei elastischen und Laminat-Bodenbelägen nach statischer Belastung (EN ISO 24343-1:2012).

≈ DIN EN ISO 24344; ÖNORM EN ISO 24344

EN ISO 24344

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung der Flexibilität und Durchbiegung (ISO 24344:2008); Deutsche Fassung EN ISO 24344:2012

EN ISO 24344 beschreibt Prüfverfahren für Flexibilität (Dornbiegung) und Durchbiegung unter Last von elastischen Bodenbelägen. Nachfolger von EN 435.

≈ DIN EN ISO 24346; ÖNORM EN ISO 24346

EN ISO 24346

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung der Gesamtdicke (ISO 24346:2006)

EN ISO 24346 legt das Messverfahren zur Bestimmung der Gesamtdicke elastischer Bodenbeläge fest – Nachfolger von EN 428.

≈ ÖNORM EN ISO 26986, DIN EN ISO 26986

EN ISO 26986

Elastische Bodenbeläge – Geschäumte Polyvinylchlorid-Bodenbeläge – Spezifikation

Spezifikation für werksseitig hergestellte, geschäumte PVC-Bodenbeläge (Cushion-Vinyl) in Rollen- oder Plattenform. In-situ-Systeme sind ausgeschlossen.

≈ DIN EN ISO 26987; ÖNORM EN ISO 26987

EN ISO 26987

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung der Fleckenempfindlichkeit und Chemikalienbeständigkeit

Prüfverfahren für die Beständigkeit elastischer Bodenbeläge gegenüber Flecken und chemischen Substanzen; Nachfolger von EN 423 (2002).

≈ DIN EN ISO 4918; ÖNORM EN ISO 4918

EN ISO 4918

Elastische, textile und Laminat-Bodenbeläge – Stuhlrollenversuch

EN ISO 4918 definiert das Prüfverfahren für den Stuhlrollenversuch bei elastischen, textilen und Laminat-Bodenbelägen.

≈ DIN EN ISO 10581, ÖNORM EN ISO 10581, SN EN ISO 10581

ISO 10581

Elastische Bodenbeläge — Homogene Polyvinylchlorid-Bodenbeläge — Spezifikation

Internationale Basisnorm für homogene PVC-Bodenbeläge (Bahnen, Fliesen): Maße, Verschleißverhalten, Dimensionsstabilität und Klassifikation.

≈ DIN EN ISO 10582:2018-12; ÖNORM EN ISO 10582:2019-04-01

ISO 10582

Elastische Bodenbeläge – Heterogene Poly(vinylchlorid)-Bodenbeläge – Spezifikationen

Internationale Basisnorm für heterogene PVC-Bodenbeläge (Bahnen, Fliesen, Planken); in Europa unverändert als EN ISO 10582 übernommen.

≈ DIN EN ISO 10595:2012-04; ÖNORM EN ISO 10595

ISO 10595

Elastische Bodenbeläge – Halbflexible PVC-Bodenplatten – Spezifikation

ISO 10595 spezifiziert Anforderungen an halbflexible Vinyl-Verbundplatten (VCT) auf PVC-Basis – Maße, Mechanik und Klassifizierung nach Nutzungsintensität.

≈ DIN EN ISO 10874; ÖNORM EN ISO 10874

ISO 10874

Elastische, textile und Laminat-Bodenbeläge – Klassifizierung

ISO 10874 legt das internationale Klassifizierungssystem für elastische, textile und Laminat-Bodenbeläge nach Nutzungsklassen fest.

≈ DIN EN ISO 16000 (DE); ÖNORM EN ISO 16000 (AT)

ISO 16000

Innenraumluftverunreinigungen – Mehrteilige Normenreihe

Regelt Probenahme und Messung von Schadstoffen in der Innenraumluft, einschließlich flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) aus Bauprodukten.

≈ DIN ISO 2424

ISO 2424

Textile Bodenbeläge – Begriffe

ISO 2424 definiert die internationale Fachterminologie für textile Bodenbeläge – von Teppichboden über Nadelvlies bis hin zu Teppichfliesen.

≈ DIN EN ISO 24345:2012-04; ÖNORM EN ISO 24345

ISO 24345

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung des Schälwiderstands

Prüfverfahren zur Bestimmung des Schälwiderstands mehrschichtiger elastischer Bodenbeläge (Trennung verbundener Schichten).

≈ DIN EN ISO 26986; ÖNORM EN ISO 26986

ISO 26986

Elastische Bodenbeläge – Geschäumte Polyvinylchlorid-Bodenbeläge – Spezifikation

Internationale Stammfassung für geschäumte PVC-Bodenbeläge (Cushion-Vinyl): Klassifikation, Maßtoleranzen, mechanische Eigenschaften und Prüfverfahren.

