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Normen zu Untergrund und Untergrundprüfung

Kein Bodenbelag ist besser als sein Untergrund. Vor jeder Verlegung stehen deshalb genormte Prüfungen: Ebenheit, Restfeuchte und Belegreife, Festigkeit, Risse und Sauberkeit. Die Prüf- und Warnpflicht des Bodenlegers ist fester Bestandteil der Werkvertragsnormen.

Diese Übersicht bündelt alle Normen rund um Untergrund, Untergrundvorbereitung und Belegreifheitsprüfung – jeweils mit Status-Ampel und praxisnaher Zusammenfassung. Aktuell umfasst dieses Thema 60 Normen.

≈ ÖNORM B 2232

DIN 18353

VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen – Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) – Estricharbeiten

Legt die allgemeinen Vertragsbedingungen (ATV) für Estricharbeiten nach VOB/C fest, einschließlich Baustoffe, Ausführung, Haupt- und Nebenleistungen sowie Abrechnung. Aktuelle Fassung: DIN 18353:2023-09.

DIN 18356

VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen – Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) – Parkett- und Holzpflasterarbeiten

Regelt die vertraglichen Anforderungen an Parkett- und Holzpflasterarbeiten nach VOB/C.

≈ ÖNORM B 2236, ÖNORM B 5236

DIN 18365

VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen – Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) – Bodenbelagarbeiten

Regelt die vertraglichen und technischen Anforderungen für Bodenbelagarbeiten nach VOB/C in Deutschland.

DIN 18367

VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen – Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) – Holzpflasterarbeiten

Zurückgezogen: Holzpflasterarbeiten wurden mit der VOB 2019 in die DIN 18356 (Parkett- und Holzpflasterarbeiten) überführt. DIN 18367 wird nicht mehr eigenständig geführt.

DIN 18534

Abdichtung von Innenräumen

Regelt Planung, Ausführung und Instandhaltung von Abdichtungen in Innenräumen mit wasserbeanspruchten Böden und Wänden (max. Anstauhöhe 10 cm), z. B. in Bädern, Duschanlagen, gewerblichen Küchen und ähnlichen Nassräumen.

DIN 18535

Abdichtung von Behältern und Becken

DIN 18535 regelt Planung und Ausführung von Abdichtungen für Behälter und Becken (z. B. Schwimmbecken, Wasserspeicher) gegen drückendes Wasser von innen.

DIN 18560-1

Estriche im Bauwesen – Teil 1: Allgemeine Anforderungen, Prüfung und Ausführung

DIN 18560-1 (Ausgabe 2021-02) ist die Grundlagennorm aller Estrichkonstruktionen im Bauwesen: Begriffe, Klassifizierungen, Prüfverfahren und allgemeine Ausführungsregeln für alle Estricharten.

≈ DIN 18560-2

DIN 18560-2

Estriche im Bauwesen – Teil 2: Estriche und Heizestriche auf Dämmschichten (schwimmende Estriche)

DIN 18560-2 regelt Anforderungen an schwimmende Estriche und Heizestriche auf Dämmschichten: Mindestdicken, Festigkeitsklassen und Ausführungsdetails.

DIN 18560-3

Estriche im Bauwesen – Teil 3: Verbundestriche

Regelt Anforderungen an Estriche, die kraftschlüssig im Verbund mit dem tragenden Untergrund hergestellt werden – hinsichtlich Dicke, Festigkeitsklassen, Untergrundeignung und Ausführung.

≈ ÖNORM B 3732:2016

DIN 18560-4

Estriche im Bauwesen – Teil 4: Estriche auf Trennschicht

DIN 18560-4 regelt Planung und Ausführung von Estrichen auf Trennschicht – hinsichtlich Mindestdicken, Festigkeitsklassen und Ausführungsdetails.

DIN 18560-7

Estriche im Bauwesen – Teil 7: Hochbeanspruchbare Estriche (Industrieestriche)

DIN 18560-7 regelt Anforderungen an hochbeanspruchbare Estriche (Industrieestriche) hinsichtlich Planung, Ausführung und Prüfung.

≈ ÖNORM EN ISO 24344, DIN EN ISO 24344, SN EN ISO 24344

DIN EN 435

Elastische Bodenbeläge – Bestimmung der Biegsamkeit

Zurückgezogene Prüfnorm für die Biegsamkeit elastischer Bodenbeläge wie PVC, Kautschuk und Linoleum; abgelöst durch EN ISO 24344.

