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Laminat im Großhandel: Laminatboden auf Palette

Laminatboden ist ein Belag auf Holzwerkstoffbasis, der mit Klicksystem schwimmend auf einer Unterlagsmatte liegt. Im Großhandel führen wir vier Linien Laminat in Holzoptik mit 8 mm Gesamtdicke, palettenweise für Gewerbekunden in Österreich. Cadenza hat Nutzungsklasse 32 und Abriebklasse AC4, die drei Trendline-Böden haben Nutzungsklasse 33 und AC5. Die Dielen messen 1288 × 190 mm bis 2038 × 241 mm, eine Palette fasst 123 bis 159 m². Preise und Verfügbarkeit sehen angemeldete Kunden im Portal.

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Laminatboden auf Palette: die vier Linien im Vergleich

Alle vier Linien sind 8 mm dick und tragen Holzdekore, Cadenza mit matter Oberfläche. Brandverhalten Cfl-s1, Rutschhemmung DS und Formaldehydklasse E1 gelten für alle.

LinieNutzungs­klasseAbriebDiele in mmFaseKlicksystemPalette
Cadenza23, 32AC41383 × 2144 SeitenDuoLoc149,16 m², 1.098 kg
Trendline 823, 33AC51288 × 190keineDuoLoc123,34 m², 891 kg
Trendline 8 V423, 33AC51288 × 1904 SeitenDuoLoc123,34 m², 891 kg
Trendline 8 XL23, 33AC52038 × 2414 SeitenPentaLoc159,14 m², 1.159 kg

Trendline 8 und Trendline 8 V4 haben dasselbe Format und dieselben Kennwerte, sie unterscheiden sich an der Kante: glatt ohne Fase bei Trendline 8, mit Fase an allen vier Seiten bei V4. Die längste Diele hat Trendline 8 XL mit 2038 mm, sie nutzt PentaLoc, ein erweitertes DuoLoc für lange Dielen.

Für 400 m² Fläche brauchen Sie vier Paletten Trendline 8 mit zusammen 493,36 m² oder drei Paletten Trendline 8 XL mit 477,42 m². Eine Palette wiegt 891 bis 1.159 kg, planen Sie Zufahrt und Abladen darauf ein.

Was Laminat ist und wie es aufgebaut ist

Die Diele eines Laminatbodens hat vier Lagen: oben eine harzgetränkte Deckschicht, die den Abrieb aufnimmt, darunter das Dekorpapier mit der Holzoptik, in der Mitte eine hochdichte Faserplatte (HDF) und unten einen Gegenzug, der die Platte stabilisiert. Die Trendline-Böden sind zusätzlich mit Hydro+ wasserabweisend ausgerüstet.

Nutzungsklasse und Abriebklasse bei Laminat

Verlegebild Laminat Palettenware Trendline 8  Daisy, Laminat im Großhandel: Laminatboden auf Palette
Laminat Palettenware Trendline 8 · Daisy

Die Abriebklasse AC bewertet nur die Dekoroberfläche und stammt aus der Produktnorm für Laminat. Die Nutzungsklasse nach EN ISO 10874 bewertet das ganze Produkt. Für die Wahl eines Laminatbodens im Objekt zählt die Nutzungsklasse, AC5 allein reicht dafür nicht.

Die erste Ziffer nennt den Bereich, die zweite die Intensität, die ganze Einteilung steht im Beitrag Nutzungsklasse bei Bodenbelägen. Nutzungsklasse 23 steht für starke Nutzung im Wohnbereich und gilt für alle vier Linien. Cadenza trägt zusätzlich Nutzungsklasse 32 für allgemeine gewerbliche Nutzung, etwa in kleinen Büros, Klassenzimmern, Hotels und Boutiquen. Die Trendline-Böden tragen Nutzungsklasse 33 für starke gewerbliche Nutzung, etwa in Gängen, Schulen und Großraumbüros. Industrieklassen ab 41 gibt es für Laminat nicht.

Laminat oder Klick-Vinyl: wonach Sie entscheiden

Beide werden mit Klicksystem schwimmend verlegt, der Unterschied liegt im Träger. Laminat hat einen Kern aus Holzfasern, der Feuchte aufnimmt und quellen kann. Klick-Vinyl hat einen Kunststoffkern, an den Stößen der verlegten Fläche kann Feuchte aber ebenfalls eindringen. Im Wohnbereich sind Küche und Eingangsbereich bei allen vier Linien vorgesehen, das Bad nur bei den drei Trendline-Böden. Bei häufiger Feuchte kommen Klick-Vinyl mit wasserfestem Rigid-Kern oder vollflächig verklebtes Klebevinyl in Frage, für Nass- und Hygienebereiche verschweißte PVC-Bahnenware. Für Wohnanlagen vergleicht der Beitrag Bodenbeläge im Wohnbau die Beläge Raum für Raum.

Laminat verlegen: schwimmend und mit Dehnungsprofilen

Verlegebild Laminat Palettenware Trendline 8 XL Auri, Laminat im Großhandel: Laminatboden auf Palette
Laminat Palettenware Trendline 8 XL · Auri

Klick-Laminat wird weder verklebt noch verschraubt, damit sich die Fläche bewegen kann. Küchenzeilen und Einbauschränke stehen deshalb nicht auf dem Boden, ihr Gewicht muss auf dem Untergrund ruhen. Zu Wänden und festen Bauteilen bleiben 8 bis 10 mm Randabstand. Dehnungsprofile sind vorgesehen in Türdurchgängen zwischen Feuchträumen und trockenen Räumen, zwischen versetzt anschließenden Flächen, über Bauwerksfugen und bei mehr als 10 m Raumlänge oder Raumbreite. Untergrund und Belegreife prüfen Sie vor der Verlegung, die Grenzwerte stehen in der Verlegeanleitung der jeweiligen Linie. Technische Grundlage für die Ausführung ist in Österreich die ÖNORM B 5236.

Laminat und Trittschalldämmung: welche Unterlage passt

Die Dielen haben keine integrierte Trittschalldämmung, für die Verlegung ist eine Unterlagsmatte erforderlich. Sie mindert Trittschall und Gehgeräusch. Die Matte muss 2 bis 3 mm dick sein und mindestens 60 kPa Druckfestigkeit haben, eine weichere Unterlage kann das Klicksystem beschädigen. Gegen aufsteigende Feuchte kommt eine Feuchtesperre dazu, in der Matte integriert oder als eigene Folie.

Laminat auf Fußbodenheizung

Alle vier Linien eignen sich für Fußbodenheizung und Kühlung. Der Wärmedurchlasswiderstand liegt mit passender Matte bei 0,08 bis 0,11 m²K/W, das gesamte Bodensystem darf höchstens 0,15 m²K/W erreichen. Der Rechner im Beitrag Bodenbelag auf Fußbodenheizung addiert die Schichten. An der Oberfläche sind höchstens 27 °C erlaubt, elektrische Systeme dürfen höchstens 60 W/m² leisten. Die Feuchtesperre aus PE-Folie braucht hier mindestens 0,2 mm. Bei Kühlung darf das Wasser nicht unter 18 °C fallen und die Anlage braucht eine automatische Taupunktregelung. Beheizte und unbeheizte Flächen trennt ein Dehnungsprofil.

Feuchte, Reinigung und Brandschutz im Objekt

Die Trendline-Böden sind im Normtest bis zu 72 Stunden wasserbeständig. Für eine wasserbeständige Fläche werden die Randfugen zusätzlich mit Hydro+-Dichtmasse geschlossen. Cadenza hat eine feuchtebeständige Trägerplatte ohne Hydro+. Verschüttetes nehmen Sie bei allen Linien sofort auf. Dauerhaft feuchte Räume, Duschen, Schwimmbäder, Saunen, Wintergärten und Außenbereiche scheiden aus. Im Betrieb braucht der Boden 18 bis 25 °C und 40 bis 60 % relative Luftfeuchte.

Gereinigt wird wöchentlich trocken und monatlich mit gut ausgewrungenem Tuch, Dampfreiniger sind nicht erlaubt. Scheuern und Nassreinigung mit viel Wasser sind für Laminat nicht vorgesehen, stimmen Sie den Reinigungsplan darauf ab. Nass wird die Oberfläche rutschiger.

Weiche Stuhlrollen vom Typ W haben im Test keine Schäden hinterlassen, bei Trendline mit 20.000 Zyklen. Unter Bürostühlen mit Rollen muss trotzdem eine Schutzmatte liegen, die Garantie setzt das voraus.

Mit Cfl-s1 sind die vier Linien brennbar und kommen für Stiegenhaus und Fluchtweg nur in Frage, wenn das Brandschutzkonzept das zulässt. Die OIB-Richtlinie 2 staffelt die Anforderung nach Gebäudeklasse.

Bemusterung und Bestellung

Muster erhalten freigeschaltete Geschäftskunden, ebenso den Zugang zu Preisen und Verfügbarkeit im Portal. Zu jeder Linie gibt es Datenblatt, Verlegeanleitung und Pflegeanleitung. Die Herstellergarantie im Gewerbe beträgt bei den Trendline-Böden 5 Jahre und bei Cadenza 3 Jahre, jeweils zu den Bedingungen des Herstellers. Wir beliefern ausschließlich Gewerbekunden.

Häufige Fragen

Laminat ist ein Bodenbelag aus mehreren verpressten Lagen. Eine hochdichte Holzfaserplatte (HDF) trägt ein Dekorpapier mit Holzoptik, darüber liegt eine harzgetränkte Deckschicht, die den Abrieb aufnimmt. Ein Gegenzug an der Unterseite stabilisiert die Diele. Klick-Laminat wird schwimmend verlegt. Unsere vier Linien sind 8 mm dick und werden palettenweise an Gewerbekunden verkauft.

Im Gewerbe braucht Laminat mindestens Nutzungsklasse 31, die Klasse 23 ist nur für den Wohnbereich gedacht. Wie hoch, hängt von der Beanspruchung ab. Cadenza hat Nutzungsklasse 32 für allgemeine gewerbliche Nutzung wie kleine Büros und Hotels. Trendline 8, Trendline 8 V4 und Trendline 8 XL haben 33 für starke Nutzung wie Schulen und Großraumbüros.

Nein. AC5 beschreibt nur, wie gut die Dekoroberfläche dem Abrieb standhält. Die Nutzungsklasse nach EN ISO 10874 bewertet das ganze Produkt und sagt, für welche Beanspruchung es gedacht ist. Prüfen Sie im Datenblatt deshalb beide Angaben. In unserem Sortiment hat Cadenza AC4 und Nutzungsklasse 32, die Trendline-Böden haben AC5 und Nutzungsklasse 33.

Nein, die Dielen haben keine aufgebrachte Dämmung, für die Verlegung ist eine Unterlagsmatte erforderlich. Sie muss 2 bis 3 mm dick sein und mindestens 60 kPa Druckfestigkeit haben. Bei Fußbodenheizung muss sie auch beim Wärmedurchlasswiderstand passen, weil das gesamte Bodensystem höchstens 0,15 m²K/W erreichen darf.

Nur begrenzt, denn der Träger besteht aus Holzfasern. Die drei Trendline-Böden haben eine wasserabweisende Ausrüstung und sind im Normtest bis zu 72 Stunden wasserbeständig. Cadenza hat eine feuchtebeständige Trägerplatte ohne diese Ausrüstung. Verschüttetes nehmen Sie bei allen Linien sofort auf. Dauerhaft feuchte Räume, Duschen, Schwimmbäder und Saunen scheiden aus. Für Nass- und Hygienebereiche ist verschweißte PVC-Bahnenware gedacht.

Ja, alle vier Linien eignen sich für Warmwasser- und Elektro-Fußbodenheizung sowie für Kühlung. Der Wärmedurchlasswiderstand liegt mit passender Matte bei 0,08 bis 0,11 m²K/W. Die Oberfläche darf höchstens 27 °C warm werden, elektrische Systeme dürfen höchstens 60 W/m² leisten. Dazu kommt eine Feuchtesperre aus PE-Folie mit mindestens 0,2 mm, die auch in der Matte integriert sein kann.

Nein, diese Linien verkaufen wir nur palettenweise. Eine Palette Trendline 8 oder V4 fasst 123,34 m², Cadenza 149,16 m² und Trendline 8 XL 159,14 m². Für 400 m² reichen bei Trendline 8 vier Paletten, bei Cadenza und Trendline 8 XL drei. Die Paletten wiegen 891 bis 1.159 kg.

Das hängt vom Objekt ab, eine Rolle spielen Feuchte, Trittschall und Aufbauhöhe. Laminat hat einen Träger aus Holzfasern, der Feuchte aufnimmt und quellen kann. Vinyl ist ein Kunststoffbelag und feuchteunempfindlich, an den Stößen einer Klickfläche kann Feuchte aber eindringen. Beide gibt es mit Klicksystem für die schwimmende Verlegung, Vinyl zusätzlich zum Kleben.

Ja. Die Dielen lassen sich mindestens dreimal aufnehmen und wieder verlegen, weil sie nur über das Klicksystem verbunden sind. Das hilft bei Umbauten und beim Tausch beschädigter Dielen. Risse und Schnitte in der Oberfläche lassen sich mit einem Reparaturset ausbessern, stark beschädigte Dielen werden ganz getauscht.

Nein. Reschfloor ist Großhandel und beliefert ausschließlich Gewerbekunden, zum Beispiel Bodenleger, Raumausstatter und Bauträger. Wer privat einen Laminatboden sucht, wendet sich an einen Bodenleger in der Nähe. Geschäftskunden registrieren sich im Portal und sehen nach der Freischaltung Preise, Verfügbarkeit und Konditionen.
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