Was ÖNORM B 2608 regelt
ÖNORM B 2608 regelt vor allem Anforderungen an multifunktional nutzbare, modulare Standardsporthallen für Schul- und Vereinssport mit Schwerpunkt Turnen und Ballsport. Darüber hinaus enthält sie Anforderungen an Planung und Ausführung von Spiel-, Sport- und Bewegungsräumen, Veranstaltungshallen und Spezialsporthallen, mit Planungsgrundsätzen für möglichst große Sicherheit.
Inhalt im Überblick
Laut Inhaltsverzeichnis behandelt die Norm Projektvorbereitung, Hallentypen, Spielfeldmaße und Sicherheitsabstände, Nebenräume und Zuschaueranlagen sowie den sportfunktionellen und technischen Ausbau. Informative Anhänge enthalten Nachhallzeiten von Standardsporthallen und die Anordnung von Spielfeldmarkierungen.
Ausgabe
Aktuell ist die Ausgabe 2014-04-15 als Ersatz für 2012. Laut Vorwort wurden Fußnoten in einer Tabelle geändert, unter anderem in der Zeile Basketball.
Bezug zum Bodenbelag
ÖNORM B 2608 ist keine Produktnorm für Sportböden. Die Ausgabe 2012 verwies für Sporthallenböden auf die ÖISS-Richtlinie „Anforderungen an Sporthallenböden“ und unterschied flächenelastische und punktelastische Böden nach der Größe der Verformungsmulde. Europäisch legt EN 14904 die Anforderungen an Hallenböden fest, etwa an Kraftabbau und Verformung.