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EN 13553 Elastische Bodenbeläge – Polyvinylchlorid-Bodenbeläge zur Anwendung in besonderen Nassräumen – Spezifikation

Ausgabe: 2017-10 DACH-Äquivalent: ÖNORM EN 13553; DIN EN 13553 Zuletzt geprüft: 09.06.2026, 16:08 Uhr Quelle: dinmedia.de, Austrian Standards
Das Wichtigste in Kürze

Legt Mindestanforderungen an PVC-Beläge in Rollenform fest, die für eine wasserdichte Verlegung in besonderen Nassräumen geeignet sein müssen.

Status: Aktuell gültig Ausgabe: 2017-10

Was EN 13553 regelt

EN 13553 legt ergänzende Mindestanforderungen an PVC-Bodenbeläge in Rollenform fest, die in Bereichen mit dauerhafter oder häufiger Nassbelastung verlegt werden sollen. Ziel ist eine langlebige, wasserdichte Installation, die den mechanischen und chemischen Beanspruchungen in solchen Umgebungen standhält. Die Norm gehört zur Normenreihe für elastische Bodenbeläge und wurde zuletzt 2017 überarbeitet.

Geltungsbereich und Produktarten

Die Norm erfasst drei Produktgruppen in Rollenform: homogene und heterogene PVC-Beläge ohne Rücken nach EN ISO 10581 bzw. EN ISO 10582, PVC-Beläge mit Schaumrücken nach EN 651 sowie PVC-Beläge mit partikelbasierter Rutschhemmung nach EN 13845. Beläge in Plattenform oder mit anderen Trägermaterialien fallen nicht in den Anwendungsbereich.

Typische Einsatzorte sind Dusch- und Badebereiche mit Bodenablauf, Umkleidebereiche in Schwimmbädern, Schwimmbeckenumgänge sowie ähnliche Bereiche, die ständig feucht sind und über einen Bodenabfluss verfügen.

Kategorien A und B

Die Norm unterscheidet zwei Verlegekategorien je nach Untergrundtyp:

  • Kategorie A: Verlegung auf einem wasserundurchlässigen Untergrund. Der Belag muss selbst wasserdicht sein und dicht an Wände, Einläufe und Einbauten anschließen. Schweißnähte sind zwingend vorgeschrieben.
  • Kategorie B: Verlegung auf einem wasserdurchlässigen oder drainagierten Untergrund. Hier kann das Wasser kontrolliert durch Fugen abgeleitet werden; die Anforderungen an den Belag selbst sind entsprechend angepasst.

Wesentliche Anforderungen

Für beide Kategorien legt die Norm ergänzende Prüfanforderungen fest, die über die Basisnormen der jeweiligen Produktgruppe hinausgehen. Dazu zählen Mindestdicken, Werte für die Dimensionsstabilität, Anforderungen an die Schweißnahtfestigkeit und die Beständigkeit gegen die im Nassbereich üblichen Reinigungsmittel und Desinfektionslösungen. Die Kennzeichnung der Produkte muss die Kategorie (A oder B) ausweisen.

Praktischer Hinweis

Bei der Planung von Nassräumen – etwa in Sport- und Freizeitanlagen, Krankenhäusern oder öffentlichen Sanitärbereichen – gibt die Norm den Planenden ein klares Auswahlkriterium an die Hand: Erst Untergrundtyp klären, dann Kategorie A oder B wählen. Hersteller, deren Produkte die Anforderungen der Norm erfüllen, weisen dies in der Produktdokumentation aus. Die österreichische Umsetzung erfolgt als ÖNORM EN 13553 (Ausgabe 2018-02-01), die deutsche als DIN EN 13553 (Ausgabe 2017-10).

Häufige Fragen zur EN 13553

Was regelt die EN 13553?

Legt Mindestanforderungen an PVC-Beläge in Rollenform fest, die für eine wasserdichte Verlegung in besonderen Nassräumen geeignet sein müssen.

Ist die EN 13553 aktuell gültig?

Ja, die EN 13553 ist aktuell gültig.

Gibt es ein DACH-Äquivalent zur EN 13553?

Das DACH-Äquivalent zur EN 13553 ist ÖNORM EN 13553; DIN EN 13553.

Wann wurde die EN 13553 zuletzt geprüft?

Zuletzt geprüft am 17.07.2025.

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Rechtlicher Hinweis: Diese Zusammenfassung dient ausschließlich der Information und ersetzt nicht den Originalwortlaut der Norm. Maßgeblich für die Bauausführung ist stets das Original. Originalwortlaut erwerben →

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