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Akustikpaneele aus Filz, Leder und Moos, Wandtafeln aus Holz

Akustikpaneele sind flächige Wand- und Deckenelemente, die Schall aufnehmen statt ihn zurückzuwerfen, und dadurch den Nachhall im Raum senken. Diese Kategorie führt 138 Artikel in sieben Produktfamilien: Leder auf Filzträger mit Reliefstruktur, handgefilzter Wollfilz und konserviertes Moos, dazu Holz-Wandtafeln in Nussbaum, Teak, Mooreiche und Altholz, Wandpaneele mit passenden Endstücken, eine textile Prallschutz-Wandverkleidung für Sporthallen und ein waschbarer PVC-Wandbelag. Feste Formate beginnen bei Kachelgröße, auf Maß gefertigt wird bis zur raumhohen Fläche. Sie wählen nach Absorptionsklasse, Brandverhalten und Optik aus.

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Was ein Akustikpaneel ist

Ein Akustikpaneel ist ein Bauteil mit poröser, textiler oder strukturierter Oberfläche. Trifft Schall darauf, wandelt sich ein Teil der Energie in Faser und Hohlraum in Wärme um, statt von der harten Wand zurückgeworfen zu werden. Das verkürzt die Nachhallzeit und macht Sprache im Raum verständlicher.

Absorber wirken nur im eigenen Raum. Gegen Geräusche aus dem Nachbarraum richten sie nichts aus, dafür sind die trennenden Bauteile zuständig. Die 138 Artikel der Kategorie sitzen an der Wand, an der Decke oder als abgehängtes Segel darunter.

Woraus die Wandelemente bestehen und wie sie wirken

Verlegebild Filzmanufaktur Wandbilder Fertig  50x50 / Erde, Akustikpaneele aus Filz, Leder und Moos, Wandtafeln aus Holz
Filzmanufaktur Wandbilder Fertig · 50x50 / Erde

Die größte Gruppe sind 58 Leder-Wandpaneele. Die Lederoberfläche sitzt auf einem Filzträger aus recycelten PET-Flaschen, der zugleich die Reliefform bildet: Streifen, Stäbe, Wellen und Sechsecke. Die Wand bekommt dadurch Tiefe und Schattenkanten. Die Lederqualitäten sind glatt, rau oder geprägt, die Farbpalette reicht von hellen Naturtönen über Grau und Schwarz bis zu kräftigen Bunttönen.

Wollfilz kommt aus österreichischer Schafschurwolle und wird von Hand gefilzt. Er hängt lose als Element an der Wand oder ist auf einen Keilrahmen gespannt, dann wird daraus ein Akustikbild. Die Flächen sind naturbelassen oder gefärbt, die Kante bleibt weich.

Konservierte Moos-Elemente sind doppelt auf eine schwarze MDF-Platte geklebt. Sie brauchen weder Licht noch Wasser noch Düngung, solange die relative Luftfeuchte zwischen 40 und 60 Prozent liegt. Flach verlegt ergibt das eine geschlossene, samtige Fläche in 29 Farbvarianten, auf Wunsch mit eingearbeitetem Logo. Hügelmoos steht plastisch mit Kuppen an der Wand und kommt auch als Deckensegel.

Rund 50 Holz-Wandtafeln gibt es in Nussbaum, Teak, Mooreiche und in Altholz-Ausführungen. Das Holz wird von Hand zu Mustern gesetzt, die Formate sind 600 x 600 und 600 x 900 mm. Jede Tafel fällt anders aus, bei der Altholz-Wandverkleidung bleiben gebrauchte Oberflächen sichtbar. Wer Akustikpaneele aus Holz sucht, landet bei diesen Tafeln. Ein Absorptionsnachweis liegt für sie nicht vor.

Dazu kommen Wandpaneele mit passenden Endstücken, eine textile Prallschutz-Wandverkleidung in sechs Serien und ein glatter PVC-Wandbelag mit 1,5 mm Dicke für Wände, die gewaschen werden. Zwei Prallschutz-Serien haben einen Nadelvlies- oder Schlingenpol-Oberbelag auf 15 mm PE-Schaum.

MaterialWirkung an der WandTypischer Einsatz
Leder auf FilzträgerRelief mit Schattenkanten, ruhiger FarbtonLobby, Suite, Boutique, Konferenzraum
Wollfilzweiche textile Fläche, lose oder auf RahmenGroßraumbüro, Hotellobby, Gastronomie, Schauraum
Konserviertes Moosplastische Grünfläche, auch als DeckensegelEmpfang, Besprechung, Handel
Holz-WandtafelnNussbaum, Teak, Mooreiche und Altholz, jede Tafel andersBar und Theke, Lobby, Showroom
Prallschutz und PVC-Wandbelagstoßfeste beziehungsweise waschbare FlächeSporthalle, Pflege, Schule, Kindergarten

Feste Formate und Maßanfertigung

Ein Teil der Kategorie kommt in festen Formaten, ein anderer wird gefertigt. Die Leder-Linien sind Module in Kachel- und Streifenformaten, als Maßkonfektion bis 5 m Höhe. Wollfilz-Elemente sind bis 3 x 2 m möglich, Akustikbilder auf Keilrahmen bis 4 x 2,5 m. Moos kommt in Sektionen bis 1000 x 600 mm, Sondermaße auf Anfrage. Die Holz-Wandtafeln bleiben bei den beiden Plattenformaten. Die Fertigungszeit steht im Angebot. Wer mehrere Materialien für einen Raum plant, bemustert sie gemeinsam und beurteilt Farbton und Struktur unter demselben Licht.

Wonach Akustikpaneele ausgewählt werden

Drei Größen geben den Ausschlag. Die akustische Wirkung fasst der bewertete Schallabsorptionsgrad zusammen, der einem Element nach EN ISO 11654 eine Klasse von A bis E zuweist. A steht für starke Absorption, E für geringe. Der Wert beschreibt das Produkt, nicht den fertigen Raum. Welche Serie einen Prüfbericht mitbringt, steht im Datenblatt.

Beim Brandverhalten tragen Wandprodukte Klassen nach EN 13501-1 ohne den Zusatz fl, also etwa B-s1,d0 oder C-s2,d0. Der Zusatz fl kennzeichnet Bodenbeläge. Wie die Regelwerke dazu zusammenspielen, ordnet das Normen-Lexikon ein.

Dazu kommt die Fläche. Absorption wirkt über die belegte Fläche und ihre gleichmäßige Verteilung im Raum, die Decke bleibt dabei der stärkste Hebel. Eine Faustformel gibt es nicht, die Auslegung kommt aus einer raumakustischen Berechnung.

Einsatzbereiche und Nachweise

In Büro und Besprechung geht es um Sprachverständlichkeit, in Schule und Kindergarten um Klassenräume, Gänge und Speiseräume. Für Klassen- und Besprechungsräume geben die österreichischen Bauvorschriften eine Ziel-Nachhallzeit vor, für Gänge, Speise- und Turnsäle eine Mindestabsorption der Begrenzungsflächen. Die geprüften Prallschutz-Serien für die Sporthalle sind nach DIN 18032-3 ballwurfsicher. Pflege und Gesundheit bekommen den waschbaren PVC-Wandbelag. Hotel und Handel entscheiden vor allem nach Optik und kombinieren Holz-Wandtafeln mit Leder- und Moosflächen. Die Akustikpaneele gehen an Bodenleger, Raumausstatter, Architekten und Objekteinrichter in Österreich. Absorptions- und Brandnachweis stehen im Datenblatt, das wir mitschicken. Liegt keiner vor, fordern wir ihn beim Hersteller an.

Untergrund und Montage

Montiert wird je nach Gewicht und Bauart selbstklebend, verschraubt, direkt verklebt oder über Befestigungsschienen. Viele Filzelemente kommen ohne Bohren aus, schwere Paneele und Holztafeln nicht. Tragfähigkeit und Ebenheit des Untergrunds gehören vor der Montage geprüft, weil sich Abweichungen über den Ebenheitsgrenzwerten bei plattenförmigen Elementen abzeichnen. Bei einer Wandheizung muss der Rohrverlauf bekannt sein. Welche Regelwerke für Untergrund, Prüfpflicht und Bedenkenanmeldung gelten, steht im Beitrag Normen für Bodenbeläge in Österreich.

Wo Akustikpaneele an Grenzen stoßen

Leder gehört nicht in Nass- und Außenbereiche, Holz nicht in dauerhaft feuchte Räume. Konserviertes Moos verträgt weder sehr trockene noch sehr feuchte Raumluft. Belastbare Angaben zur Lebensdauer liegen für keine der Materialfamilien vor, und die Nachweislage zu Akustik und Brandverhalten fällt je Familie unterschiedlich aus.

Abgrenzung zu den Nachbarkategorien

Die Trennlinie verläuft zwischen Boden und Wand.

  • Naturböden und Lederboden: Lederfliesen, Treppenbeläge und Bereichsteppiche sind Bodenprodukte. Die Akustiklinien auf Filzträger gehören an die Wand.
  • Teppichfliesen: Teppich wirkt vor allem bei hohen Frequenzen und ersetzt Wand- und Deckenabsorber nicht. In Räumen für Sprache wird beides kombiniert.
  • Sportbelag: Hallenboden und Prallschutzwand sind zwei getrennte Gewerke mit eigenen Prüfungen. Für die Halle braucht es beides.
  • PVC-Bahnen: Bodenbeläge aus PVC tragen eine Nutzungsklasse. Der PVC-Wandbelag hat keine und ist mit 1,5 mm Dicke nicht für den Boden gebaut.

Häufige Fragen

Nein. Wandabsorber verkürzen die Nachhallzeit im eigenen Raum und verbessern dort die Sprachverständlichkeit. Geräusche, die durch Wand, Decke oder Tür kommen, sind eine Sache der trennenden Bauteile. Die Planung behandelt beides getrennt. Wer den Nachbarraum leiser haben will, braucht eine bauliche Lösung, kein Wandpaneel.

Am häufigsten Wollfilz und Leder auf Filzträger. Beide bringen eine textile Oberfläche an die Wand, lassen sich in Feldern über den Raum verteilen und wirken ruhig neben Glas und Beton. Moos-Elemente sitzen eher am Empfang und in Besprechungszonen, weil sie als Blickpunkt gedacht sind. Holz-Tafeln passen dort, wo die Wand kräftig wirken soll.

Dafür gibt es keine Faustformel. Die nötige Absorberfläche ergibt sich aus einer raumakustischen Berechnung mit Raumvolumen, vorhandenen Oberflächen und Nutzung. Die gleichmäßige Verteilung im Raum zählt dabei mehr als die Größe des Einzelstücks: ein großes Element bringt weniger als mehrere verteilte. Die Decke bleibt der stärkste Hebel, die Wand ergänzt sie.

Wandprodukte tragen Klassen nach EN 13501-1 ohne den Zusatz fl, etwa B-s1,d0 oder C-s2,d0. Der Zusatz fl kennzeichnet Bodenbeläge und wird für Wandflächen nicht vergeben. Welche Klasse verlangt wird, geben das Gebäude und der Bereich darin vor. Streng sind Gänge, Treppenhäuser und Versammlungsräume. Den Nachweis fordern wir bei Bedarf beim Hersteller an.

Der Hersteller gibt eine relative Luftfeuchte von 40 bis 60 Prozent an. In diesem Bereich braucht das Moos weder Licht noch Wasser noch Düngung. Sehr trockene Winterluft in klimatisierten Räumen und dauerhaft feuchte Bereiche wie Bad, Wellness oder Küche liegen außerhalb davon. Vor der Planung gehört das Raumklima geprüft.

Teilweise. Viele Filzelemente sind selbstklebend und kommen ohne Bohren aus. Schwere Paneele und Holztafeln werden verschraubt oder verklebt, die Prallschutz-Wandverkleidung wird direkt verklebt. Moos-Elemente lassen sich schrauben, kleben oder über Befestigungsschienen setzen. Gewicht des Elements und Tragfähigkeit des Untergrunds geben die mögliche Variante vor.

Ja, ein Teil der Kategorie wird gefertigt. Wollfilz-Elemente sind bis 3 x 2 m möglich, Akustikbilder auf Keilrahmen bis 4 x 2,5 m. Moos kommt in Sektionen bis 1000 x 600 mm, größere Flächen werden daraus zusammengesetzt, Sondermaße auf Anfrage. Leder-Wandflächen gibt es als Maßkonfektion bis 5 m Höhe. Die Fertigungszeit nennen wir im Angebot.

Wir führen Holz-Wandtafeln in Nussbaum, Teak, Mooreiche und Altholz, dazu Wandpaneele mit passenden Endstücken. Für beide liegt kein Absorptionsnachweis vor, zu Aufbau und Akustik der Paneele ist die Datenlage offen. Die Tafeln wirken über die Oberfläche. Soll die Nachhallzeit sinken, werden sie mit Filz-, Leder- oder Moos-Elementen kombiniert.
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