≈ DIN EN 14904

DIN V 18032-2

Sporthallen – Hallen für Turnen, Spiele und Mehrzwecknutzung – Teil 2: Sportböden; Anforderungen, Prüfungen

DIN V 18032-2 legt sportfunktionelle Anforderungen und Prüfverfahren für Sportböden in Sporthallen fest: Kraftabbau, Verformung, Ballreflexion und Gleitverhalten.

≈ OVE E 8101:2025

DIN VDE 0100-410

Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 4-41: Schutzmaßnahmen – Schutz gegen elektrischen Schlag

Regelt Schutzmaßnahmen gegen elektrischen Schlag in Niederspannungsanlagen – relevant für ableitfähige und isolierende Bodenbeläge in ESD-Bereichen sowie für elektrisch beheizte Fußböden.

≈ ÖNORM EN 1081:2020 12 01; DIN EN 1081:2021-01

EN 1081

Elastische, Laminat- und modulare mehrschichtige Bodenbeläge – Bestimmung des elektrischen Widerstandes

EN 1081 legt Prüfverfahren zur Bestimmung des elektrischen Widerstandes elastischer, Laminat- und modularer mehrschichtiger Bodenbeläge fest – Grundlage für ESD- und ATEX-Bereiche.

≈ ÖNORM EN 12104:2023-09-15; DIN EN 12104:2023-07

EN 12104

Elastische Bodenbeläge – Presskorkplatten – Spezifikation

EN 12104 legt Anforderungen an Korkplatten-Bodenbeläge aus Presskork fest – mit oder ohne dekorativer Deckschicht, mit oder ohne Einfärbung – für den Einsatz in Innenräumen.

≈ DIN EN 12466; ÖNORM EN 12466

EN 12466

Elastische Bodenbeläge – Begriffe

EN 12466 legt die Fachterminologie für elastische Bodenbeläge fest – Grundlage für Normen zu PVC, Linoleum und Kautschuk.

≈ DIN EN 12524; ÖNORM EN 12524

EN 12524

Baustoffe und -produkte – Wärme- und feuchteschutztechnische Eigenschaften – Tabellierte Bemessungswerte

EN 12524 lieferte tabellierte Bemessungswerte für Wärmeleitfähigkeit, Wasserdampf-Diffusion und spezifische Wärmekapazität von Baustoffen und Bauprodukten.

≈ ÖNORM EN 1264-1:2021, DIN EN 1264-1:2021

EN 1264-1

Raumflächenintegrierte Heiz- und Kühlsysteme mit Wasserdurchströmung – Teil 1: Definitionen und Symbole

Definiert Systemtypen, Begriffe und Formelzeichen für wassergeführte Flächenheizungen und -kühlsysteme – Grundlage der gesamten EN 1264-Normenreihe.

≈ DIN EN 1264-4:2021-08; ÖNORM EN 1264-4:2021-08-01

EN 1264-4

Raumflächenintegrierte Heiz- und Kühlsysteme mit Wasserdurchströmung – Teil 4: Installation

Regelt die Installation wasserführender Fußbodenheizungen/-kühlungen: Dämmschicht, Rohrverlegung, Estrichaufbau und Aufheizprotokoll.

≈ ÖNORM EN 12825; DIN EN 12825

EN 12825

Doppelböden

Legt Eigenschaften, Leistungsklassen und Prüfverfahren für Doppelbodensysteme (Hohlraumböden auf Stützen) für den Gebäude-Innenausbau fest.

≈ DIN EN 13318; ÖNORM EN 13318; SN EN 13318

EN 13318

Estrichmörtel und Estriche – Begriffe

EN 13318 legt einheitliche Begriffe für Estrichmörtel und Estriche fest – terminologische Grundlage aller europäischen Estrichnormen. Ausgabe 2026.

≈ DIN EN 13329; ÖNORM EN 13329

EN 13329

Laminatböden – Spezifikationen, Anforderungen und Prüfverfahren

Europäische Produktnorm für Laminatböden: definiert Klassifizierung, Anforderungen und Prüfverfahren für alle gängigen Deckschichttypen.

≈ ÖNORM EN 13489; DIN EN 13489; SN EN 13489

EN 13489

Holzfußböden und Parkett – Mehrschichtparkettelemente

Legt Anforderungen und Prüfverfahren für Mehrschichtparkettelemente mit einer Holzdeckschicht fest.

≈ DIN EN 13813; ÖNORM EN 13813

EN 13813

Estrichmörtel, Estrichmassen und Estriche – Estrichmörtel und Estrichmassen – Eigenschaften und Anforderungen

Klassifiziert Estrichmörtel und Estrichmassen nach Bindemittelklasse (CT/CA/MA/AS/SR) und Festigkeitsklasse (C/F) für Innestriche.

≈ ÖNORM EN 13892-1; DIN EN 13892-1

EN 13892-1

Prüfverfahren für Estrichmörtel und Estrichmassen – Teil 1: Probenahme, Herstellung und Lagerung der Prüfkörper

Regelt Probenahme, Herstellung und Lagerung von Prüfkörpern zur Prüfung von Estrichmörteln und Estrichmassen.

≈ DIN EN 13892-2; ÖNORM EN 13892-2

EN 13892-2

Prüfverfahren für Estrichmörtel und Estrichmassen – Teil 2: Bestimmung der Biegezug- und Druckfestigkeit

Prüfverfahren zur Bestimmung von Biegezug- und Druckfestigkeit an Estrich-Prüfprismen, Grundlage für Festigkeitsklassen C und F nach EN 13813.

≈ DIN EN 13892-3; ÖNORM EN 13892-3

EN 13892-3

Prüfverfahren für Estrichmörtel und Estrichmassen – Teil 3: Bestimmung des Verschleißwiderstandes nach Böhme

Regelt die Prüfmethode zur Bestimmung des Verschleißwiderstands von Estrichmörteln nach dem Böhme-Schleifverfahren.

≈ DIN EN 13892-6; ÖNORM EN 13892-6

EN 13892-6

Prüfverfahren für Estrichmörtel und Estrichmassen – Teil 6: Bestimmung der Oberflächenhärte

Legt das Prüfverfahren zur Bestimmung der Oberflächenhärte von Estrichmörteln fest. Prüfprinzip: statisches Kugeldruckverfahren; Ergebnis in N/mm².

≈ ÖNORM EN 13892-8, DIN EN 13892-8

EN 13892-8

Prüfverfahren für Estrichmörtel und Estrichmassen – Teil 8: Bestimmung der Haftzugfestigkeit

Normiert das Prüfverfahren zur Bestimmung der Haftzugfestigkeit für Zementestrich, Calciumsulfatestrich, Magnesiaestrich und Kunstharzestrich.

≈ ÖNORM EN ISO 20326; DIN EN ISO 20326

EN 14085

Elastische Bodenbeläge – Spezifikation für Fußbodenpaneele für lose Verlegung

EN 14085 legte Maß-, Form- und Leistungsanforderungen an elastische Bodenbelagsplatten zur losen Verlegung fest und wurde durch EN ISO 20326 abgelöst.

≈ DIN EN ISO 17178:2020-06; ÖNORM EN ISO 17178:2020-05-15

EN 14293

Klebstoffe — Klebstoffe für das Kleben von Parkett auf einen Untergrund — Prüfverfahren und Mindestanforderungen

Zurückgezogene Prüf- und Anforderungsnorm für Parkettklebstoffe; seit 2020 ersetzt durch EN ISO 17178.

≈ DIN EN 14836:2019-04; ÖNORM EN 14836

EN 14836

Sportflächen — Synthetische Sportflächen für den Außenbereich — Prüfverfahren für künstliche Bewitterung

Prüfverfahren für künstliche Bewitterung synthetischer Außensportbeläge — bewertet Farb- und Eigenschaftsänderungen nach UV- und Feuchtebeanspruchung.

≈ ÖNORM EN 14904, DIN EN 14904

EN 14904

Sportböden – Sportböden für Hallen und Räume mehrfunktionaler Sportnutzung und Mehrzwecknutzung – Anforderungen

Legt Anforderungen und Prüfverfahren für Sportböden in Hallen (Indoor) fest, einschließlich Kraftabbau, Reibung und Ballreflexion.

≈ DIN EN 14904; ÖNORM EN 14904

EN 14904:2006

Sportböden – Sportböden für Hallen und Räume mehrfunktionaler Sportnutzung und Mehrzwecknutzung – Anforderungen

Europäische Norm für Mehrzweck-Sporthallenböden: regelt Leistungsanforderungen, Prüfverfahren und Elastizitätstypen für fertig verlegte Sportbodensysteme.

≈ ÖNORM EN 15114, DIN EN 15114

EN 15114

Textile Bodenbeläge – Einstufung textiler Bodenbeläge ohne Pol

Zurückgezogene Norm zur Einstufung textiler Bodenbeläge ohne Pol (z. B. Nadelvlies) in Gebrauchsklassen – ersetzt durch EN 1307:2014.

≈ DIN EN 15330-1; ÖNORM EN 15330-1

EN 15330-1

Sportböden – Überwiegend für den Außenbereich hergestellte Kunststoffrasenflächen und Nadelfilze – Teil 1: Festlegungen für Kunststoffrasenflächen für Fußball, Hockey, Rugbytraining, Tennis und multifunktionale Kunststoffrasenflächen

EN 15330-1 legt Anforderungen und Prüfverfahren für Kunstrasensysteme im Außenbereich fest – für Fußball, Hockey, Tennis, Rugby und Multisport.

≈ DIN EN 15330-2; ÖNORM EN 15330-2

EN 15330-2

Sportböden – Überwiegend für den Außenbereich hergestellte Kunststoffrasenflächen und Nadelfilze – Teil 2: Festlegungen für Nadelfilze für Tennis und für multifunktionale Beläge

EN 15330-2 legt Leistungs- und Haltbarkeitsanforderungen für Nadelfilz-Sportbeläge im Außenbereich fest – für Tennis- und Multisportflächen.

≈ ÖNORM EN 16776; DIN EN 16776

EN 16776

Elastische Bodenbeläge – Heterogene Polyurethan-Bodenbeläge – Spezifikation

Anforderungen und Prüfverfahren für vorgefertigte heterogene Polyurethan-Bodenbeläge mit duroplastischen Eigenschaften – als Rolle, Diele oder Platte.

≈ DIN EN 1816; ÖNORM EN 1816

EN 1816

Elastische Bodenbeläge – Spezifikation für homogene und heterogene ebene Elastomer-Bodenbeläge mit Schaumstoffbeschichtung

EN 1816 legt Anforderungen an homogene und heterogene ebene Elastomer-Bodenbeläge mit Schaumstoffrücken fest: Abmessungen, Abrieb und Klassifizierung.

≈ DIN EN 655; ÖNORM EN 655

EN 655

Elastische Bodenbeläge – Platten auf einem Rücken aus Presskork mit einer Polyvinylchlorid-Nutzschicht – Spezifikation

Legt Anforderungen an elastische Kork-PVC-Bodenfliesen hinsichtlich Maße, Aussehen und mechanischer Eigenschaften fest.

≈ DIN EN ISO 10595; ÖNORM EN ISO 10595

EN ISO 10595

Elastische Bodenbeläge – Halbflexible PVC-Bodenplatten – Spezifikation

Legt Anforderungen an halbflexible Vinyl-Verbundplatten (VCT) auf PVC-Basis fest: Maße, Biegsamkeit, Resteindruckverhalten und Nutzungsklassifizierung.

≈ ÖNORM EN 12524, DIN EN 12524

EN ISO 12524

Baustoffe und -produkte – Wärme- und feuchteschutztechnische Eigenschaften – Tabellierte Bemessungswerte

Tabellierte Bemessungswerte für wärme- und feuchteschutztechnische Eigenschaften von Baustoffen und Bauprodukten; zurückgezogen, ersetzt durch EN ISO 10456.

≈ ÖNORM EN ISO 24343-1:2012, DIN EN ISO 24343-1:2012

EN ISO 24343

Elastische und Laminat-Bodenbeläge – Bestimmung des Eindrucks und des Resteindrucks (Normenreihe EN ISO 24343)

Normenreihe zu Eindruck und Resteindruck elastischer und Laminat-Bodenbeläge (Teil 1: Langzeit-Resteindruck; Teil 2: Kurzzeit-Eindruck).

≈ ÖNORM EN ISO 26986, DIN EN ISO 26986

EN ISO 26986

Elastische Bodenbeläge – Geschäumte Polyvinylchlorid-Bodenbeläge – Spezifikation

Spezifikation für werksseitig hergestellte, geschäumte PVC-Bodenbeläge (Cushion-Vinyl) in Rollen- oder Plattenform. In-situ-Systeme sind ausgeschlossen.

≈ DIN EN ISO 10595:2012-04; ÖNORM EN ISO 10595

ISO 10595

Elastische Bodenbeläge – Halbflexible PVC-Bodenplatten – Spezifikation

ISO 10595 spezifiziert Anforderungen an halbflexible Vinyl-Verbundplatten (VCT) auf PVC-Basis – Maße, Mechanik und Klassifizierung nach Nutzungsintensität.

≈ DIN EN ISO 16000 (DE); ÖNORM EN ISO 16000 (AT)

ISO 16000

Innenraumluftverunreinigungen – Mehrteilige Normenreihe

Regelt Probenahme und Messung von Schadstoffen in der Innenraumluft, einschließlich flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) aus Bauprodukten.

≈ DIN EN ISO 7519:2025-01

ÖNORM A 6240-2

Technische Zeichnungen für das Bauwesen – Teil 2: Kennzeichnung, Bemaßung und Darstellung

ÖNORM A 6240-2 regelt Kennzeichnung, Bemaßung und Darstellung technischer Zeichnungen im Hochbau – Grundlage für das korrekte Lesen von Verlegeplänen.

≈ DIN 18040-1; DIN 18040-2

ÖNORM B 1600

Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen

ÖNORM B 1600 regelt Planungsgrundlagen für barrierefreies Bauen in Österreich – mit Anforderungen an Bodenbeläge, Schwellen und taktile Leitsysteme.

≈ DIN 18040-1, DIN 18040-2

ÖNORM B 1601

Barrierefreie Gesundheitseinrichtungen, Assistenzwohnen und Arbeitsplätze – Gestaltungsgrundsätze

ÖNORM B 1601 legt Planungsgrundsätze für barrierefreie Gesundheitseinrichtungen und Arbeitsstätten fest – mit Anforderungen an Bodenbeläge.

≈ DIN 18040-1

ÖNORM B 1602

Barrierefreie Bildungseinrichtungen – Planungsgrundlagen

ÖNORM B 1602 legt Planungsgrundlagen für barrierefreie Bildungseinrichtungen fest – Rutschhemmung, taktile Leitsysteme und Schwellenfreiheit.

≈ DIN 18352

ÖNORM B 2207

Fliesen-, Platten- und Mosaiklegearbeiten – Werkvertragsnorm

ÖNORM B 2207 regelt Verfahrens- und Vertragsbestimmungen für die Ausführung von Fliesen-, Platten- und Mosaiklegearbeiten in Österreich.

≈ Kein direktes DACH-Äquivalent

ÖNORM B 2232

Estricharbeiten – Werkvertragsnorm

Werkvertragsnorm für Estricharbeiten in Österreich: regelt Leistungsumfang, Ausführung, Abrechnung und Gewährleistung in geschlossenen Räumen.

≈ DIN 18363:2019-09

ÖNORM B 2233

Hafnerarbeiten – Installation und Errichtung von häuslichen Feuerstätten – Werkvertragsnorm

Werkvertragsnorm für Hafnerarbeiten: regelt Leistungsumfang, Abrechnung und Gewährleistung beim Aufstellen von Kachelöfen und häuslichen Feuerstätten.

≈ DIN 18356; DIN 18365

ÖNORM B 2236

Bodenbeläge und Holzfußböden – Werkvertragsnorm

Werkvertragsnorm für Bodenbeläge und Holzfußböden in Österreich. Regelt Leistungsumfang, Abrechnung, Prüf- und Warnpflichten sowie Gewährleistung.

ÖNORM B 2242-1

Herstellung von Warmwasser-Fußbodenheizungen – Werkvertragsnorm – Teil 1: Verfahrensbestimmungen

ÖNORM B 2242-1 regelte die Verfahrensbestimmungen für Warmwasser-Fußbodenheizungen als Werkvertragsnorm für Estriche in Wohn- und Aufenthaltsräumen.

≈ DIN 18353:2023-09

ÖNORM B 2242-2

Herstellung von Warmwasser-Fußbodenheizungen – Werkvertragsnorm – Teil 2: Vertragsbestimmungen für das Heizsystem

Zurückgezogene Werkvertragsnorm für Warmwasser-Fußbodenheizungen: Vertragsbestimmungen für die Heizanlage (Ausgabe 2007, zurückgezogen 2017).

≈ DACH-Äquivalent entfernen oder ersetzen durch: 'Kein direktes Äquivalent (DE: Regelung über MVV TB / VV TB der Bundesländer in Verbindung mit DIN EN 13501-1)'

ÖNORM B 3806

Anforderungen an das Brandverhalten von Bauprodukten (Baustoffen) für Lüftungsschächte und Lüftungskanäle, Gebäudeabschlussfugen, Doppelböden

ÖNORM B 3806 regelte Brandverhaltensanforderungen für Doppelböden, Lüftungsschächte und Gebäudeabschlussfugen in Österreich.

≈ DIN 18560-2:2022-08, DIN 18560-3, DIN 18560-4, DIN 18560-7

ÖNORM B 6050

Dämmstoffe für den Wärme- und/oder Schallschutz im Hochbau – Expandierter Polystyrol-Partikelschaumstoff EPS

ÖNORM B 6050 regelte Anforderungen an EPS-Dämmstoffe für den Wärme- und Schallschutz im Hochbau; zurückgezogen, Nachfolge durch ÖNORM B 6000.

≈ DIN 4109-32, DIN 4109-33, DIN 4109-34, DIN 4109-35, DIN 4109-36

ÖNORM B 8115-4

Schallschutz und Raumakustik im Hochbau – Teil 4: Maßnahmen zur Erfüllung der schalltechnischen Anforderungen

Regelt bauliche Maßnahmen zur Erfüllung der schalltechnischen Anforderungen im Hochbau, einschließlich Trittschalldämmung durch Bodenaufbauten.

Die Untergrundprüfung Schritt für Schritt

  1. Ebenheit mit Richtlatte und Messkeil prüfen (Toleranznormen, z. B. DIN 18202).
  2. Restfeuchte messen: CM-Messung als anerkanntes Verfahren für die Belegreife.
  3. Festigkeit und Oberfläche beurteilen: Ritzprüfung, lose Schichten, Sinterhaut.
  4. Risse, Fugen und Höhenversätze erfassen und ihre Behandlung festlegen.
  5. Raumklima und Sauberkeit kontrollieren, Ergebnisse schriftlich dokumentieren.

Belegreife – der häufigste Streitpunkt

Belegreif ist ein Estrich erst, wenn seine Restfeuchte die zulässigen Werte erreicht hat. Übliche Grenzwerte der CM-Messung: Zementestrich ≤ 2,0 CM-% (beheizt ≤ 1,8), Calciumsulfatestrich ≤ 0,5 CM-% (beheizt ≤ 0,3) – verbindlich ist das jeweils vereinbarte Regelwerk. Bei Fußbodenheizung gehört zusätzlich ein dokumentiertes Aufheizprotokoll dazu.

Wird zu früh belegt, drohen Blasen, Ablösungen und Schimmel – Schäden, die fast immer auf den Verleger zurückfallen, wenn Messung oder Bedenkenanmeldung fehlen.

Häufige Fragen zu Untergrund

Wann ist ein Estrich belegreif?

Wenn die gemessene Restfeuchte die für Estrichart und Belag zulässigen Grenzwerte erreicht hat. Entscheidend ist die Messung (CM-Verfahren), nicht die verstrichene Trocknungszeit – bei beheizten Estrichen zusätzlich das Aufheizprotokoll.

Wer haftet bei Schäden aus dem Untergrund?

Grundsätzlich der Ersteller des Untergrunds – der Bodenleger haftet aber mit, wenn er seine Prüf- und Warnpflicht verletzt hat. Dokumentierte Messungen und eine schriftliche Bedenkenanmeldung sind daher der beste Schutz.

Wie wird die Ebenheit geprüft?

Mit Richtlatte und Messkeil gegen die Grenzwerte der Toleranznormen. Ob eine Abweichung zulässig ist, hängt vom Messpunktabstand ab – deshalb immer mehrere Stellen messen und dokumentieren.

Rechtlicher Hinweis: Diese Zusammenfassungen dienen ausschließlich der Information und ersetzen nicht den Originalwortlaut der jeweiligen Norm. Maßgeblich für die Bauausführung ist stets das Original, erhältlich beim zuständigen Normungsinstitut.

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