Was EN 13845 regelt
EN 13845 legt die Eigenschaften von Bodenbelägen aus Polyvinylchlorid und dessen Modifikationen mit dauerhaft erhöhtem, partikelbasiertem Gleitwiderstand fest, geliefert als Platten oder Rollen. Sie enthält ein Klassifizierungssystem nach Nutzungsintensität und Anforderungen an die Etiketten der Verpackung. Gültig ist EN 13845:2017, in Deutschland DIN EN 13845:2017-12 als berichtigte Fassung der Ausgabe 2017-10.
Rutschhemmung
EN 13845 sieht Gleitmessungen im Labor am Belag im Anlieferungszustand vor. In Deutschland werden die Bewertungsgruppen R9 bis R13 heute nach DIN EN 16165 ermittelt; DIN 51130 regelt seit der Ausgabe 2023 nur noch den Verdrängungsraum. Für nassbelastete Barfußbereiche gelten eigene Gruppen.
Praxishinweis
Die CE-Kennzeichnung elastischer Bodenbeläge richtet sich nach EN 14041:2004/AC:2006, nicht nach der Produktspezifikation. Welche Nutzungsklasse ein Produkt erreicht, steht im Datenblatt des Herstellers.