DACH-Äquivalent: ISO 24337
Zuletzt geprüft: 07.11.2025
Prüfung

Was EN ISO 24337 regelt

Die Norm definiert Prüfverfahren zur Bestimmung der geometrischen Eigenschaften von Laminatbodenelementen im unverlegten, freistehenden Zustand. Erfasst werden maßliche Abweichungen in Bezug auf Dicke, Länge, Breite, Rechtwinkligkeit, Geradheit, Längs- und Querebenheit sowie Fugenbreite und Höhenversatz zwischen zusammengefügten Elementen. Die Methoden sind auch auf andere mechanisch verriegelte Paneele (z. B. modulare Mehrschichtböden) anwendbar.

Wesentliche Prüfmerkmale

Maßliche Eigenschaften

Eigenschaften im verlegten Zustand

Klimatisierungsbedingungen

Praxishinweis

Die geometrischen Eigenschaften nach EN ISO 24337 sind ein wesentlicher Bestandteil der Qualitätsprüfung gemäß EN 13329 und ISO 14486. Für Bodenleger sind insbesondere die Höhenversatz- und Fugenbreitenwerte relevant, da diese direkt die optische und funktionale Qualität der verlegten Fläche bestimmen. Die Norm gilt ausschließlich für den Zustand vor der Verlegung (freistehend, nicht eingebaut); Verformungen durch Feuchtigkeitseinfluss nach der Verlegung werden durch andere Normen (z. B. ISO 24339) erfasst.

Achtung: Die Stoßfestigkeit von Laminatböden ist nicht Gegenstand dieser Norm – dafür gilt ISO 24335.

Gilt oft in Verbindung mit: