Was EN 1516 regelt
EN 1516 legt ein Prüfverfahren fest, mit dem das Eindruckverhalten von künstlichen Sportböden bestimmt wird, also ihr Widerstand gegen bleibende Eindrücke. Kunstrasen ist ausgenommen. Prüfberichte geben das Ergebnis als Resteindruck in Millimetern an.
Ausgabe
Gültig ist EN 1516:1999, in Österreich ÖNORM EN 1516:1999-11-01, in Deutschland DIN EN 1516:2000-09. Die deutsche Fassung ersetzte damals DIN 18032-2:1991-03. Laut einem Normenportal wurde die Norm zuletzt 2025 bei der regelmäßigen Überprüfung unverändert bestätigt.
Bezug zum Bodenbelag
Der Resteindruck zeigt, wie gut ein Hallenboden Punktlasten verträgt, wichtig vor allem bei Mehrzwecknutzung. Grenzwerte enthält EN 1516 nicht. Laut einem Prüfbericht von 2007 verlangt EN 14904 weniger als 0,5 mm. Davon zu unterscheiden sind das Verhalten unter rollender Last nach EN 1569 und der Resteindruck elastischer Beläge nach EN ISO 24343-1, ein anderes Verfahren.