≈ DIN EN ISO 4918:2021-06; ÖNORM EN ISO 4918:2021-07

ISO 4918

Elastische, textile und Laminat-Bodenbeläge – Prüfverfahren für Stuhlrollen

ISO 4918 legt das Laborprüfverfahren für die Beanspruchung elastischer, textiler und Laminat-Bodenbeläge durch Stuhlrollen fest.

≈ DIN EN ISO 7519:2025-01

ÖNORM A 6240-2

Technische Zeichnungen für das Bauwesen – Teil 2: Kennzeichnung, Bemaßung und Darstellung

ÖNORM A 6240-2 regelt Kennzeichnung, Bemaßung und Darstellung technischer Zeichnungen im Hochbau – Grundlage für das korrekte Lesen von Verlegeplänen.

≈ DIN 18040-1; DIN 18040-2

ÖNORM B 1600

Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen

ÖNORM B 1600 regelt Planungsgrundlagen für barrierefreies Bauen in Österreich – mit Anforderungen an Bodenbeläge, Schwellen und taktile Leitsysteme.

≈ DIN 18040-1, DIN 18040-2

ÖNORM B 1601

Barrierefreie Gesundheitseinrichtungen, Assistenzwohnen und Arbeitsplätze – Gestaltungsgrundsätze

ÖNORM B 1601 legt Planungsgrundsätze für barrierefreie Gesundheitseinrichtungen und Arbeitsstätten fest – mit Anforderungen an Bodenbeläge.

≈ DIN 18040-1

ÖNORM B 1602

Barrierefreie Bildungseinrichtungen – Planungsgrundlagen

ÖNORM B 1602 legt Planungsgrundlagen für barrierefreie Bildungseinrichtungen fest – Rutschhemmung, taktile Leitsysteme und Schwellenfreiheit.

≈ DIN 18352

ÖNORM B 2207

Fliesen-, Platten- und Mosaiklegearbeiten – Werkvertragsnorm

ÖNORM B 2207 regelt Verfahrens- und Vertragsbestimmungen für die Ausführung von Fliesen-, Platten- und Mosaiklegearbeiten in Österreich.

≈ Kein direktes DACH-Äquivalent

ÖNORM B 2232

Estricharbeiten – Werkvertragsnorm

Werkvertragsnorm für Estricharbeiten in Österreich: regelt Leistungsumfang, Ausführung, Abrechnung und Gewährleistung in geschlossenen Räumen.

≈ DIN 18363:2019-09

ÖNORM B 2233

Hafnerarbeiten – Installation und Errichtung von häuslichen Feuerstätten – Werkvertragsnorm

Werkvertragsnorm für Hafnerarbeiten: regelt Leistungsumfang, Abrechnung und Gewährleistung beim Aufstellen von Kachelöfen und häuslichen Feuerstätten.

≈ DIN 18356; DIN 18365

ÖNORM B 2236

Bodenbeläge und Holzfußböden – Werkvertragsnorm

Werkvertragsnorm für Bodenbeläge und Holzfußböden in Österreich. Regelt Leistungsumfang, Abrechnung, Prüf- und Warnpflichten sowie Gewährleistung.

ÖNORM B 2242-1

Herstellung von Warmwasser-Fußbodenheizungen – Werkvertragsnorm – Teil 1: Verfahrensbestimmungen

ÖNORM B 2242-1 regelte die Verfahrensbestimmungen für Warmwasser-Fußbodenheizungen als Werkvertragsnorm für Estriche in Wohn- und Aufenthaltsräumen.

≈ DIN 18353:2023-09

ÖNORM B 2242-2

Herstellung von Warmwasser-Fußbodenheizungen – Werkvertragsnorm – Teil 2: Vertragsbestimmungen für das Heizsystem

Zurückgezogene Werkvertragsnorm für Warmwasser-Fußbodenheizungen: Vertragsbestimmungen für die Heizanlage (Ausgabe 2007, zurückgezogen 2017).

≈ DACH-Äquivalent entfernen oder ersetzen durch: 'Kein direktes Äquivalent (DE: Regelung über MVV TB / VV TB der Bundesländer in Verbindung mit DIN EN 13501-1)'

ÖNORM B 3806

Anforderungen an das Brandverhalten von Bauprodukten (Baustoffen) für Lüftungsschächte und Lüftungskanäle, Gebäudeabschlussfugen, Doppelböden

ÖNORM B 3806 regelte Brandverhaltensanforderungen für Doppelböden, Lüftungsschächte und Gebäudeabschlussfugen in Österreich.

ÖNORM B 6000

Werkmäßig hergestellte Dämmstoffe für den Wärme- und/oder Schallschutz im Hochbau – Produktarten, Leistungsanforderungen und Verwendungsbestimmungen

ÖNORM B 6000 legt Produktarten, Leistungsanforderungen und Verwendungsbestimmungen für werkmäßig hergestellte Dämmstoffe im Hochbau fest.

≈ DIN 18560-2:2022-08, DIN 18560-3, DIN 18560-4, DIN 18560-7

ÖNORM B 6050

Dämmstoffe für den Wärme- und/oder Schallschutz im Hochbau – Expandierter Polystyrol-Partikelschaumstoff EPS

ÖNORM B 6050 regelte Anforderungen an EPS-Dämmstoffe für den Wärme- und Schallschutz im Hochbau; zurückgezogen, Nachfolge durch ÖNORM B 6000.

≈ DIN 4109-32, DIN 4109-33, DIN 4109-34, DIN 4109-35, DIN 4109-36

ÖNORM B 8115-4

Schallschutz und Raumakustik im Hochbau – Teil 4: Maßnahmen zur Erfüllung der schalltechnischen Anforderungen

Regelt bauliche Maßnahmen zur Erfüllung der schalltechnischen Anforderungen im Hochbau, einschließlich Trittschalldämmung durch Bodenaufbauten.

≈ DIN EN 685:2007-11; ÖNORM EN 685:2007

ÖNORM EN 685

Elastische, textile und Laminat-Bodenbeläge – Klassifizierung

Zurückgezogen 2012; ersetzt durch EN ISO 10874. Klassifizierungsschema für elastische, textile und Laminat-Bodenbeläge nach Nutzungsbereich.

Wie die Normen bei der Verlegung zusammenspielen

Bei der Verlegung greifen drei Normen-Ebenen ineinander: Werkvertragsnormen regeln Rechte, Pflichten und die Abwicklung zwischen Auftraggeber und Bodenleger. Produktnormen definieren die Eigenschaften von Klebstoffen, Spachtelmassen und Unterlagen. Ausführungs- und Toleranznormen legen fest, welche Abweichungen die fertige Fläche haben darf.

Für die Praxis heißt das: vor der Kalkulation die vertragliche Ebene klären, bei der Materialwahl auf normkonforme Produkte achten und bei der Abnahme die Toleranzwerte kennen. Die einzelnen Normen dazu stehen oben in der Liste.

Der normgerechte Ablauf einer Verlegung

  1. Untergrund prüfen: Ebenheit, Restfeuchte und Belegreife, Festigkeit, Risse, Sauberkeit – Bedenken schriftlich anmelden.
  2. Untergrund vorbereiten: Grundieren, Spachteln, gegebenenfalls Abdichten oder Dämmunterlagen einbauen.
  3. Material akklimatisieren: Beläge und Klebstoffe an das Raumklima anpassen.
  4. Verlegen nach Norm und Herstellerangaben: Klebstoffauswahl, Zahnung, Anwalzen, Fugen und Anschlüsse.
  5. Dokumentieren und übergeben: Messprotokolle, Pflegehinweise und Abnahme.

Wer Prüfschritte überspringt, riskiert Mängel und haftet unter Umständen für Schäden, deren Ursache im Untergrund liegt.

Häufige Fragen zu Verlegung

Sind Verlegenormen rechtlich verpflichtend?

Normen sind nicht automatisch Gesetz. Sie gelten verbindlich, wenn sie im Werkvertrag vereinbart wurden – darüber hinaus ziehen Gerichte und Sachverständige sie regelmäßig als Stand der Technik heran.

Was bedeutet die Prüf- und Warnpflicht?

Der Bodenleger muss Untergrund und Vorleistungen vor Beginn prüfen und erkennbare Mängel oder Risiken schriftlich anmelden. Unterlässt er das, kann er für Folgeschäden mithaften – auch wenn die Ursache beim Untergrund liegt.

Gehen Herstellerangaben oder Norm vor?

Beides gilt nebeneinander: Die Norm regelt die fachgerechte Ausführung, die Verlegeanleitung des Herstellers das konkrete Produkt. Bei Widersprüchen sollte vor der Ausführung schriftlich geklärt werden, sonst drohen Gewährleistungslücken.

Rechtlicher Hinweis: Diese Zusammenfassungen dienen ausschließlich der Information und ersetzen nicht den Originalwortlaut der jeweiligen Norm. Maßgeblich für die Bauausführung ist stets das Original, erhältlich beim zuständigen Normungsinstitut.

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